Flyer Verteilung

Robert Basic

ufffzz.. bin gerade dabei, zum ersten Mal in meinem Leben, Flyer wegen Eigengeschäft zu verteilen. So richtig schön von Haus zu Haus, von Briefkasten zu Briefkasten. 5.000 DIN A5 Flyer. Und ich weiß jetzt die Arbeit der Verteiler zu schätzen, die das für einen Hungerlohn machen. Warum mache ich das selbst? Ich möchte mir zunächst selbst ein Bild davon machen, wie lange so etwas dauert und wieviele der Briefkästen das ominöse „Bitte keine Werbung“ drauf haben. Zum Letzteren verhält es sich ganz interessant: Wenn an einem Haus mit 10 Briefkästen nur ein-zwei „Keine Werbung“ draufgebapperlt haben, sind die restlichen frei für Werbung. Sonst ist es entweder so, daß mindestens die Hälfte nicht frei ist oder gleich 9 von 10. Also ist hier eine Art „Lemming-Effekt“ zu beobachten. Ganz übel ist es, wenn die Briefkästen von vornherein vom Vermieter aus mit „Keine Werbung“-Standardschildchen bestückt sind. Dann sind nur äußerst wenig Briefkästen frei. Witzig war gestern, daß ich bei ca. 600 verteilten Flyern nur einen Briefkasten vorgefunden hatte, der als Einzigster „Ja, bitte Werbung“ drauf hatte :-)) Sobald ich vor einem Briefkasten stand, der einem Anwalt zugehörig war, wurde es mir immer mulmig im Bauch. Obwohl kein „No Werbung“ drauf war, fragte ich mich, was die anstellen können, um mich doch irgendwie abzumahnen :-)))

Es geht auch anders: Statt Eigenverteilung kann man Firmen beauftragen. So zB „Rhein Main Verteilerdienst„. Die Kosten gehen eigentlich. Man muss mindestens 10.000 Flyer frei Haus anliefern und die Verteilung kostet dann pro 1.000er Einheit 60 Euro an Wochentagen und 35 Euro an Wochenenden (momentan, da die Preis aufgrund Konkurrenz am Markt schwanken). Vorher bekommt man eine Haushaltsstatistik für das gegebene Verteilergebiet und eine geografische Zuordnungsübersicht, in welchen Gebieten verteilt werden kann. Erfahrungsgemäß ist mit einem Schwund von ca. 10% zu rechnen. Warum? Da die Verteiler wie gesagt einen Hungerlohn bekommen, ist der Anreiz recht hoch, einen Teil der Flyer in Müllkörben zu verteilen ;-))

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Robert Basic ist Namensgeber und Gründer von BASIC thinking und hat die Seite 2009 abgegeben. Von 2004 bis 2009 hat er über 12.000 Artikel hier veröffentlicht.