Gutes Beispiel für ein schlechtes Corporate Blog

Robert Basic

Das SPD-Blog „WebSozisBlog“ (über Schockwellenreiter entdeckt) ist recht frisch:

Motiviert vom erfolgreichen Blog der NRWSPD (blog.nrwspd.de), wollen auch wir WebSozis einen Blog starten. Leider war der NRW-Wahlkampf nicht so erfolgreich an der Wahlurnen wie im Internet. Gerade deswegen wollen wir hier im auf uns zukommenden Wahlkampf die Schwächen und Fehler des politischen Gegners aufgreifen und als Privatpersonen aus unserer persönlichen Sicht kommentieren. Dabei ist uns das Mittel der Satire genauso recht, wie eine sachliche Auseindersetzung.

Und gerade weil das Blog nicht Corporate ist (eher corporate nah), so kann man doch an gewissen Stellen Problemzonen aufzeigen, wie man ein echtes Corporate Blog mE nicht aufziehen sollte. Vorneweg: Der Kern jeglicher Unternehmung ist es, den Kunden zu erreichen, zu überzeugen und als Stammkunde wenn möglich zu gewinnen. Dazu muß das Produkt bzw. die Dienstleistung mit dem Gesamtauftritt (inkl. Werbung) des Unternehmens übereinstimmen, damit der Erfolg sich auch dauerhaft einstellt. Über ein Blog kann das Unternehmen sich vorstellen, Interesse wecken, eine Erwartungshaltung aufbauen aber auch auf kongruente Produktmeinungen eingehen, seien sie nun positiv oder aber negativ behaftet.

Empfehlen würde ich aber folgende „mit-der-Tür-ins-Haus-fallen“-Methoden nicht. Beispiele aus dem o.g. Weblog:

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Die SPD weiß, was für Deutschland gut ist. Die anderen meckern nur. Allen voran Merkel. Wollen wir diese Schwarzmaler wirklich ans Ruder lassen? Nein! Denn: Schwarz ist schwach!
kein Vergleich zu den umfangreichen Informationen auf www.spd.de!
Fazit: Wer eine unsoziale Politik haben will, muss CDU wählen.
Wie liest sich das? Redet Ihr so mit Euren Kunden? Ihr seit mitten im Gespräch unterwegs, alle paar Sätze schreit ihr heraus „wir sind geil, kauf bei uns“ und macht dann weiter, als wäre nix geschehen. Wäre etwas ungewöhnlich, oder?

Propaganda funktioniert leider auch heute noch im politischen Business. Im politischen Blogbusiness allerdings nicht mehr, da Blogger und Blogleser dummerweise ihr Hirn einschalten müssen, bevor sie etwas lesen, um es dann aufzunehmen und zwischen den Ohren zu speichern. Nein, dat ist jetzt kein Bashing auf das Propaganda Blog der SPD Anhänger. Es liefert nur wunderschöne Beispiele, wie ein Corporate Blog garantiert einen Fehlstart hinlegen wird, wenn es ähnlich drastisch so einseitig, tönend und großspurig seine großartigen, fantastischen Produkte ins Blog posaunt. Wie habe ich geschrieben? Über ein Blog kann das Unternehmen sich vorstellen, Interesse wecken, eine Erwartungshaltung aufbauen aber auch auf kongruente Produktmeinungen eingehen, seien sie nun positiv oder aber negativ behaftet. Die beste Brücke ist dabei: Stellt Euch einfach vor, Ihr redet auf einer Party mit einem Fremden oder einem Freund, das trifft es am besten. Diese kommunikativen Standards gelten auch in Blogs.

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Gibt es ein gutes Beispiel für ein Corporate SPD Blog? Ja, lest Lumma.da. Besser kann man es möglicherweise machen, NRWSPD macht es fast ebenso gut.

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Robert Basic ist Namensgeber und Gründer von BASIC thinking und hat die Seite 2009 abgegeben. Von 2004 bis 2009 hat er über 12.000 Artikel hier veröffentlicht.