Sonstiges

Eypocard vs. Blogger

Die Aargauer Zeitung (Schweiz) vom 7. Februar 2006 hat einen Artikel verföffentlicht, der sich mit von Bloggern veröffentlichten Kundenmeinungen beschäftigt: Internet Blogger veröffentlichen im Web ihre Erfahrungen mit Firmen. Diese reagieren zuweilen ungebührlich – sind Weblogs die neue publizistische Macht?

Den kompletten Artikel kann man bei Blogging Tom nachlesen >>. Blogging Tom hatte sich vormals mit der Eypocard beschäftigt. Werbliche Versprechungen wie „Kreditkarte ohne Schufa“ hatten ihn stutzig gemacht, woraufhin er einige Recherchen angestellt hatte. Die zusammengetragenen Infos hatte er dann gebloggt (Artikel 1, Artikel 2, Artikel 3, Artikel 4) und prompt bei Eypocard alle Alarmglocken hochgehen lassen. Dementsprechend spielt er im Artikel eine gewichtige Rolle:

Inzwischen ist Toms Blog in Sachen Eypo zum virtuellen Pranger der deutschsprachigen Blogosphäre avanciert, wo vorwiegend empörte Kunden ihre enervierenden Erfahrungen posten. Die vier Beiträge, die der Cyberabenteurer bisher zu dieser Causa verfasst hat, wurden allein auf seinem Web-Tagebuch über 300-mal kommentiert und teilweise verlinkt. Mit Folgen: Je mehr Verweise Blogger untereinander anlegen, umso höher rutschen sie in den Ergebnislisten der Suchmaschinen. Werner Kuhn, der dem Blogger mit Klagen gedroht hatte, wurde inzwischen einstimmig aus dem Verwaltungsrat der Firma abgewählt. Zu den Vorwürfen nimmt stattdessen Alexander Herr, Handelsbevollmächtigter der Eypo AG, Stellung: «Das explodierende Geschäft hat zu den Missständen geführt», sagt er.

Eypocard gibt sich mittlerweile etwas kommunikativer (das war nicht immer so):

@Bloggingtom, gerne können wir über eine Kostenübernahme Ihrer Reachtsanwaltskosten reden, dafür sollten Sie allerdings Kontakt mit uns aufnehmen, wir haben es ja bereits über den Blog getan… Ich wünsche allen ein schönes und hoffentlich wunderbares Wochenende mit viel Vergnügen und verbleibe, Freundlichst,

Dominik Holter
EYPO AG – Marketing
dh@eypocard.ch

Und in diesem Kommentarbeitrag versucht die Eypocard erstmals in einen Dialog mit den Kritikern zu treten und zu retten, was noch zu retten ist. Mal schauen, was wir weiterhin von Eypocard und den Verantwortlichen erfahren werden.


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Über den Autor

Robert Basic

Robert Basic ist Namensgeber und Gründer von BASIC thinking und hat die Seite 2009 abgegeben. Von 2004 bis 2009 hat er über 12.000 Artikel hier veröffentlicht.

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