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Einnahmen mit Bannern

habe die Frage schon häufiger gestellt bekommen, was man mit AdSense von Google verdienen kann. AdSense sind die Werbebanner, die Google auf Deiner Seite darstellt. Wenn Du sie bei Google beantragt hast natürlich, und wenn Google den Antrag genehmigt hat.

Am besten lässt sich das so darstellen:
Basiszahl ist „CPM“ = Einnahme in USD (weil Google die Einnahmen in Dollar zahlt) auf 1.000 Seitenaufrufe gerechnet. Verdienst Du zB
100.00 USD bei 100.000 Seitenaufrufen im Monat, ist Deine CPM exakt 1 = Rechnung:
100.000 Seitenaufrufe /1.000er Bezugseinheit = 100
geteilt durch 100 USD Einnahme =
CPM 1

Beispiel:
Ist Deine CPM 1 und im Monat 1.000 Seitenaufrufe = Du verdienst 1.00 USD
Ist Deine CPM 1 und im Monat 100.000 Seitenaufrufe = Du verdienst 100.00 USD
Ist Deine CPM 3 und im Monat 1.000 Seitenaufrufe = Du verdienst 3.00 USD
Ist Deine CPM 3 und im Monat 10.000 Seitenaufrufe = Du verdienst 30.00 USD
Ist Deine CPM 2 und im Monat 1.000 Seitenaufrufe = Du verdienst 2.00 USD
Ist Deine CPM 2 und im Monat 1.000.000 Seitenaufrufe = Du verdienst 2000.00 USD

Soweit klar? Ok. Wieviele Seitenaufrufe hast Du? 25.000? Ok. Ist nicht viel, aber auch nicht wenig. Da man kein AdSense im Einsatz hat, weiss man ja nicht, wie hoch die CPM sein wird. Also? Im Schnitt bewegt sich erfahrungsgemäss die CPM ganz grob gesagt zwischen 1 USD und 3 USD je 1.000 Seitenaufrufen. Bedeutet, dass Du also irgendwo zwischen 25.00 – 75.00 USD monatlicher Einnahme landen wirst, wenn Du 25.000 Seitenaufrufe im Monat hast. Wieso 25.00-75.00 USD? Weil 25.000 Seitenaufrufe durch 1000 geteilt wird = 25. Und das dann mit dem CPM Faktor 1 bzw. 3 mulitpliziert ergibt 25 oder 75 Einnahme in USD 😉

Wovon hängt denn die CPM ab?
1. Einerseits wie oben geschildert von der Anzahl der Seitenaufrufe. Denn je mehr Aufrufe desto höher die absolute Anzahl der Bannerklicks.

2. Als zweiter Faktor kommt die Klickrate dazu. Je seltener die User auf Banner klicken, desto geringer meine Einnahme auf 1.000 Seitenaufrufe. Wenn kein User auf mein Banner klickt, ist meine Clickrate 0% und damit auch mein CPM = 0. Viele Seitenaufrufe bringen also nix, wenn die Werbung die User nicht interessiert. Manchmal passt es, manchmal nicht. Auf dem MEX Blog hatten wir lange Zeit viele viele AdSense Banner über Blogtools. Natürlich klicken Blogger selten auf Werbung für Blogtools, da viele Leser Blogger sind und Blogger ihr Tool bereits haben. Nachdem ich diesen Werbungtypus ausgefiltert hatte im AdSense Adminbereich, stieg die Clickrate spürbar an.

3. Und als dritter Faktor ist neben Clickrate und Anzahl Seitenaufrufe die Einnahme je Bannerklick wichtig: Jeder Klick bringt Geld, das aus der Tasche des Werbetreibenden bezahlt wird. Manche bezahlen je Klick mehr, manche weniger. Tendenziell könnte man sagen, dass häufig Werbung aus dem Bereich Finanzen und Online-Casinos recht gut bezahlt wird. Aber das ist eine reine Annahme. Wissen tue ich das nicht. Man kann es sich aber ableiten, indem man auf Google geht und als Werbetreibender die sogenannte AdWords Werbung nutzen möchte: For example, a new advertiser paying in USD can activate his/her AdWords account with just US$5.00, and can then choose a maximum cost-per-click (CPC) from US$0.05 – US$100. Daily budgets start as low as 5 cents up to whatever limit he or she is comfortable spending. Und dann auch selbst versucht, Werbung zu schalten. Man wird schnell sehen, bei welchen Keywords wieviel je Klick zu zahlen ist, damit man überhaupt auftaucht.

Möchte ich als Werbetreibender zB Audis verkaufen und mit Google AdWords Werbung machen, wird das sicherlich nicht wenige Cents pro Click kosten, sondern aufgrund der vielen Mitbewerber locker über 50 Cents wenn nicht gar mehr. Bedeutet für meine Einnahmen bzw. den CPM? Je hochwertigere Werbung eingeblendet wird, desto höher die Chance auf höhere CPMs. Aber halt. Was hat AdWords mit AdSense zu tun? Über AdWords schalte ich meinen Werbetext auf bestimmte Keywords hin. Und der Inhalt meiner Werbung wird auf Webseiten dargestellt = AdSense. Also nicht nur AdWords in Google selbst.

