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Titanicmania

Titanic: Briefe an die Leser:

Ihr, Blogger,
bekommt zur Zeit so viel Aufmerksamkeit, daß es sich keine Zeitung und kein Nachrichtenmagazin mehr leisten kann, Euren schönen Blogs, also Internettagebüchern, nicht immer größere Bedeutung für Unternehmen und Politiker und Journalisten zuzusprechen; und für das Internet sowieso. Eine journalistische Stilform mit unvorstellbarer Einflußmöglichkeit seien sie, die Ergebnisse Eurer gedanklichen Auswüchse, die Ihr tagesaktuell ins Internet stellt, und was sollen wir sagen, Blogger: Wir haben Euch gelesen: „Nie wieder Alkohol!“, „Wieder alleine ins Bett“, „Frage mich, was der Sinn des Lebens ist“, „Was euch hier erwartet – seid gespannt – ich bin es auch“ oder „Ich habe heute für das Seebeben gespendet!“ – unter uns: Auf diese Infos haben wir alle schon längst „gewartet“. Wenn sich da ein Springer-Verlag mal nicht ganz dicke anziehen muß!
Offline: Titanic

Titanic ist schon klasse. Am Rande, was mir gerade einfällt: Kann mich noch erinnern, dass die Jungs eigentlich nicht sooo witzig drauf sind, wenn es um die selbst geht. Hatten mal einen Cheferedakteure in einem Meeting. Und als ich ihn daraufhin ansprach, ob denn die BILD nicht ein viel besseres Satiremagazin wäre als Titanic selbst und eigentlich jeder von den Mitarbeitern sich nach einem Job bei der BILD sehnen müsste, wurde er überraschend pampig. Schade, selbst geile Satire produzieren, nicht aber satirisch sein :-))

via blogosfear

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Über den Autor

Robert Basic

Robert Basic ist Namensgeber und Gründer von BASIC thinking und hat die Seite 2009 abgegeben. Von 2004 bis 2009 hat er über 12.000 Artikel hier veröffentlicht.