Die Sache bleibt spannend

Robert Basic

gestern hatten wir ja die Aussage auf dem FNP Weblog zum Flyerpilot-Fall:

Und nun die Firma Printgroup, vertreten durch Martin Schunk, die unsere Redaktion eben anrief: „€œWir sind natürlich für freie Meinungsäußerung“€?, sagt er, „€? aber das bedeutet nicht, die Privatadresse der Geschäfstführerin auf einer Internetseite zu veröffentichen und damit ein Stalking und eine Belästigung loszutreten.“€? Tatsächlich geht es nämlich weniger um den Weblogeintrag von Walter, sonder um das, was in den Kommentaren steht: Dort wurde in der Tat die Adresse der Geschäfsführerin gepostet – eine alte im übrigen. Man habe dann auch Kontakt aufgenommen mit Stefan Walter und ihn gebeten, die beanstandeten Einträge herauszunehmen. „€œDoch da passierte nicht“€?. Das bestätigt auch Walter: „€œDa war mal was, aber ich dachte, das ist eben freie Meinungsäußerung.“€?

Stefan heute dazu:

Ja, ich wurde von jemandem der Firma kontaktiert, das war Mitte 2005, da war nie die Rede von der Löschung irgendwelcher Kommentare (die besagten waren zu diesem Zeitpunkt meines Wissens nicht einmal darunter), sondern ich sollte wohl den Beitrag rausnehmen. Und ein Dialog war das auch nicht wirklich denn es fielen gleich am Anfang des Gesprächs die Worte „€œEinstweilige Verfügung vom Anwalt“€? „€“ für mich eine Drohung und so kommt man bei mir halt nicht weiter. Von der Löschung von Kommentaren habe ich erst durch das Schreiben vom 27.März erfahren, das ist so „€“ wenn das jetzt anders dargestellt wird: hier fragen!
Update: So, nochmal röschörschiert, der telefonische Kontakt fand statt am 14. April 2005, von da ist zumindest die Antwort vom [Stefans] Anwalt, auf meine Frage was ich davon halten soll. Die beanstandeten Kommentare waren vom 22. September und vom 24. Oktober 2005. Das man mich im April bereits vorwarnen wollte, glaube ich dann doch eher nicht „€¦

Ich habe mir aufgrund der gestrigen Telefonat „persönlich“ ein Bild machen können und einige Dinge passen nun besser zusammen. Sagen wir es mal so rum: Die Firma braucht einen guten SEO statt einen Anwalt, thats all. Und nun lasse ich es darauf beruhen

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Robert Basic ist Namensgeber und Gründer von BASIC thinking und hat die Seite 2009 abgegeben. Von 2004 bis 2009 hat er über 12.000 Artikel hier veröffentlicht.