Shoppero: Updates bei Einnahmemodell

Robert Basic

sozusagen der Sternchentext:)) Kosmar hat sich Gedanken gemacht und kommt zu einem von Shoppero nicht dementierten Schluss, dass eben nicht 80% der Einnahmen an die User verteilt werden, wie es auf den ersten Blick erscheint, die auf Shoppero verlinken (60%) wie auch direkt auf Shoppero Artikel einstellen (20%).

Einfaches Beispiel:
90% des Traffics kommen von Google. Also 9 von 10 Anteilen.
10% des Traffics kommen von Blogs oder anderen Websites. Also 1 von 10 Anteilen.
1.000.000 Mio Euro Werbeeinnahme im Monat X.

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1. an die Blog/xyz-Sites =
10% (Trafficanteil) X 60% (Provisionssatz der non Google-Sites) X 1.000.000 = 60.000 Euro = 6%
wäre bei sagen wir mal 1000 Links im Monat rund 60 Euro pro verlinkender Site an Ausschüttung, da aber das Ganze kumulativ zu betrachten ist, gehen wir realistisch von rund 10.000 verlinkenden Websites auf Dauer aus, die verlinken. So kommt man auf eine durchschnittliche Einnahme iHv 6 Euro pro Website/Monat raus. Dafür rühre ich keinen Finger mehr:)
2. an die Artikelschreiberlinge =
20% (Provisionsanteil) = 200.000 Euro = 20%
Trafficanteile irrelevant, da sich nahezu der gesamte Traffic auf die Shoppero-Artikel verteilt
3. Shoppero =
740.000 Euro = 74%

In Rahmen eines gefühlt fairen Verteilerschlüssels ist diese Lösung nicht als paretooptimal zu betrachten, da die – Gretchenfrage – Hauptleistung durch die schreibenden User, aber auch durch die Verlinkungsarien der Drittseiten -um die Site überhaupt bei Google stark zu machen – erbracht wird.

Fassen wir zusammen:
1. Datenschutzpassus bzgl. Mail/Personendatenweitergabe = gefixt
2. Sicherheitsprobleme = nicht gefixt, aber nur eine Frage der Zeit
3. Einnahmeverteilungsschlüssel = nicht gefixt

Und nun?
Unabhängig davon, was man vom 20% Anteil der Schreiberlinge und vom 60% x Trafficanteil z der verlinkenden Websites hält, handelt es sich beim Einnahmemodell um ein suboptimales Gerüst, das so nicht mehr als innovativ zu bezeichnen wäre. Es wäre höchstens dann ok, wenn man den Trafficanteil der Suchmaschinen den Useranteilen hinzurechnet.

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Robert Basic ist Namensgeber und Gründer von BASIC thinking und hat die Seite 2009 abgegeben. Von 2004 bis 2009 hat er über 12.000 Artikel hier veröffentlicht.