GEMA

GEMA und YouTube einigen sich – auf neue Sperrtafeln

Tobias Gillen
Bislang musste YouTube Muiskvideos sperren

GEMA

Realität verzerrt

Es ist endlich soweit: YouTube und GEMA haben sich geeinigt. Aber nein, nicht auf einen Konsens, der diese lästigen Sperrtafeln auf allen möglichen Videos entfernt, die uns sagen, dass das gewünschte Video hierzulande nicht abrufbar sei. Nein, künftig gibt es neue Sperrtafeln. Aber bevor jetzt die Korken knallen: Viel verändert hat sich nicht.

Bis heute bekam der frustrierte YouTube-Nutzer stets folgende Information: „Dieses Video ist in Deutschland leider nicht verfügbar, da es möglicherweise Musik enthält, für die die erforderlichen Musikrechte von der GEMA nicht eingeräumt wurden. Das tut uns leid.“ Als sei eine beidseitige Einigung nicht sonderlich wichtig, hat die GEMA dann kürzlich gegen Google vor dem Landgericht München durchgesetzt, dass dieser Text die Realität verzerren würde.

Ca. 14.000 Clips gesperrt

Schließlich impliziere er, dass allein die GEMA an dem Rechtsstreit schuld sei. „Absolut verzerrte Darstellung der rechtlichen Auseinandersetzung zwischen den Parteien zu Lasten der GEMA“, heißt das dann vor Gericht. Google wurde dazu verdonnert, den Text entsprechend anzupassen – so nun passiert.

Smarter als dein Feed

Lass dich mit unserem Tech-Briefing UPDATE bei KI und den Tech-News von morgen nicht abhängen – kostenlos täglich in der Inbox von über 13.000 Lesern.

Mehrere PDFs Mockup

Gratis zur Anmeldung:
Zugriff auf alle PDF-Guides

Mit deiner Anmeldung akzeptierst du unsere Datenschutzerklärung.

Denn ab heute – achtung, festhalten – lautet der neue Text: „Dieses Video ist in Deutschland leider nicht verfügbar, da es Musik enthalten könnte, über deren Verwendung wir uns mit der GEMA bisher nicht einigen konnten.“ Schon besser, von der Lösung aber nach wie vor meilenweit entfernt. Es geht inzwischen um ca. 14.000 Clips, die YouTube mit der Sperrtafel sperrt.

Unser Zins-Tipp

Eröffne jetzt dein kostenloses Myntro Festgeld und erhalte 3,38 Prozent Zinsen auf dein Geld – und das garantiert für 12 Monate!


Jetzt Zinsen sichern

Anzeige

Bild: Screenshot

Google lässt dich jetzt selbst bestimmen, welche Quellen du in der Suche häufiger siehst. Mit zwei schnellen Klicks kannst du BASIC thinking kostenlos als bevorzugte Quelle hinzufügen und damit unabhängigen Tech-Journalismus unterstützen. Vielen Dank!

STELLENANZEIGEN
(Senior) Paid Social Marketing Manager (m/w/d)
Instaffo GmbH in München
Referent (m/w/d) Social Media und Onlinekommu...
Würth Deutschland in Kuenzelsau
Social Media Marketing Praktikant:in
7NXT GmbH in Berlin
Social Content Manager_in (m/w/d)
Klimastiftung für Bürger in Sinsheim
Head of Social Media (m/w/d)
Instaffo GmbH in Mülheim-Kärlich
Paid Social Manager (m/w/d)
Instaffo GmbH in München
Intern Employer Branding, Content & Socia...
Inverto, A BCG Company in Köln
Content Manager (m/w/d)
IZ Immobilien Zeitung Verlagsgesellscha... in Wiesbaden
THEMEN:
Teile diesen Artikel
Folgen
Tobias Gillen ist Geschäftsführer der BASIC thinking GmbH und damit verantwortlich für BASIC thinking und BASIC thinking International. Seit 2017 leitet er zudem die Medienmarke FINANZENTDECKER.de.