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Zusammenhang zwischen Postingfrequenz und Traffic

Pieter vom WoW Blog hat mir eine interessante Statistik per Mail zukommen lassen, die eine recht signifikanten Zusammenhang zwischen Postingfrequenz und der Höhe des Traffics für das WoW Blog grafisch aufzeigt. Die blauen Balken sind die Postings je Tag und die Kurven stellen die Seitenaufrufe (höchste Kurve) und Besucher dar:

Postingfrequenz und Traffic

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Über den Autor

Robert Basic

Robert Basic ist Namensgeber und Gründer von BASIC thinking und hat die Seite 2009 abgegeben. Von 2004 bis 2009 hat er über 12.000 Artikel hier veröffentlicht.

17 Kommentare

  • Das kann ich in etwa bestätigen.

    Das Diagramm zeigt auch, dass das WoW-Blog viele Stammleser haben muss. Denn die Zeitverzögerung zwischen Posting und Seitenbesuch beträgt maximal einen Tag.

    Eine andere Auswertung wäre auch interessant: Wie verhält sich die Postingfrequenz zum auflaufenden Kommentarspamvolumen? Meine Erfahrung hier: weniger Postings implizeiren weniger Kommentarspam.

  • Nach Bauchgefühl ist es bei mir auch so. Ich weiß, dass der Traffic langsam anzieht, wenn ich regelmäßig poste bzw. an einem Tag mehr als einmal was reinstelle. Allerdings ist Frequenz nicht alles. Manchmal schreibt man viel, und es bringt wenig, weil es einfach nicht so „akut“ trifft. Andererseits gibt es die glücklichen Momente, die sozusagen eine neue Schwelle erreichen lassen: dann nämlich, wenn man mit einem Post einen Nerv zu treffen scheint, der sich weiter durch die Blogosphäre zieht als nur „ein paar Blogs weit“. Aber da sage ich Dir ja nix neues… 😉

  • @Theo, das Spamvolumen ist momentan gleich Null, haben auch keine besonderen Massnahmen aus Bad Behavior installiert zZt.

    @gysi, die Trafficgrafik stammt aus dem Basic Account von Statcounter.com und die Postingfrequenz ist manuell von Pieter in Excel ausgewertet. Beide Grafiken wurden dann skaliert und übereinandergelegt.

  • ach ja, die Postingfrequenzen sind am WE minimal. So auch der Traffic, der sowieso am WE dramatisch abstürzt. Aber umgekehrte Kausalität: Weil am WE weniger gesurfed wird (nimmt am SO Abend wieder zu) muß man auch nicht viel oder nix posten 😉

  • Interessante Sache, kann ich absolut bestätigen.

    Für mich interessant wäre dabei: Warum ist das so? Man hat einen Grundstamm an Lesern und einen Grundstamm an Googlehits, doch dieser bleibt in der Regel ja gleich. Man könnte nun vermuten, dass durch verschiedene Monitordienste bei höherer Postingfrequenz mehr verzeichnet wird und daher der Traffic steigt, dann aber müssten diese Dienste aber viel häufiger in den Referrern auftauchen – das kann es also nicht sein. Ist es schlicht der psychologische Effekt, dass eine Seite, auf der man viele aktuelle Einträge sieht, in kurzen Abständen erneut besucht? Wer hat eine bessere Erklärung?

  • Bei mir eher abweichend, aber ich fuehre auch (noch) kein Blog – zwar ist nach Veroeffentlichungen auch immer ein Peak zu erkennen (richtig so), aber ich habe einen relativ hohen Grundtraffic, kann diesen also recht gut halten.

