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7 Tipps, wie man Zwischenrufer zähmt

Aus einem Mail, wie ich eine „perfekte Rede halten kann“. So eine lange Werbemail habe ich schon lange nicht mehr gesehen. Schnappen wir uns also was fürs Blog:

1. Verschieben Sie bei mehreren Zwischenrufen Ihre Antwort an den Schluss Ihrer Rede. Damit ersticken Sie Diskussionen mittendrin.
2. Begrüßen Sie den Zwischenrufer, wenn die Stimmung gerade absackt. Das belebt. (Hallo Drecksack!, so?)
3. Fragen Sie den Zwischenrufer nach seinem Namen. Sprechen Sie ihn dann direkt mit seinem Namen an. Damit zähmen Sie selbst Profilierungssüchtige. („Wie ist ihr Name, Milchgesicht„)
4. Sprechen Sie in kleinerer Runde die „Schwätzer“ direkt an: „Sie möchten etwas sagen?“ Damit sorgen Sie meist für Ruhe, und die Aufmerksamkeit gehört wieder Ihnen.
5. Seien Sie gelassen. Reagieren Sie mit Wohlwollen. Zwischenrufe können das Salz in der Suppe sein.
6. Lassen Sie Ihre Stimme und Stimmung nie entgleisen! Regel: Je provozierender der Zwischenruf, desto größer ist Ihre Gelassenheit. Aber werden Sie nie untertänig freundlich.
7. Wiederholen Sie die Frage oder den Zwischenruf mit leicht veränderten Worten. Fragen Sie den anderen, ob Sie ihn richtig verstanden haben.

Ich denke, in der Ruhe liegt die Kraft. Und das kann man wunderbar lernen, während man dem folgenden Telefonat lauscht. Freundlich, nicht zu freundlich, bestimmt nach dem Namen fragen, so gut wie nie aus der Haut fahren, wohlwollend reagieren :-)) Da ist doch bereits alles drin, was man zum Überleben während einer Rede braucht.. hehehe

Über den Autor

Robert Basic

Robert Basic ist Namensgeber und Gründer von BASIC thinking und hat die Seite 2009 abgegeben. Von 2004 bis 2009 hat er über 12.000 Artikel hier veröffentlicht.

2 Kommentare

  • […] Wir beschäftigen uns ja auch mit Reden schreiben – Tipps dazu gibt es hier. Jetzt haben wir im Blog Basic Thinking eine schöne Ergänzung dazu gefunden: Der Umgang mit Zwischenrufen – 7 Tipps. Besonders nett – das Telefongespräch am Ende des Eintrags. Hörenswert! […]