Sonstiges

Lycos plant Comeback

waren Lycos weg? Habe ich nicht mal gemerkt, da ich nie draufgehe. Wie die Welt.de schreibt:

Lycos Inc. mußte in den vergangenen Jahren viel durchmachen. 1994 als erste Suchmaschine gestartet, stieg das Unternehmen des Gründers Bob Davies durch Zukäufe zu einem der weltgrößten Internet-Anbieter auf. 1996 ging Lycos zunächst an die Börse. Im Jahr 2000 aber kaufte die Telefónica-Tochter Terra die Firma für zwölf Mrd. Dollar komplett auf. Vier Jahre später übernahm Daum das Unternehmen für nur 95 Mio. Dollar.

Gleichzeitig will Tolle [CEO] die Marke revitalisieren. „Lycos kennt jeder, aber was Lycos eigentlich macht, ist vielen noch nicht klar.“ [stimmt, deswegen gehe ich ja nie drauf] Seine Strategie: Lycos wird eine Heimat für Amateur-Inhalte. Auf den Websites können die Nutzer selbst Filme, Fotos, Musik oder Texte anbieten. Independent-Bands sollen dort ihre Single herausbringen, Nachwuchs-Lyriker können dort selbst verlegen, Hobby-Regisseure ihre Filme schneiden, online stellen und verkaufen. Die Firma peilt damit in den nächsten Jahren ein Wachstum von 20 bis 30 Prozent an. Eine absolute Umsatzzahl nennt Tolle nicht.

Na, dann bin ich mal gespannt.


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Über den Autor

Robert Basic

Robert Basic ist Namensgeber und Gründer von BASIC thinking und hat die Seite 2009 abgegeben. Von 2004 bis 2009 hat er über 12.000 Artikel hier veröffentlicht.

1 Kommentar

  • […] Denn eines kann man ganz sicher feststellen: So sehr ich die Wiederbelebung des Internets seitens erfolgreicher Geschäftsmodelle gutheissen, so sehr irritiert es mich, daß sich die User beliebig vor den Karren spannen lassen. So zB Lycos mit ihrem Plan, es nochmals zu probieren, einen größeren Kuchenanteil zu gewinnen: Lycos wird eine Heimat für Amateur-Inhalte. Auf den Websites können die Nutzer selbst Filme, Fotos, Musik oder Texte anbieten. Independent-Bands sollen dort ihre Single herausbringen, Nachwuchs-Lyriker können dort selbst verlegen, Hobby-Regisseure ihre Filme schneiden, online stellen und verkaufen. Die Firma peilt damit in den nächsten Jahren ein Wachstum von 20 bis 30 Prozent an. Eine absolute Umsatzzahl nennt Tolle nicht. Ich habe kein Problem damit, wenn mir Seiten wie eBay oder etsy.com verhelfen, einen Markt zu schaffen. Doch User zu missbrauchen, Content zu generieren und den über Onlinewerbung zu versilbern ist nicht fair. Irgendwo muss es eine Gegenleistung geben. Ein Beispiel von vielen möglichen Varianten ist Blogg.de: Ich kann kostenlos ein Blog betreiben, muss aber dafür Werbung akzeptieren. Ok, ich kann den Deal mögen oder nicht, aber ich habe zumindest ein faires Angebot vorliegen. Biete ich dahingegen nix an, ist mE was faul! Del.icio.us bietet was an? Ich kann bookmarken bis der Papst kommt. Die User helfen sich untereinander. […]