Sonstiges

BooCompany = DotComTod Nachfolger

Spon:

Unter der Adresse „BooCompany.com“ findet der interessierte User ab sofort nicht nur das komplette Archiv aller bisherigen Meldungen, sondern auch die Pressemitteilung zum Neustart. In bekanntem Sarkasmus kündigt „Lanu, Ex-CEO der dotcomtod Communication AG (…) Europas führenden Anbieter und Distributor exitorientierter Unternehmensmeldungen“ an.

Na, dann werden die ganzen alten DotComTot-Reporter wieder glücklich sein und sich ausheulen dürfen. Ausheulen? Ist das nicht etwas zu negativ, um damit die Tätigkeit von heroischen BesserwissernWatch-Reporter zu bezeichnen, die das Böse ans Tageslicht zerren, geldgierige Machenschaften und Heisse-Luft Blasen? Ist doch was ganz tolles, ist das. BooCompany schreibt doch schon: BooCompany ist der einzig legitime dotcomtod-Nachfolger und somit Europas führender Anbieter und Distributor für exitorientierte Unternehmensmeldungen. Mittels als „Boo“, „Insider“ oder „Final“ bezeichneter Negativmeldungen können die User über den allgemeinen Downturn informieren.. Das Dumme war schon damals: Es hatte förmlich vor Besserwisserei und häufig auch Manipuliererei in den Kommentaren getrieft. Ich mag Besserwisser mindestens genauso wie Geldgeier und Halsabschneider, sehe da keinen großen Unterschied. Den einen wird der Hals abgeschnitten, die anderen schneiden ab. Die einen tuns mit Genuss, die anderen nicht. Ich würde jede Watch-Seite respektieren, wenn es dieser gelingt, nicht gleich ins Abstruse und Stänkernde abzugleiten. Ob das aber BooCompany gelingen wird, wenn man sich schon an die alten Tage anlehnt? Wäre schad‘ drum, aber abwarten und Tee trinken.

Damit BooCompany nicht pleite geht, musste ein passendes Finanzierungskonzept her, Humor habens ja: Als Superkomplementär kann man auf der Seite SuperCompany.de Pixel buchen, ja… die OneMillionDollar-Pixel:

Mein Jahre als CEO von dotcomtod/boocompany haben mich davon überzeugt: Jede Medaille hat zwei Seiten. Auch die wirtschaftlichen Erfolge brauchen eine Plattform. Ich habe nie angezweifelt, dass es Firmen gibt, denen es gut geht. Bisher habe ich versäumt, mich um eben diese zu kümmern. Hier soll ihr Platz sein. Keine „Best of Liste“, in der die altbekannten Namen stehen, kein Award, den man sich durch Klüngelei erschleichen kann. Sie entscheiden, ob Ihrem Unternehmen der Einzug in die European Hall of Fame gebührt und sichern sich mit einer Buchung von mindestens 10×10 Pixeln und einer geringen Investition Ihren Werbeplatz.

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Über den Autor

Robert Basic

Robert Basic ist Namensgeber und Gründer von BASIC thinking und hat die Seite 2009 abgegeben. Von 2004 bis 2009 hat er über 12.000 Artikel hier veröffentlicht.

1 Kommentar

  • Unter uns, Robert: Auch wenn es Dir nicht gefällt, aber DCT hatte bis zum Schluss Userzahlen, gegen die SPON Netzwelt klein war. Und wenn wir über Impact reden, war es das erste „Blog“, das es zur Pflichtlektüre der Journaille gechafft hat. Die Zeiten sind hart, die Konkurrenz ist gross, die Tricks sind schmutzig, da kann man schlecht ein elysisches Streichelmedium für die Drecksarbeit erwarten. Man muss es nicht mögen. Aber man muss es lesen. und melden, wenn es wieder online geht. In der Hinsicht ist DCT einzigartig.