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Amazon: Interview zum Partnerprogramm

Vorletzte Woche gab es ja das Announcement, dass sich Amazon für ein Interview zu ihrem Partnerprogramm anbietet: Siehe Artikel. Dazu wurden von Eurer Seite einige Fragen formuliert, die ich weitergereicht habe. Und here we go, das Interview mit Marcus Reischmann:

Kurzvita
Marcus Reischmann, Associates Manager DE, Amazon.de GmbH

Marcus Reischmann ist seit Januar 2005 bei Amazon.de tätig und ist als Associates Manager DE verantwortlich für das Partnerprogramm bei Amazon.de. Zu seinen Aufgaben zählen unter anderem die Weiterentwicklung der Amazon.de Partnerprogrammplattform und die Entwicklung neuer Online-Werbeformen für Amazon.de, u.a. für die kontextbezogenen Produktbanner (Self-Optimizing-Links), die im Mai 2006 bei Amazon.de eingeführt wurden.

Vor seinem Start bei Amazon.de war Marcus Reischmann von 2000 bis 2004 als Manager und Senior Consultant bei der SinnerSchrader AG für die Konzeption und Realisierung von eCommerce-Projekten im Bereich Handel und Finanzdienstleistungen tätig. Davor arbeitete er zwei Jahre für die Research International GmbH im Bereich Werbewirkungsforschung.

Marcus Reischmann ist Diplom-Kaufmann (Universität Siegen).

Vorteile des Amazon.de Partnerprogramms und der Self-Optimizing-Links
– Außerdem ein paar Gründe, warum man das anstatt AdSense einsetzen soll – obwohl man keine Webseite über Bücher etc. hat.
– Google AdSense ist in aller Munde, ein regelrechter Hype. Wie möchte Amazon.de in Zukunft sicherstellen, dass mehr User auf Amazons Affiliate-Programm aufsatteln? Wo sehen Sie prinzipiell die Vorteile bei Amazons Partnerprogramm?

Unser Affiliate-Programm ist eines der ältesten im Internet. In den USA gibt es das Partnerprogramm seit 1996 und in Deutschland seit 1998. Egal, ob eine kleine Website eines privaten Filmfans oder eine große Preisvergleichsseite – wir bieten Website-Betreibern an, einfach und schnell Produktlinks und Informationen von Amazon einzubinden. Dabei haben unsere Partner eine Auswahl an Millionen von Produkten in derzeit dreizehn Produktkategorien (wir haben im Juli gerade den Shop „Sport & Freizeit“ gestartet). Bei vielen unserer Partner spielen Bücher bei weitem nicht die zentrale Rolle. Nehmen wir nur eine Preisvergleich-Website als Beispiel. Hier stehen ganz klar höherpreisige Produkte aus unserem „Elektronik & Foto“-Shop im Vordergrund. Es fällt mir sehr schwer, eine Website vorzustellen, für die wir nicht Produkte in unserem Sortiment führen, die nicht relevant sind. Nehmen wir beispielsweise eine Website über Autos: Sie können zwar keine Autos bei Amazon.de kaufen; alleine zu einem Begriff wie „VW Golf“ finden Sie aber bereits weit über 100 Artikel auf Amazon.de. Das fängt mit der Reparaturanleitung („Wie helfe ich mir selbst“) an und geht bis zum KFZ-Einbauset für den iPod.

Unser Ziel ist es, unsere Services kontinuierlich zu verbessern. Wir wollen zuverlässige Leistungen bei ständiger Verbesserung unserer Tools bieten. Neben Linkformaten, wie unsere kürzlich gelaunchten „Self-Optimizing-Links“ (www.amazon.de/partner), die ohne jegliche IT-Kenntnisse die zum Content passenden Produkte liefern, gehören hierzu auch die Amazon WebServices (www.amazon.de/webservices). Mit den Amazon WebServices können Partner auf einen Großteil der Informationen zugreifen, die auf Amazon.de abgebildet sind, und darüber hinaus auf eine Vielzahl von bekannten Amazon.de-Funktionen (zum Beispiel Anzeige von ähnlichen Produkten, Anzeige von Zubehörartikeln zum Hauptartikel, Amazon.de Warenkorb auf eigener Website, uvm.). Um heute die Anforderungen aller Partnertypen abzudecken, ist es unseres Erachtens erforderlich, die gesamte Bandbreite an Möglichkeiten zu offerieren, um es Partnern zu ermöglichen, die für sie optimale Integrationsmöglichkeit zu wählen oder sogar basierend auf den zur Verfügung gestellten Möglichkeiten neue Applikationen zu entwickeln. Das Amazon.de Partnerprogramm ist hier bestens auf die Anforderungen seiner Partner ausgerichtet. Der Erfolg gibt uns Recht – wir haben mehrere hunderttausende Partner weltweit.

