Sonstiges

Pishing Mail: Postbank

oh Mann, oh Mann:

Sehr geehrter Kunde!

Wir sind erfreut, Ihnen mitzuteilen, dass Internet – Ueberweisungen ueber unsere Bank noch sicherer geworden sind! Leider wurde von uns in der letzten Zeit, trotz der Anwendung von den TAN-Codes, eine ganze Reihe der Mitteldiebstaehle von den Konten unserer Kunden durch den Internetzugriff festgestellt. Zur Zeit kennen wir die Methodik nicht, die die Missetaeter fuer die Entwendung der Angaben aus den TAN – Tabellen verwenden. Um die Missetaeter zu ermitteln und die Geldmittel von unseren Kunden unversehrt zu erhalten, haben wir entschieden, aus den TAN – Tabellen von unseren Kunden zwei aufeinanderfolgenden Codes zu entfernen.
Dafuer muessen Sie unsere Seite besuchen, wo Ihnen angeboten wird, eine spezielle Form auszufuellen. In dieser Form werden Sie ZWEI FOLGENDE TAN – CODEs, DIE SIE NOCH NICHT VERWENDET HABEN, EINTASTEN.

Achtung! Verwenden Sie diese zwei Codes in der Zukunft nicht mehr! Wenn bei der Mittelueberweisung von Ihrem Konto gerade diese TAN – Codes verwendet werden, so wird es fuer uns bedeuten, dass von Ihrem Konto eine nicht genehmigte Transitaktion ablaeuft und Ihr Konto wird unverzueglich bis zur Klaerung der Zahlungsumstaende gesperrt. Diese Massnahme dient Ihnen und Ihrem Geld zum Schutze! Wir bitten um Entschuldigung, wenn wir Ihnen die Unannehmlichkeiten bereitet haben.

Mit freundlichen Gruessen,
Bankverwaltung

Missetaeter, Transitaktion, Bankverwaltung, „Wir bitten um Entschuldigung, wenn wir Ihnen die Unannehmlichkeiten bereitet haben.“? Lol :-))


Vernetze dich mit uns!

Like uns auf Facebook oder folge uns bei Twitter


Über den Autor

Robert Basic

Robert Basic ist Namensgeber und Gründer von BASIC thinking und hat die Seite 2009 abgegeben. Von 2004 bis 2009 hat er über 12.000 Artikel hier veröffentlicht.

7 Kommentare

  • Was mich erschreckt ist die Tatsache, dass es mittlerweile in gutem Deutsch erfolgt.

    Da werden wohl noch viel mehr Leute darauf reinfallen.

  • Also ich weiß nicht. Diese Mails sind doch in der zwischenzeit ein alter Hut. Ich habe heute auch zwei solcher Mails erhalten. Dabei bin ich gar kein Postbankkunde. Ich meine die könnten sich mal was Neues einfallen lassen.

  • Ich kann jedem nur raten für vertrauliche Angelegenheiten eine gesonderte E-Mail-Adresse zu verwenden. Wäre die Mail noch so gut, auch der unerfahrene wüsste sofort, dass diese Mail nicht von der Bank oder sonst einer Einrichtung käme, die sensible Daten von der betroffenen Person hat.

    Ich halte es zumindest so, dass es für bestimmte Einrichtungen auch gesonderte „sichere“ E-Mail-Adressen gibt, die nur mir und der Einrichtung bekannt sind. Wenn dann wieder einmal ein Phisher es mit a2o at tempuscreativ.de probiert oder einer der anderen publizierten E-Mail-Adressen, kann ich nur müde lächeln.

    Leider klappt das mit den sicheren E-Mail-Adressen nicht auch so schön mit Geschäftspartnern. Die tendieren dazu die ihnen bekannte E-mail-Adresse schon mal bei mir unbekannten Diensten einzutragen. Das macht mich immer wild, weil ich dann jedes mal über kurz oder lang diese Adresse in den Spammer-Mailadressbanken finde.

    Es gibt sogar Geschäftspartner, die meine personalisierte Geschäftskorrespondenz-Adresse in Kettenmails publizieren.

    Das Leben könnte so einfach sein, würden nicht immer wieder andere Menschen mit fremden E-Mail-Adressen hausieren gehen. *seufz*

  • Vielleicht könnte man so manch/en Bankangestellte/n besser verstehen, wenn sie/er sich dieser – äh – Sprache bedienen würde …
    Btw – »eintasten«. Klasse!