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Lieber Dalton Caldwell

Jürgen Vielmeier
Aktualisiert: 02. August 2012
von Jürgen Vielmeier
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Dalton Caldwell, Mitte, sitzend, und Mark Zuckerberg, rechts.

Wenn es ein Sommerloch gibt, dann befinden wir uns heute darin. Klar, Windows 8 ist fertig. Aber ansonsten scheint so gut wie gar nichts los zu sein. Also geraten Dinge in den Fokus, die eigentlich sonst nur am Rande erscheinen würden. Amüsant ist zumindest ein offener Brief, den der Entwickler und Unternehmer Dalton Caldwell an Mark Zuckerberg geschrieben hat.

Darin schreibt Caldwell, er habe sich am 13. Juni mit Facebook-Vertretern getroffen, um eine Kooperation zwischen dem Social Network und seiner geplanten Plattform App.net zu diskutieren. Schnell aber seien die Facebook-Verantwortlichen darauf zu sprechen gekommen, dass App.net mit Facebooks neuem App-Center konkurriere. Deswegen wolle man Daltons Plattform kaufen, um die Erfahrung von Caldwell und seinem Team dort einfließen zu lassen. Dalton schreibt, er habe abgelehnt. In dem offenen Brief an Zuckerberg wirft er dem Facebook-Gründer nun vor, es gehe ihm nur noch um eine Vermarktung und nicht mehr um das Wohl der Nutzer. Kein Wunder, dass der Aktienkurs ins Bodenlose falle. Lieber werfe er alles bisher Erreichte weg und starte wieder bei null, als sich an so jemanden zu verkaufen, schreibt Caldwell.

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Klar, dass die gelangweilte Technikpresse darauf anspringt. Zumal der Facebook-Aktienkurs sich seit der Bekanntgabe eines Quartalsverlusts vergangene Woche wirklich auf Talfahrt befindet. Aktuell ist man bei einem Kurs unter 21 US-Dollar; der Ausgabepreis hatte 38 Dollar betragen, kurzzeitiger Höchstwert war 45 Dollar. Natürlich kreisen bereits die Geier und warten darauf, dass die Aktie 20 oder 19 Dollar (Hälfte des Ausgabewertes) unterschreitet. Dann wäre das Sommerloch erst einmal gestopft. Google+-Chef Vic Gundotra zumindest nutzt die Gunst der Stunde, um zu erwähnen, dass man sich bei Google Plus um seine langjährig verdienten Entwickler kümmere und sie nicht aus monetären Gründen aussperre.

„Kehrt Facebook den Rücken und gebt uns euer Geld!“

Marc Isaac nennt Gundotras Reaktion wortwörtlich „Schadenfreude„. Ich muss dem zustimmen und auch noch „Selbstlob“ und „Neid“ hinzufügen. Denn so unterhaltsam Caldwells offener Brief auch ist und so viel ich auch an Facebook selbst zu mäkeln habe: das ist ganz schlechter Stil. Was Caldwell in seinem offenen Brief vergaß zu erwähnen, ist, dass sich sein Projekt App.net gerade in einer Crowdfunding-Phase befindet. Und dass es eine werbefreie Alternative zu Twitter und Facebook werden soll. Twitter bekommt in seinem offenen Brief und auch an anderer Stelle denn zufällig ebenfalls sein Fett weg.


Erste App.net-Screenshots deuten auf eine Alternative zu Twitter, Facebook oder Moped hin.

130.000 US-Dollar hat Caldwell bislang über sein Crowdfunding-Projekt eingesammelt. Um insgesamt 500.000 Dollar aufzutreiben, bleiben nur noch 11 Tage. Der Verdacht liegt nahe, dass die Finanzierung zu schleppend läuft und Caldwell mit einer spektakulären Aktion noch einmal die Werbetrommel rühren will. Aber groß werden, indem man andere öffentlich schlecht macht? Verdient in meinen Augen keinen Respekt. Facebook ist alles andere als arm dran, aber es entwickelt sich gerade zu einem Volkssport, auf dem Social Network herumzuhacken, obwohl wir es über alle sonstigen Bedenken hinweg eifrig nutzen. Jetzt, wo es sich mit einem fallenden Börsenkurs angreifbar gemacht hat, schreien die Kritiker erstaunlicherweise umso lauter.

Anders, aber nicht sympathischer

Dabei sehe ich bei Facebook zwar in der Tat teils übereifrige Tendenzen, künftig Geld zu verdienen. Von einem Ausverkauf, wie Caldwell es nennt, ist das in meinen Augen aber noch weit entfernt. Die Aussperrung unabhängiger Entwickler, sieht man zwar immer häufiger bei Twitter, bei Facebook in der Form noch nicht. Und selbst wenn Caldwell einen Funken Recht damit hat, dass es Facebook nur noch ums Geld gehe und nicht mehr um die Nutzer (war das jemals anders?), wird man das Gefühl nicht los, dass Caldwell hier bloß Eigenwerbung betreibt.

Was schade ist, weil App.net sich damit bei mir viele Sympathien verspielt hat. Erste Screenshots sehen sehr angenehm aus, Caldwell schaffte es bisher sehr gut, für die Plattform zu trommeln ohne zu viel darüber zu offenbaren. Ich bin ehrlich gespannt, was dabei heraus kommt und ich erwarte sogar ein spannendes Projekt. Aber ich habe die Hoffnung schon jetzt aufgegeben, dass ein schlagkräftiger Twitter- oder Facebook-Konkurrent auch nur einen Deut sympathischer ist und sich weniger um die eigenen Interessen schert als die beiden Vorbilder.

(Jürgen Vielmeier, Bild: Robert Scoble (CC))

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Jürgen Vielmeier ist Journalist und Blogger seit 2001. Er lebt in Bonn, liebt das Rheinland und hat von 2010 bis 2012 über 1.500 Artikel auf BASIC thinking geschrieben.
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