Weitere Angaben dazu von Theo / Gumia.de:

Beim CPM muss man aber aufpassen. Der Wert ist eine Richtschnur, er kann aber verfälscht und nach unten gedrückt werden. Seit einiger Zeit ist es nämlich möglich, bis zu 3 Google Adsense-Werbungen auf einer Seite zu platzieren. Google zählt dabei als Seitenaufrufe das Erscheinen der Adsense-Anzeigen auf einer Seite, d. h. ein Seitenaufruf mit 3 inkludierten Adsense-Anzeigen erzeugt in den Adsense-Berichten 3 Seitenimpressionen, wie es Google nennt. Also aufpassen!

Themenbezogene und kontextreiche Webseiten eignen sich besonders für Adsense. Viel Traffic ist wichtig, denn sonst kommt nur alle Jubelmonate ein Scheck von Google, da Google einen Mindestauszahlungsbetrag von 100 USD hat.

Wirklich verlässlich sind eigentlich nur 2 absolute Zahlen: die Anzahl der Klicks und der Umsatz.

Soweit die Theorie. Die Wahrheit ist im Netz 🙂

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Über den Autor

Robert Basic

Robert Basic ist Namensgeber und Gründer von BASIC thinking und hat die Seite 2009 abgegeben. Von 2004 bis 2009 hat er über 12.000 Artikel hier veröffentlicht.

10 Kommentare

  • Beim CPM muss man aber aufpassen. Der Wert ist eine Richtschnur, er kann aber verfälscht und nach unten gedrückt werden. Seit einiger Zeit ist es nämlich möglich, bis zu 3 Google Adsense-Werbungen auf einer Seite zu platzieren. Google zählt dabei als Seitenaufrufe das Erscheinen der Adsense-Anzeigen auf einer Seite, d. h. ein Seitenaufruf mit 3 inkludierten Adsense-Anzeigen erzeugt in den Adsense-Berichten 3 Seitenimpressionen, wie es Google nennt. Also aufpassen!

    Themenbezogene und kontextreiche Webseiten eignen sich besonders für Adsense. Viel Traffic ist wichtig, denn sonst kommt nur alle Jubelmonate ein Scheck von Google, da Google einen Mindestauszahlungsbetrag von 100 USD hat.

    Wirklicvh verlässlich sind eigentlich nur 2 absolute Zahlen: die Anzahl der Klicks und der Umsatz.

  • danke, habs im Text oben gleich ergänzt 🙂

    @Jörg, man findet mE irgendwie zu selten Beschreibungen dazu, oder ich war zu doof, richtig zu suchen 🙂

  • @Robert
    Beschreibungen gibt es schon, aber das Verlautbaren von tatsächlich auftretenden Daten ist untersagt.

  • Die Angaben zur CPM sind etwas irreführend. Man muß unterscheiden zwischen
    – der Anzahl von Seitenaufrufe, die häufig per Statistiksoftware aus den Logfiles ermittelt wird, und
    – der Anzahl der Impressions, wie Sie von Google Adsense gezaehlt wird.

    Warum?
    – auf content-leere Seiten wie etwa Navigationsseiten, Navigationsframes usw. sollten keine Adwords platziert werden (auch nach den AGB von Google nicht)
    – Aufrufe von Robots aber auch bestimmter Browsern bzw. Browsern mit bestimmten Einstellungen führen zwar zu einer Seitenzählung per Logfile (abhaengig von der verwendeten Software und deren Eisntellung) schlagen sich aber nicht in der Google-Adsense-Statistik nieder.
    – evtl. werden von Webmastern nicht auf allen Content-Seiten Adwords platziert, weil andere Anzeigen dort vermarktet oder Anzeigen nicht erwuenscht sind.

    Aus diesen Unterschieden – neben anderen Faktoren – erklären sich auch die erheblich schwankenden Angaben, die im Netz kursieren. CPMs, die sich auf Logfile-Auswerten beziehen, liegen in der Tat nur zwischen 1 bis 3 Dollar je Tausend und damit erheblich unter vergleichbaren Anzeigenvertriebskanaelen. Bezieht man die Erlöse hingegen nur auf die von Google Adsense gezaehlten Seiten ergeben sich CPMs von ca. 5 bis 10 Dollar je Tausend, also in einer Groessenordnung, wie Sie auch bzw. nicht ganz von anderen Anzeigen-Netzwerken oder per Direktvermarktung netto erzielt werden.

  • @ tatsächliche Seitenimpresions versus Anzeigenblock-Impressions:

    Google hat jetzt für Adsense-Kunden beide Zählungen in den Berichten aufgenommen. Bisher wurden Anzeigenblock-Impressions als Seitenimpressions gezählt. Nun haben wir beide Angaben.

    siehe „Wie verhalten sich Anzeigenblockimpressionen im Verhältnis zu meinen alten Berichten?“ unter http://www.google.com/support/adsense/bin/answer.py?answer=17763