Sonstiges

Start Up Wettbewerb III.

gestern war unser Auftritt vor den Juroren. Vorneweg das Beste: Der Ausblick im 38. OG in der Skylobby des Maintowers während des Wartens auf die Präsentation 🙂 Es handelte sich dabei um ein Eckbüro, dessen Außenwände aus nichts anderem als Glasfenstern bestanden… obercool!!! Mit Blick auf die Fankfurter Skyline.

Die Präsentation selbst hatten wir in 14 Minuten geschafft (offiziell sind 10 Minuten vorgesehen, inoffiziell bekommt man aber 15 Minuten zugestanden). Dabei präsentierte Burkhard den Großteil – da er unser Showmaster für solche Gelegenheiten ist – und Matthias und ich hatten uns ein-zwei Folien geschnappt.

Die erste Frage nach der Präsentation war dann gleich etwas irritierend: Was für ein EDV System wir denn verwenden würden. Genau die Frage, über die ich mich als ITler vorher lustig gemacht hatte, daß das eh keine Socke interessieren würde. Ok, na dann: HTML, PHP, MySQL und einen Schuß CSS.
Ist das denn eine Eigenentwicklung und wie weit sind wir damit fortgeschritten. Äh.. mir schwante langsam was… wir sind kein Internetunternehmen, sondern ein Unternehmen, das eine kleine Webvisitenkarte hat mit etwas Minimalstfunktionen. Es stellte sich heraus, daß eine Jurorin tatsächlich dachte, wir hätten einen brummenden, schwarzen Kasten vollgestopft mit SAP, E-Procurement, CRM und allem erdenklichen Pipapo und dieser schwarze Kaste mache dann Geld, verschlingt aber bestimmt auch Geld 🙂 Leider nicht ganz, aber wir hatten es dann doch klären können, daß wir kein E-Business B2B Hightechbiotech Unternehmen sind. Wir akquirieren den Kunden auf klassische Art und Weise direkt oder über Empfehlungen. Nix Internet. Die nächste Frage ging dann aber wieder in die ähnliche Richtung: Wenn ich ein Auto bestellen möchte, wie mache ich das (er meinte das in die Richtung, wie uns der schwarze Kasten dabei helfen würe). Wir erklärten ihm, daß er hierzu nicht den schwarzen Kasten befragen muß, sondern lediglich das Telefon zücken muß und seinen Wunsch loswerden kann. Auch die gute alte Welt. Na ja, usw usw.

Wie zu erwarten suchten die Juroren den Kick bei uns. Aber, kein brummender Kasten, keine Erfindung, kein hochfliegendes Unternehmenskonzept, nix von dem Ganzen Bormborium. Denn was willste denen schon erzählen, wenn Du ein Geschäft betreibst, bei dem Du den Kunden akquirierst, hingehst, Dir anhörst, wo ihn der Schuh drückt und ihm dann seine Problemchen löst. Der Kunde erleichtert dabei seine Kostenseite, manchmal um erhebliche Summen. Thats all. Kein Hexenwerk, einfach nur gesunder Menschenverstand und ein gesundes Geschäft, das gut angelaufen ist und sich weiter entwickeln wird, solange es Kunden mit Problemchen gibt (und es gibt keinen ohne).

Heute bekommen wir mitgeteilt, ob wir unter den ersten drei sind (dann gibts Kohle) oder unter den ersten zwei (dann gehts in den Bundeswettbewerb) oder ob wir dankbar für die tolle Aussicht sein durften. Ich tippe mal rein vom Bauchgefühl her, daß wir keine Chance haben, denn dazu haben wir denen keinen Kick gegeben. Obwohl, nachher kam ein Jurymitglied zu uns und so wie es aussieht, werden wir bald einen weiteren Kunden gewinnen können. Insofern hat sich die Veranstaltung doch recht gut ausgezahlt, wenns denn klappt :-))


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Über den Autor

Robert Basic

Robert Basic ist Namensgeber und Gründer von BASIC thinking und hat die Seite 2009 abgegeben. Von 2004 bis 2009 hat er über 12.000 Artikel hier veröffentlicht.