Der Bretone Alain Jourdren hat erneut seine Überlegenheit im Strandschnecken-Spucken unter Beweis gestellt. Souverän verteidigte der Algensammler seinen Titel als Weltmeister. Mit 10,41 Meter holte sich der 45-Jährige in dem Ort Moguériec bei Roscoff zum fünften Mal den Sieg. Er konnte seinen eigenen Rekord aus dem Jahr 2003 damit sogar noch um einen Zentimeter übertreffen. Fast 180 Experten aus sechs Ländern traten am Sonntag bei der 10. Weltmeisterschaft im Weitspucken der Bigorneau-Schnecken gegeneinander an… >>
Der Westfälische Anzeiger deckt die Trainingstechniken des Weltredkordlers auf:
Seine überragenden Leistungen führt Jourden auf stetes Training zurück: „Immer wenn ich eine Strandschnecke finde, stecke ich sie in den Mund und spucke sie wieder aus.“ Wichtig sei aber auch gute körperliche Fitness, um die bis zu drei Zentimeter großen Tiere mit der notwendigen Wucht aus dem Mund zu katapultieren, betont der 1,78 Meter große und 80 Kilogramm schwere Champion. Dazu komme eine besondere Atemtechnik und die Auswahl der richtigen Schnecke entsprechend der Windverhältnisse.
[…] Schnecken sind ja so eine Sache für sich. Ich habe keine Probleme mit ihnen, bin aber auch nicht gerade verrückt danach. Meine Freundin hat eine ganz eckelige Mordmethode perfektioniert, aber davon soll hier mal nicht die Rede sein. Jedenfalls habe ich gerade beim Robert über Schnecken-Weitspucken gelesen. Ja, richtig, die Schnecken werden in den Mund genommen und dann so weit wie möglich wieder ausgespuckt. Warum? So ist halt der Wettbewerb. […]
…und wann gibt es Rekorde im Seeigel-Weitwurf?
Was es nicht alles gibt… tzz .
Manueller Trackback:
Frankreich: Weltrekord im Strandschnecken-Spucken