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Konkurrenz für Xing und LinkedIn

Thema: Startups, 09.09.2008

laut Spon will der Anbieter TalkBizNow den beiden Marktführern Konkurrenz machen, zumindest in der westlichen Hemisphäre.

Die Gründer kommen ziemlich großmäulig daher, aber man soll sich ja ruhig große Ziele gönnen:

… Das aber stört Warner und Parker wenig. Für die Konkurrenz haben sie bislang nur ein müdes Lächeln übrig. “Was Xing und Linkedin bisher anbieten, ist nichts anderes als Unterhaltung, die Funktionalität fehlt völlig”, sagt Warner. “Wir dagegen machen es erstmals möglich, wirklich mit dem Netzwerk zu arbeiten, eine Hilfe im Geschäftsalltag zu sein. Und wir sind die einzigen, die wissen, wie das funktioniert.”

Na dann… Techbanger hat sich die Seite näher angeschaut: “Augenblicklich hat die Plattform so gut wie nichts zu bieten.

Was ich nicht ganz verstehe: Wenn die beiden schon so helle sind und auf geschäftsnahe Funktionen so großen Wert legen, warum müssen sie unbedingt das Ganze mit einer Online-Lösung angehen? Würde sich da nicht eine in die wichtigsten Ablaufprozessen (im Bereich Kommunkation wie auch Documentsharing) integrierbare Desktop-Software eher anbieten? Wenn man schon -was aus dem Spon-Bericht klar hervorgeht- die “Kleinen” statt die Angestellten der Großunternehmen im Auge hat. Aber da haben IBM mit Notes (+weiteren Tools) wie auch Microsoft (zunehmend mit Sharepoint) die Hand drauf. Allerdings sind die Ansätze beider Großmufftis weniger auf Social Networking zwischen Unternehmen ausgelegt! Wäre auch so kein leichtes Spiel. Wie auch immer, viel Glück beim Großtraum, TalkBizNow.

via Rivva


     

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27 Kommentare zu “ Konkurrenz für Xing und LinkedIn ”

  1. #1 Tim Czubayko [www] schrieb

    Ich sehe es zu 100% wie du, Robert!
    Kommen aus dem nichts und rollen direkt die Werbetrommel, ohne bisher etwas handfestes auf die Beine gestellt zu haben.

  2. #2 Robert Basic [www] schrieb

    die angesprochenen Feature sind allesamt ziemlich lame, nix, was einen von der konzeptionellen Seite begeistern könnte. Daumen runter:)

  3. #3 Bernd schrieb

    Erinnert mich irgendwie an das großkotzige Geschwätz der Combots AG oder der Flop von unddu.de :-)

  4. #4 Robert Basic [www] schrieb

    Combots war die deutsche Krönung des Größenwahns. Ich habe ja nix gegen Größenwahn, solange man tatsächlich Wort hält:)

  5. #5 Rafael [www] schrieb

    ich glaube auch nicht dran. warum sollte man sein bestehendes netzwerk aufgeben. bzw ein zweites aufbauen? xing u.A. müsst(en) schon einen fetten bock schiessen. … wie seinerzeit studivz mit der personalisierten werbung….

  6. #6 Tim Czubayko [www] schrieb

    Zudem sich XING etabliert hat in Europa und einfach was zu bieten hat. Vor allem bringt ein Businessnetzwerk nichts, wenn es keine starken Nutzerzahlen aufweisen kann.
    Und mal was anderes…TalkBizNow will sich mit Werbung finanzieren…Wer steigt denn dort mit VC ein? Da braucht es schon ein besseres Finanzierungsmodell!

  7. #7 Alex [www] schrieb

    Wozu überhaupt die Erwähnung des Ganzen hier?

    Wenn hier demnächst jeder mit nem großen Mundwerk (Werbe-)platz bekommt, platzt der Blog aus allen Nähten :))

  8. #8 Robert Basic [www] schrieb

    weil es einen Ansatz gibt, den ich spannender finde

  9. #9 AN schrieb

    Wieso bitte bekommen die einen Artikel bei Spiegel Online? Wie schon richtig bemerkt, haben die bisher noch nichts abgeliefert und ihr “Werk” hat sicher nicht auf Grund seiner Einzigartigkeit zu Spiegel Online gefunden.
    Das große Maul allein kanns auch nicht sein, sonst hätte Onsari allein deswegen das Titelthema einer Printausgabe bekommen ;)

    Also wieso zum Geier?

    Du hattest doch vor kurzem das Thema, das Verlage Redaktion und Anzeigenvertrieb trennen *hust*

  10. #10 Robert Basic [www] schrieb

    hm? Glaube kaum, dass die dazu in der Lage sind finanziell. Wenn, habe die ganz einfach einen PR-Mann an Bord, der gute Kontakte hat, was immer mehr als alles andere zählt.