Was sind Self-Optimizing Links?
Zum neuen Amazon Self-Optimizing Link: Wie war bisher die Akzeptanz, wo hapert es noch (Ladezeiten?), was beinhalten geplante Feature-Updates, was kam bisher gut an?
Mit Self-Optimizing Links, die wir vor kurzem als Betaversion eingeführt haben, bieten wir Partnern ein neues Tool an, mit dem sie genau auf die Inhalte ihrer Website und Interessen ihrer Zielgruppe zugeschnittene Produktempfehlungen einbinden können. Das Tool ist einfach ohne Programmierkenntnisse zu verwenden. Über unseren Linkgenerator im Amazon PartnerNet (www.amazon.de/partner) kann ein Partner in wenigen Sekunden das Erscheinungsbild der Links beinahe beliebig an seine Anforderungen anpassen und braucht den Code lediglich per „Copy & Paste“ in seine Website (HTML-Seite, Template oder Blogsoftware) einzufügen. Nach zwei bis vier Aufrufen einer Seite, in die die Self-Optimizing Links eingebunden sind, beginnen wir die angezeigten Produkte zu optimieren (d.h. Anzeige der aus unserer Sicht kontextrelevanten Produkte).

Partner können also mit den Self-Optimizing Links einmalig innerhalb von nur wenigen Minuten die Links integrieren, dann werden automatisiert die richtigen Produkte und Informationen wie Produktcover und Preise in Echtzeit aufgespielt.

Ein Beispiel: Eine Website mit hunderten von DVD-Rezensionen kann so zum Beispiel innerhalb von kurzer Zeit Produkte wie Bücher, Soundtracks und DVDs zum Film einbinden. Wir entwickeln Tools für unsere Partner, die diese zur effizienten Vermarktung der Produkte auf ihrer Website nutzen können. In die Entwicklung von Self-Optimizing Links sind zum Beispiel Erfahrungen eingeflossen, die wir als Händler Amazon, aber auch mit der Suchmaschine A9, einer Tochterfirma von Amazon, gemacht haben. SOL kommt sehr gut bei unseren Partnern an. In der mehrwöchigen Betaphase und natürlich auch jetzt stehen wir in intensivem Kontakt mit den Partnern, um das Tool weiter zu verbessern.

Zum Thema: Wo haperte es noch?
Wir hatten zum Start der Self-Optimizing Links diese explizit nicht für den Einsatz in iframes konzipiert. Da viele unserer Partner aber bspw. Adserver einsetzen, die Banner in iframes ausliefern, wurden dann in den Self-Optimizing Links keine passenden Produkte angezeigt. Das haben wir auf Basis des Nutzerfeedbacks sehr schnell an die Anforderungen unserer Partner angepasst. Jetzt können die Self-Optimizing Links auch in iframes eingesetzt werden und somit auch über die gängigen AdServer ausgeliefert werden.
Warum bzw. wer sollte Amazon.de Self-Optimizing Links einbinden?
Am besten sind Self-Optimizing Links natürlich für Websites mit eindeutigem Produktbezug geeignet, zum Beispiel für eine Website, die DVD-Rezensionen veröffentlicht. Aber auch alle anderen Websitebetreiber können ihre Inhalte mit Amazon.de Produktlinks erweitern. So können zum Beispiel auch Websites zu bestimmten Sportarten zum Beispiel Fitness-Sportgeräte bei Amazon.de und die passenden Fitness- und Diätbücher einbinden. Der große Vorteil: Amazon.de ist eine Shopping-Site, das heißt wir verfügen über jahrelange E-Commerce-Erfahrung und wissen zum Beispiel an Hand des Verkaufsranges, was Kunden kaufen. Amazon.de verfügt derzeit in Deutschland über Millionen von Kunden. Wichtig bei der Wahl des richtigen Partners ist immer, dass Kunden diesem Partner vertrauen und dass dieser einen zuverlässigen Kundenservice anbietet. Darüber hinaus sind Verfügbarkeit und schneller Versand der Produkte wichtig. Die Größe des Produktangebotes spielt auch eine wichtige Rolle – bei Millionen von Produkten im Angebot von Amazon.de ist die Chance sehr groß, dass der Partner genau die richtigen Produkte für seine Zielgruppe einbinden kann.

