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Kleiner MySpace.com-Test

musste mir unbedingt MySpace.com anschauen, was es denn damit auf sich hat, daß die angeblich über 50 Mio User haben. Ich habe selten so ein Schrottsystem im Social Networking Bereich getestet. Überall blinkende Klickibunti-Kauf Mich Werbebanner. Aufdringlich bis zum Exzess. Superpotthässliche Userprofile. Völlig wirre Navigation. Notgeile Boys, die auf gefakten Girlieaccounts ihre Schleimspuren hinterlassen. Eine Ausgeburt an Schwachsinn diese Plattform, die einfach nur das Glück hat, hochgehypt worden zu sein. Und es gibt jetzt tatsächlich die ersten Rufer im Blogwald, die meinen, man müsse unbedingt Blogs wie MySpace.com navigationstechnisch anpassen, um die Useracceptancy zu erhöhen. Eher lasse ich mich ans Kreuz nageln.

Ey klar, ich tue MySpace jetzt ganz sicher Unrecht, aber was solls, es ist mein erster Eindruck. Habe selten so schnell nach dem Exitbutton gesucht.

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Über den Autor

Robert Basic

Robert Basic ist Namensgeber und Gründer von BASIC thinking und hat die Seite 2009 abgegeben. Von 2004 bis 2009 hat er über 12.000 Artikel hier veröffentlicht.

13 Kommentare

  • Ich bin mal der Einladung von Les Mercredis (http://www.myspace.com/lesmercredis) gefolgt. Deren Seite finde ich gar nicht mal so schlecht gemacht. Um ein Projekt vorzustellen und ein paar Kontakte zu knüpfen könnte MySpace gar nicht so schlecht sein.

    Ich selber weiß allerdings nicht was mich persönlich an MySpace reizen sollte. Das ist wirklich alles wirr & warr.

  • Gude G4Ng5TAr Robert Basic, du gehörst halt nit in de Targetgroup. Alter, allein dein Blog: Never wird man von Crazy-Frog-Flash-Werbung aufgeschreckt, kein einziger Banner kämpft im wilden G4NgSTAr-sTyLe um Beachtung und die Wahrscheinlichkeit auf einen epileptischen Anfalles ist hier auch ziemlich gering. Man Junge, dass ist ganz und gar nicht das, was deine „Useracceptancy“ in der Jamba&MTV-Generation fördert. Stell das Blog hier ein un wechsel zu MySpace (rulez!!)11
    Okay, du verlierst vermutlich alle deine treuen Leser, aber wen kratz das schon wenn man dann absofort über Tokyo Hotel bLogGEn kANn UnD qUAlItaTIv hOChwErTigE KOMmeNtARe bEkOMmT!!!11
    MfG. David aka DonKult
    P.S.: Für die Sprache muss ich mich glaub ich entschuldigen, aber ich hab mal probiert den Vorurteilen Wahrheiten über meine Generation zu entsprechen… Achso und ich mein natürlich alles Ernst…

  • Mir sah das ganze auch mehr nach dating plattform aus als nach irgendwas brauchbaren. MySpace ist irgendwie nicht wirklich MySpace 🙂

  • stimmt, ich war von myspace auch zuerst geschockt, wie „billig“ das design aussieht und wie schlecht man alles nur über css verrenkungen anpassen kann.
    Aber das ist mal lehrreich, dass die funktion und das networking den usern wichtiger ist als irgendein design kram. kann man mal sehen wie sehr viele durchdesignte pages am user vorbeigehen. ich glaube schon fast nen retrodesign trend back to the 90s durch myspace aufgelöst zu sehen (*übertrieben*)…..
    sicher sind immer ein paar geeks mit freuneprofilen unterwegs, aber das ist das internet, das kann man nicht vermeiden

  • berechen 8+3, mann du kämpfst gegen spam, was? nun, was gibt es neues im bereich der myspaces? ich hab mich kürzlich versucht, mit sebastian darüber auszulassen, warum wer welches sozi netzwerk benutzt, fakt ist ja, es kommt ganz gut an- ob zielgruppe oder nicht, man unterhält sich halt da, wo seine freunde sind. gibts in deutschland nun inzwischen vergleichbares?

  • Auch mein erster Eindruck von MySpace im Jahre 2006 war: „Was ist das für ein Schrott!“ Lausig programmiert, Usability katastrophal, etc.

    Aber!MySpace als Netzwerk funktioniert.

    Gerade für Bands, insbesondere ohne Label, ergeben sich dort Möglichkeiten, die ansonsten utopisch waren. Bookings, Distribution-Deals, und kreative Kontakte ergeben sich auf MySpace fast von selbst. Eine MySpace Seite ist für Musiker mittlerweile wesentlich wichtiger geworden, als eine „normale“ Webseite.