  11. #11 Holger [www] schrieb

    @ AN:

    Vielleicht haben die auch einfach nur einen ganz guten Draht zur Redaktion. (jemand kennt jemanden, der jemanden dort kennt) Sind schließlich auch alles nur Menschen. ;)

    Robert war schneller…

  12. #12 Robert Basic [www] schrieb

    zwei Mann, ein Gedanke:)

  13. #13 Holger [www] schrieb

    schon wieder ! ;-)

  14. #14 Rafael [www] schrieb

    Die Diskussion um Werbung gab es seinerzeit schon bei xing.
    Hat jemand der bei Google arbeitet Bock auf Werbung von Google auf seiner Profilseite. Ich glaube nicht….

  15. #15 Robert Basic [www] schrieb

    ach was, die Jungs wissen ja Bescheid, als Einzige:))

  16. #16 Rafael [www] schrieb

    zweite google durch yahoo ersetzen. dann macht es auch sinn ;-9

  17. #17 flawed schrieb

    Und was an “Social Networking zwischen Unternehmen” lässt sich eigentlich nicht mit Customer Relationship Management Software abbilden?

  18. #18 Robert Basic [www] schrieb

    an welches Sys denkst Du denn? Siebel Systems?

  19. #19 flawed schrieb

    Salesforce vielleicht, womit wir dann gleich noch bei der Frage “warum Online-Lösung” wären? ;-)

    Ne, ich frage mich eher ganz allgemein, was “Social Networking zwischen Unternehmen” jenseits von Xing sein soll, was nicht gleich so handfeste Geschäftsbeziehungen umfasst, dass man sie “eh” im CRM hat.

    Documentsharing, wie von Dir vorgeschlagen? Ok, seh ich nicht unbedingt als Kernfunktion eines SNs, aber könnte man sicher einbauen.

  20. #20 Rafael [www] schrieb

    Was bislang nicht angeboten wird ist eine, wie auch immer geartete, Wertung der Leistungen oder Verbindungen. Man könnte sich also zu seinem Dienstleister verlinken und diesen bewerten. Der bewertet dann die Zahlungsmoral. ;-) (Prinzip ebay) Das ist dann total web2.0 aber auch das Ende. Auch könnte man seine Leistungen vielleicht etwas leichter anbieten. Bei xing wird soviel durch die Blume angeboten, dass es für mich als Allergiker schon schwer wird.

  21. #21 robocop schrieb

    besser als xing zu werden sollte mit ein bisschen zeit und den nötigen marketing und programmierkenntnissen leicht möglich sein, denn xing ist einfach nur ein abgespecktes Social Network, dass den Usern für eine horrende Summe ein paar Funktionen ermöglicht, ohne welche man im Grunde nur wenig anstellen kann, aus diesem Grund ist Xing als Geschäftssocialnetwork sowieso nicht viel wert.

  22. #22 Robert Basic [www] schrieb

    ich hab hier 20% von Xing als Aktienpaket. Wenns nix wert ist, kann ich es Dir ja schenken. Interesse?

  23. #23 rafael [www] schrieb

    natürlich lassen sich solche Seite heute sehr leicht mit drupal nachbauen – aber vor fünf Jahren sah die Welt anders aus. es geht auch nicht wirklich um besser oder schlechter. eher um früher und später. heute auf einen schlag 100.000 Nutzer abwerben zu wollen ist eine “spannende” Aufgabe. wenn es so leicht ist, solltest du bei der Gelegenheit vielleich auch noch über ein online-auktionshaus nachdenken ;-)

  24. #24 Robert Basic [www] schrieb

    das mache ich im nächsten Leben, wenn ich meine Prios abgearbeitet habe:)

  25. #25 Erinnerungen werden wach « Marek’s Weblog [www] schrieb

    [...] 10, 2008 · Keine Kommentare Vorhin habe ich auf Roberts Blog einen Artikel über zwei lustige Jungs gelesen. Mark und Martin. Aus England. Sie sind erfolgreiche Träumer [...]

  26. #26 Unabhängiger Journalismus? « Marek’s Weblog [www] schrieb

    [...] eine so grosse Bühne zur Selbstdarstellung bieten? Mögliche Antworten erhält man u.a.  hier (ab Kommentar #7 wird es [...]

  27. #27 Thomas Witt [www] schrieb

    Desktop-Software? Uh-oh. Also, eine Webapp kann man als Start-Up vielleicht noch stemmen, aber einen Cross-Plattform-Support alleine auf Windows, das ist der sichere Tod. Dafür braucht man so immens viele Ressourcen, daß es einem um die Ohren fliegt.

    Außerdem würde ich es eher als die Herausforderung betrachten, die gleichen Funktionen der Desktop-App im Web zu bieten. Sicherlich geht der Trend aus guten Gründen eher von Desktop -> Online als umgekehrt.


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