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Google Spreadsheet getestet

hab soeben die Einladung von Google bekommen und ein kleines Excel-Testsheet hochgeladen. Insgesamt funktioniert es. Für einfaches Bearbeiten von Tabellendaten ok, aber
– kaum Sortierfunktionen
– keine Charts !!!
– keine Datenbank-Filter / Autofilter
– kann nur xls und csv einlesen, komischerweise keine ods (opencalc)
– kein embedden von Objekten / Sound / etc
– keine Importfunktionen
– keine Formatierungsmöglichkeiten der Zellen / Bereiche
– Druckfunktionen nicht vorhanden
– keine Autokorrektur, Makros, Teilergebnisse etcpp

Ok, seien wir fair, Excel 0.1 early alpha. und seien wir noch weiter fair: Ich habe es mit den Augen eines Excel-Users betrachtet. Doch warum auch nicht, wozu soll ich eine Anwendung nutzen, die nicht einmal 1% von dem kann, was mir Excel bzw. OpenOffice Calc anbietet? Da hat mir zB von der Machart her Writely (Wordabklatsch online) wesentlich besser gefallen, das ja mittlerweile unter Googlefittiche genommen wurde. Und als Online-Excel Konkurrenz ist IRows.com wesentlich weiter, mindestens 2 Generation sozusagen. Einfach mal dort einloggen, Ihr werdet den Riesenunterschied sofort feststellen, was den Funktionalitätsumfang und die Excel-ähnlichere Bedienung angeht. Sorry, aber ich verstehe nicht, wie das durch Googles QM durchgehen konnte, Spreadsheet ist eines Google nicht würdig!

Google Spreadshirt: Nicht mal ein Anfänger aus dem OpenSource Bereich hätte es schlechter hinbekommen können!

Testsheet zum Anschauen

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Über den Autor

Robert Basic

Robert Basic ist Namensgeber und Gründer von BASIC thinking und hat die Seite 2009 abgegeben. Von 2004 bis 2009 hat er über 12.000 Artikel hier veröffentlicht.

18 Kommentare

  • Nicht „Spreadshirt“, „Spreadsheet“ heißt das. Was Lukasz & Co. wohl sagen, dass Google jetzt schon T-Shirts unter deren Namen als Tabellenkalkulation verkauft. 😉

  • […] Robert kommt zu einem insgesamt eher negativen Ergebnis (siehe auch http://www.basicthinking.de/blog%5B2%5D): Ok, seien wir fair, Excel 0.1 early alpha. und seien wir noch weiter fair: Ich habe es mit den Augen eines Excel-Users betrachtet. […] Sorry, aber ich verstehe nicht, wie das durch Googles QM durchgehen konnte, Spreadsheet ist eines Google nicht würdig! Google Spreadshirt: Nicht mal ein Anfänger aus dem OpenSource Bereich hätte es schlechter hinbekommen können! […]

  • […] Bei Diensten wie Writely (MS-Word-Abbildung) oder iRows (MS-Excel-Versuch) dachte ich noch “nett gemacht”, mehr auch nicht. Nun hat aber auch Google den Dienst Google Spreadsheets herausgebracht, welcher ebenso MS Excel-Funktionalitäten online bieten soll. Bei Basic Thinking und Hirnrinde haben sich damit beschäftigt. […]

  • Ganz schön harte Worte am Ende *g*

    Aber ganz am Rande gesehen.. mir wird eher unwohl wenn ich daran denke wieviel Informationen Google schon zu Füßen liegen…

    Ich werd‘ es nicht nutzen.

  • Google Spreadsheets

    Gestern gestartet, gleich getestet: Ok, seien wir fair, Excel 0.1 early alpha. Freundlicher fällt das Echo bei TechCrunch und bei Pete Cashmore aus. Und großartig der Freudsche Verschreiber bei Robert: Google Spreadshirt: Nicht mal ein Anfänger aus…

  • Ich stimme mit deiner Beurteilung nicht ganz überein, denn ich finde die erste Version ganz gelungen. Ich habe auch eine Einladung erhalten und Google Spreadsheets gestern ausprobiert (siehe auch: webthreads.de).
    Dafür, dass es eine Vorabversion ist ist das ganze doch sehr gelungen – vor allem wegen der In- und Export Möglichkeiten aber auch von der gesamten Usability. Gerade diese ist sehr beeindruckend.
    Zudem sollte man bedenken, dass das ja auch noch keine öffentliche Version ist sondern sich wohl noch gut weiterentwickeln wird.
    Tatsächlich aber ist der Funktionsumfang noch relativ gering wobei ich glaube, dass auch dieser sich noch um einiges Erweitern wird.

    Naja, am besten jeder macht sich da ein eigenes Bild und testet die Anwendung einfach selbst mal, sofern eine Einladung ins Haus flattert 😉

    Gruß
    Markus

  • Mittlerweile sollte man sich ja daran gewöhnt haben, daß Google recht gern ziemlich unfertige Produkte rausbringt. Dem Reader fehlt es nach wie vor an wichtigen Features und der letzte Schnellschuss Notebook hat lässt ja auch einiges vermissen – besonders ein Zusammenspiel mit anderen Produkten aus dem Hause Google…

  • Hllo Robert,
    auch ich bin der Meinung, dass die ganze Sache gar nicht so schlecht ist.
    Natürlich ist GS noch nicht so ausgereift wie Excel, aber kann es das denn sein? Dies ist der erste Release und dafür kann es doch schon einiges.
    Für mich steht da aber auch nicht die Usability im Vordergrund. Vielmehr finde ich die programmatische Umsetzung interessant. Wie ich in meinem Blog auch geschrieben habe, befinden sich schon einige „Zuckerl“ in der Anwendung.
    Und wenn ich mal buzzen darf: Als Proof of Concept ist das gar nicht so schlecht.

  • höhö. mach mal sachte, das ding is ja noch nichmal beta sondern „lab“ status…

  • Spreadsheets compared

    Nachdem ich einigen Unmut über die neuen Spreadsheets von Google gelesen hatte, habe ich eine Gegenüberstellung gefunden, die zuweilen sehr detailliert ist.

    Es werden die Funktionen von Edit Grid , Google Spreadsheets und Excel gegenübergestellt.

  • […] Aber nun zur eigentlichen Anwendung. Google Spreadsheets ist eine einfache, gratis verwendbare Tabellenkalkulation und läuft auf Googles Servern. Alle Grundfunktionen sind vorhanden. Und hier kommen wir auch schon zum springenden Punkt: Einige Blogger meinen, es könnte ruhig mehr sein. Im Gegensatz zu Robert vom Basic Thinking Blog oder Oliver Wagner vom Agenturblog finde ich das Teil ganz in Ordnung. Ich denke mal dass der Anspruch hier weniger in die Richtung ging, ein komplettes Online-Excel zu bauen, sondern eher die Grundfunktionen bereitzustellen, erweitert durch die Möglichkeiten, die sich durch das Medium Internet ergeben (Sharing, gemeines Bearbeiten von Tabellen usw.). […]

  • […] Die Bedienerführung ist gut, alle notwenigen Funktionen sind vorhanden. Es ist zu verschmerzen, dass Multimediaobjekte nicht eingebunden werden können. Die Möglichkeit zur Verwendung von Macros konnte man nicht erwarten. Eine sehr gute Idee ist die Unterteilung in drei Modi (Formatieren, Sortieren und Formeln), die über Tabs erreichbar sind. Was m.E. noch fehlt: […]