  • Auch interessant: Im schönen österreichischen Burgenland gibt es viele Störche. Da die ja so besonders sind, werden sie auch immer schön gezählt. Und man hat mal ein paar Statistiken gemacht. Rausgekommen ist, dass die Anzahl der Störche mit der Geburtenanzahl vergleichbar ist (statistisch bewiesen!). D.h. wenn es mehr Störche gibt, werden auch mehr Kinder geboren. Und jetzt soll noch jemand sagen dass die Kinder nicht vom Storch kommen – oder dass nur weil etwas zusammen passt, es auch zusammen hängt 😉

    Ich wäre also Vorsichtig mit Zusammenhängen. Vielleicht hat es auch nur eine gemeinsame Ursache? Z.b. langweilige Arbeitstage an denen du viel Zeit zum bloggen hast und die Besucher aus langeweile immer wieder vorbei kommen.

    Grüße aus Wien,
    Andreas

  • es gibt an sich einen sehr einfachen Zusammenhang: Schreib mal ein Blog mit 10 Artikeln am Tag und eines mit einem Artikel am Tag. Gleiche Grundthema, gleiche Stil. Du wirst eigentlich nicht überrascht sein, welche Blog auffällig mehr Traffic hat. Wer viel redet setzt mehr Themen und damit mehr Anknüpfungspunkte. Das ist so alt wie das Netz selbst.

  • Huh, Robert, glaube ich nicht – die wichtigste Variable laesst du in deiner Rechnung ausser acht, und zwar die Popularitaet der jeweiligen Seite (mal pauschal von der Qualitaet abhaengig gemacht)! Du wirst also auch mit 500 Beitraegen am Tag nicht unbedingt den Traffic erzielen, den einer anderer mit einem Artikel im Monat erreicht.

  • ich würde den Google Traffic dabei nie unterschätzen. Es ist beachtlich, wieviel Treffer man mehr bekommt, je mehr Seiten man zu bieten hat. Allerdings erfolgt das ja nicht realtime. Google und Co. brauchen immer etwas, bis die Seite geranked wird. Die Grafik gibt das oben nicht her, wieviel mehr Google Traffic man erhält, je mehr man postet und wann diese Effekte spürbar messbar sind. Klar, wenn man nur blabla verzapft, dann kann man auch gerne 1000 Artikel am Tag schreiben, aber wir reden vom üblichen Contentgehalt. Die Popularität einer Seite kann man mE auch nicht von der Qualität trennen. Wäre Slashdot so erfolgreich, wenn sie nur einen Artikel am schreiben würden? Ich rate mal zu 90% nein.

    Insgesamt aber beobachte ich das nunmehr seit Juni 2003, seitdem das MEX Blog steht. Wenn wir viel gepostet haben, kamen mehr Besucher und mehr Seitenaufrufe zu Stande. Wenn wir wenig gepostet haben, gings spürbar nach unten. Taggleich. Wir konnten mit vielen Postings den Lesern viele potenzielle Anknüpfungspunkte bieten. Und die wiederum haben uns dann verlinkt, empfohlen, etc.. so daß auch andere Leser auf uns kamen. Der Vorgang geht recht zügig.

    Im Umkehrschluß? Wenig posten heisst wenig Traffic? Hängt von dem Schreiber ab. Beispiel: Würde ein Shopblogger nur alle zwei Tage einen Artikel posten, hätte er wesentlich weniger Besucher. Das liegt an seinen kurzen Artikeln. Schreibt man längere Artikel, bietet man zugleich inhaltlich tieferen Stoff, muß man auch nicht oft posten, sonst überfordert man den Leser.

  • Mehr Traffic mit höherer Post-Frequenz

    In der Blog-Promotion ist nicht zuletzt die Post-Frequenz von Interesse, da sie einen grossen Einfluss auf das Besuchervolumen hat (siehe z.B. diese Blog-Statistik).
    Logisch: Je mehr Posts, desto eher gibt’s eine treue Leserschaft, desto öft…

  • ich halte es für warscheinlicher, dass es feedleser sind, die bei neuen einträgen informiert werden und die seite besuchen…wäre vielleicht interessant zu wissen, ob die besucher per ref kommen…