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PRO7: Rent a Kindergarten und die Aufforderung zum Vandalismus auf der Wikipedia

*kicher* der herr pocher hat live auf pro7 vorgeführt, wie man in der wikipedia vandaliert, um zu demonstrieren „ob das denn auch entdeckt wird“. das ergebnis kann man sich ja vorstellen.. (Quelle)

Wikinews titelt dazu „Rent a Kindergarten“:

Danke Oli! War eine wirklich tolle Idee, in Deiner Sendung zu zeigen, wie leicht man bei der Wikipedia konstruktiv mitarbeiten kann. Besonders begeistert waren wir von den vielen neuen Autoren, die noch während der Sendung an ihren PC eilten, um mit ihrem außerordentlich profunden Fachwissen zur Verbesserung der Wikipedia beizutragen. Wir freuen uns schon wahnsinnig auf die Wiederholungen der Sendung am Samstag um 12.15h auf PRO7… (akl, 30.9.)

Hier die Versionshistorie (ca. 700 Revisionen) und der eigentliche Wikipedia Artikel von Oliver Pocher (dat ist der aus der Mediamarkt Werbung.. „lasst Euch nicht ver…“)

Nun ja, die Wikipedia Leute werden diesen Vorfall hoffentlich amüsiert ad acta legen und ihre Lehren daraus ziehen, statt alles zu bierernst zu nehmen.

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Über den Autor

Robert Basic

Robert Basic ist Namensgeber und Gründer von BASIC thinking und hat die Seite 2009 abgegeben. Von 2004 bis 2009 hat er über 12.000 Artikel hier veröffentlicht.

8 Kommentare

  • Welche Lehre? Außer dass man denen, die die wikipaedia zu dem machen, was es ist, die Laune verdirbt und der eine oder andere den Bettel hinschmeißt, weil er mit seiner freien Zeit besseres anzufangen weiß oder aber dass man, um den Volkssport Wiki-Trollen Einhalt zu gebieten, jetzige Freiheiten massiv einschränkt.

    Ein kurzes Vergnügen, ein wenig Schadenfreude und am Ende mehr Schaden als man das je wollte.

  • Rent a wikipedia

    Danke Oli! War eine wirklich tolle Idee, in Deiner Sendung zu zeigen, wie leicht man bei der Wikipedia konstruktiv mitarbeiten kann. Besonders begeistert waren wir von den vielen neuen Autoren, die noch während der Sendung an ihren PC eilten, um mit…

  • Die Stärke einer Kultur (also auch der Netzkultur) zeigt sich daran, ob und wie sie solche wandelnden Talent- und Intelligenzdefizite wie Oli P. aushält. Der Grad an Dekadenz einer Kultur zeigt sich u.a. im Ausmaß, in dem sie derartige mediokre Figuren nicht nur hervor bringt, sondern auch noch Stellenwert einräumt.
    Wenn das die „Spaßgesellschaft“ ist, bin ich lieber ernst 😉

  • Hast Du denn in der Schule nie Blödsinn gebaut? Nie Dummfug betrieben, der einfach unerklärlich bleiben wird? Ich persönlich nehme weder Oli P. ernst noch ordne ich ihm eine Rolle zu, aber ebenso verhält es sich mit der Wikipedia: Die Jungs waren abgeturned, doch statt einfach zu warten, bis der Mist um war, mußten sie hin- und herrevidieren. Daraus kann man schon für die Mods eine Lehre ziehen. Nicht für Oli P. der wird halt bezahlt dafür, die TV Quote um jeden Preis hochzueiern.

  • Ich habe die Sendung auch gesehen und befürchtet, was da passieren würde. Und siehe da, die Seite war in nullkommanichts dermaßen verunstaltet, dass sie, zumindest zeitweise, unbrauchbar war.

    Soweit, so egal. Was mich aber an dieser Tatsache ärgert ist, dass die „Konsum-Only-Fraktion“ („Ey, I-Bäi iss voll krass ey!“) nicht in der Lage ist zu erkennen, an was sie da ihr Gemüt austobt“. Ist ungefähr das Gleiche, als ob man in Pappa’s Brockhaus (dem mit den vergoldeten Seiten) mit Wachsmalstift herumfuhrwerkelt. Respektlos. Und dumm.

  • Robert: Ist zwar schon eine Weile her, aber natürlich, auch ich habe in der Schule meinen Unfug getrieben, und das nicht zu knapp (bis fast zum Schulverweis). Aber zum einen scheinen wir damals (vor 30, 35 Jahren) gespürt zu haben, dass wir eine gewisse Grenze nicht überschreiten dürfen (und es auch nicht getan haben), v.a. wenn die anderen erheblichen Schaden zugefügt hätte. Zum anderen ist Oli P. kein Schüler mehr, und man sollte von jemandem, der über medial vervielfältigten Einfluss verfügt, ein höheres Maß an Verantwortungsbewusstsein erwarten und auch fordern dürfen. Aber die Quotenprostitution scheint keine Grenzen mehr zu kennen.
    Dass sich in jeder Gesellschaft stets auch ein Bodensatz findet, der sich bereitwillig zu allem anstiften lässt, überrascht mich nicht. Es sind die Anstifter, die ich zum Kotzen finde.

  • Unnötige Bemerkung am Rande: Oli P. (oder Olli P.???) ist eigentlich der, der früher mal Soapstar war, dann gesungen hat und jetzt, glaube ich, irgendwas mit Big Brother macht.

    Oliver Pocher ist wieder was anderes, eben der mit dem Media-Markt. „Oli P.“ ist aber schon besetzt.