Sonstiges

Ein Frauentraum wird wahr: Schokoladenbrunnen

wieso wusste ich das nicht schon? Ein Schokoladenspringrbunnen, damals auf der Expo in Hannover.

Der fünf Meter grosse Würfel wird täglich von 3500 Feinschmeckern besucht. Eine Hostess ist ständig damit beschäftigt, ein Biskuit in die Schokolade zu tauchen, die aus dem Mund der aztekischen Gottheit fliesst. Die Besucher lassen sich verwöhnen und geben sich ihren Erinnerungen hin. Vor ihrem geistigen Auge sehen sie sich selber als Kind, wie sie ihren Finger in die lauwarme Schokolade steckten und einem gleichzeitig süssen und verbotenen Vergnügen frönten. Jeden Tag werden bis zu sieben Kilos konsumiert. Drei «Priesterinnen» lösen sich in ihrem Ritual ab. Mit dem Konzept beauftragt wurde das Museum Développement in Vevey, die beiden Neuenburger Kulissenmaler François Jaques und Yves Walder kümmerten sich dann um das definitive Konzept der Ausstellung «Les goûts de l’enfance». Jaques und Walder lassen sich von der Thematik zu Spielereien anregen. «Uns schwebte etwas Visuelleres vor als eine blosse Tasse Kaffee und ein Stückchen Schokolade.» Die Schokolade soll aus dem Mund einer dreidimensionalen südamerikanischen Gottheit fliessen und an eine geheiligte Wasserquelle erinnern.

Zukunft des Brunnens
Der Mechanismus läuft ununterbrochen, die Temperatur der Schokolade beträgt konstant 48 Grad. Der mit einer Pumpe betriebene Schmelzkessel unter der Skulptur ist ein Produkt der Spitzentechnologie und wurde extra für diesen Pavillon entworfen. Die Zukunft des kleinen Wunderwerks weckt die verschiedensten Begehrlichkeiten, ist aber noch unbestimmt. Die Eisenträger, die dem Kubus Leben einflössen, erinnern an das Metallgerüst des Eiffelturms und an den Beginn der Industrialisierung. Ein Mechanismus, der die Epoche der Projektionen bei Kerzenlicht und die ersten Kinoversuche nachbildet, projektiert auf die Mauern des Schokoladenhäuschens Bilder aus dem letzten Jahrhundert. Mit ihrem Werk haben Jaques und Walder Vorstellungskraft, Vorliebe für die Schokolade und Kindheitserinnerungen unter einen Hut gebracht.

Weiss jemand, was daraus geworden ist?

Das ist es sicherlich nicht: Sag nein zu diesem Stand

Aber das ist schon besser, kleine Dinger gibts auch zur Miete bei LeChocolatier oder hier auch. Kann man damit auch Orgien feiern? * schaut lüstern um sich und malt sich aus, wie er im Becken voller Schokolade seine Weibchen abschleckt * :-)))))))))))))))))

Wie ich eigentlich drauf gekommen bin? Och, eigentlich ging es beim KMU Blog um interessante Messeanziehungspunkte.

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Über den Autor

Robert Basic

Robert Basic ist Namensgeber und Gründer von BASIC thinking und hat die Seite 2009 abgegeben. Von 2004 bis 2009 hat er über 12.000 Artikel hier veröffentlicht.