Sonstiges

Das Web im Jahr 2005: Überblick und Ausblick von Mario Sixtus

Heise.de (entnommen aus Technology Review Nr. 7/2005[1], von Mario Sixtus):

„Noch vor wenigen Jahren waren die Online- und die Offline- Welt nahezu komplett voneinander getrennt“, sagt Ito: „Was wir im Netz trieben, verstanden die Bewohner des ,Meatspace‘ sowieso nicht. Es gab also keine Notwendigkeit, diese beiden Identitäten miteinander zu synchronisieren.“ Das aber ändert sich gerade, glaubt Ito.

Mit der zunehmenden Verbreitung von Internet-Zugängen hat sich das Web zur Massenveranstaltung gewandelt. Das neue Publikum brachte neue Bedürfnisse mit… „Zu den Heavy-Usern des Netzes gehören immer mehr ,normale Menschen‘, der Anteil der Computerfreaks wird permanent kleiner“, sagt Ito. Das Resultat dieser Entwicklung: „Es macht keinen Sinn mehr, zwischen Online- und Offline-Welt zu unterscheiden.“

Es ist eine erstaunliche Volksbewegung, die sich derzeit formiert. Computer-Freaks und Netzrebellen sehen anders aus. Die neuen Web-Bewohner kommen als Siedler, nicht als Revolutionäre. Sie machen es sich gemütlich und bringen die Sitten aus der realen Welt mit. Das Netz bekommt ein Gesicht. Viele Gesichter. Wir sind das Web….

Das „Web 2.0“ wird ein Ort für echte Menschen sein. Man wird sich diesem Web nicht so leicht verweigern können. Es wird bei manchen aber auch Ängste wecken. Es wird Gewinner und Verlierer geben, neue Chancen, aber wahrscheinlich auch neue Ungleichheit. Herzlich Willkommen in der Wirklichkeit.

Sixtus? Voilá, der Mensch im Blog 🙂

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Über den Autor

Robert Basic

Robert Basic ist Namensgeber und Gründer von BASIC thinking und hat die Seite 2009 abgegeben. Von 2004 bis 2009 hat er über 12.000 Artikel hier veröffentlicht.