was Musiker verdienen

ok, es gibt im klassischen Musikvertrieb den Handel, die Publisher und den Künstler. Verdient der Künstler an seinem Werk also sicher die Hälfte? Zu hoch? Gut, dann eben 25%, immer noch fair. Nein! Seht selbst:

musik

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oupsss… spannend wie die Publisher imho den Künstler ausnehmen, wenn es um digitialen Vertrieb geht.

Daten stammen aus einer Studie über geistiges Eigentum in England. Hintergründe auf Techrunch.

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11 Kommentare

  1. Sebbi

    So wenig? Hieß es nicht letztens mal, dass die Mehrzahl der großen Musiker zwischen 30 und 40% der Einnahmen erhalten?

  2. Grooviak

    Womit wohl bewiesen wäre, dass sich bei der Online Distribution faire Preise machen liessen, wenn die Musikindustrie (sprich: die Publisher, die ja bekanntlich des Jammerns nicht müde werden) nicht so raffgierig wäre.

    Warum wundern die sich eigentlich noch, dass noch immer so viel Musik “illegal” getauscht wird?

    Würde ein Album bei iTunes und Konsorten die Hälfte (oder den Vertriebskosten gerecht, noch weniger) kosten, wäre es ja wohl kein Thema, sich die “Ware” zu kaufen…

  3. Joaquin

    @Sebbi:
    Welchen Bruchteil eines Promilleanteiles machen schon diese großen Musiker im gesamten Künstlerpool aus?
    Nicht wenige kleine Künstler fahren sogar besser, wenn sie ihre CDs selbst vermarkten und wenn man sich die Zahlen so anschaut, dann kann man dies durchaus nachvollziehen.

  4. Sebastian

    1. Ist das wohl der Schnitt, oder das was ein normaler Musiker bekommt, der schon über den Plattenvertrag froh ist.
    2. Ich will jetzt nicht den Konzernen nach dem Mund reden, aber ich vergleiche das mal mit der Buchbranche. Der Autor erhält hier auch nur wenige Prozent des Verkaufspreises. Das hat den Grund, dass dem Anteil der anderen hohe Kosten abgezogen werden müssten. Außerdem floppen viele Bücher und auch CDs, wären die Künstler hier am Gewinn beteiligt, dann müssten sie draufzahlen, so bleibt wenigstens etwas übrig. Der Verleger oder das Plattenlabel müssen also die Flops durch die Hits mit ausgleichen.

  5. Pansen

    Sebastian: Nun ist die Musikindustrie ja nicht doof, sondern lässt sich Vorleistungen wie Studio, Videodreh, Promo allgemein üblicherweise zurückzahlen. D.h. das Risiko ist nicht selten auf Seiten der Band.

  6. derherold

    Die Zahlen sind ja nicht soooo neu .. in früheren Zeiten erhielt ein Schlagersänger auch nur ein paar Pfennig von jeder Single und wie oben schon @Sebastian sagte, sieht es im Buchhandel nicht durchgängig anders aus.

    Soweit mir bekannt, entstehen die meisten Vermögen von Musikern nicht durch Plattenverkäufe, sondern durch die anschließende Verwertung via Konzerte, Werbespots und Merchandising.

    Das Jammern kann ich jetzt nicht unbedingt nachvollziehen. Musiker bekommen das, was sie verdienen. Ohne Vermarktung würde die meisten Musiker an der Tanke arbeiten … ;)

  7. Torsten

    Die allermeisten Künstler sind tatsächlich am besten damit beraten, ihre CDs, DVDs etc. selbst zu vermarkten. Dies ist in Zeiten von Social Media, wenn man es geschickt anstellt, gar nicht so furchtbar schwierig… reich wird man damit nicht, aber von der Musik gut leben zu können, ist durchaus machbar.

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