Web 2.0/ Webservices
– Können Sie gutgehende Beispielseiten nennen, die Dritten quasi als best practice Beispiel für eine finanziell gut laufende Amazon-Partnerschaft dienen?
– Warum bieten Sie Bloggern an, mit Ihnen ein Interview zu führen?
– Was plant Amazon an weiteren Möglichkeiten für die Partner? Wird es möglicherweise eines Tages noch einfacher sein, sich einen eigenen modernen Shop mit Amazon-Artikeln zu bestücken und in die eigene Seite zu integrieren?
– Statt der bisher üblichen Integration von Bannerbildchen, Copy&Paste der Produktbilder und dem Generieren des Affiliate-Links. Also eine Art Mischung aus Etsy.com und Shopify.com.

Mit Amazon Web Services (www.amazon.de/webservice) bieten wir eine Plattform, die es Entwicklern und Website-Betreibern ermöglicht, eigene innovative Anwendungen zu bauen und Funktionen der Amazon-Website individuell zu nutzen. So können sie dynamische Links zur Website von Amazon herstellen, Funktionen einbinden, die es ermöglichen, Millionen von Amazon-Produkten auf der Website Dritter zu suchen oder Produkte direkt auf der Website in den Amazon-Einkaufswagen zu legen.

Um hier nur zwei Beispiele zu erwähnen: Die Community-Software Xanga.com hat Amazon über die WebServices API so integriert, dass Nutzer direkt aus der Xanga-Community heraus ihre Lieblingsprodukte integrieren können. Ähnliches ist auch mit der Blogsoftware von Typepad möglich. Bei Typepad kann ein Autor ausgewählte Produkte direkt in einer separaten Spalte (TypeList) darstellen – ohne jegliche IT-Kenntnisse.

Ein weiteres Beispiel ist die Website www.single.de. Single.de hat mit Web Services eine Anwendung entwickelt, bei der Partnersuchende sich ein eigenes Medienprofil anlegen und angeben können, welche Bücher, CDs, DVDs sie am liebsten mögen. Die Medienprodukte werden im Fall von Single.de als Tags verwendet und zudem bekommen durch die Produkttags die Nutzerbeschreibungen mehr Profil. Es gibt Anwender, die mit Web Services eigenen Online-Shop-Anwendungen bauen und ihre Lösungen an andere Nutzer verkaufen.

Ähnliche Applikationen wie die von Single.de sind unseres Erachtens nicht nur für Social Networks geeignet, sondern könnten auch sehr erfolgreich auf jegliche Art der Online-Kommunikation (z.B. Instant Messaging, Mailing, etc.) ausgedehnt werden. Im Grunde überall dort, wo Nutzer Produkte weiterempfehlen möchten, Produkttipps abgeben oder Ihrem Nutzerprofil eine zusätzliche Nuance (z.B. Meine Lieblings-CDs, Mein Lieblings-Ipod, etc.) geben möchten, bieten wir unseren Partnern mit der Webservices API die Möglichkeit an, solche Applikationen zu realisieren.

Services
– Wird das interne Supportforum irgendwann einmal renoviert und mehr mit Leben von Seiten des Amazon-Supports gefüllt?
– Wird es irgendwann vernünftige Trackingmöglichkeiten geben?

Im Amazon.de Partnernet geben wir bereits jetzt unseren Partnern umfangreiche Möglichkeiten sich auszutauschen. Das Forum im PartnerNet ist aber vor allem dazu gedacht, damit sich Partner mit anderen Partnern austauschen. Um den direkten Kontakt zum Amazon.de Partnerprogramm aufzunehmen, schreiben Sie uns Ihr Anliegen ganz einfach an folgende E-Mail-Adresse: partner@amazon.de. Wir freuen uns auf Vorschläge und Anregungen. Natürlich freuen wir uns auch über Postings im Forum oder per Mail über Applikationen, die Amazon.de Partner über die Amazon Webservices entwickelt haben.

Self-Optimizing Links
– Mich würde interessieren, ob es in Zukunft die Möglichkeit geben wird, zufällige Artikel zu einem wählbaren Keyword zu bewerben. Die bisherigen Werbemittel schauen mir doch sehr altbacken aus, kein Tagging, keine Social Commerce Elemente, kein Ajax, nichts was Spaß macht.

Die Self-Optimizing Links haben wir gezielt so entwickelt, dass von Nutzern keine Stichwörter eingegeben werden müssen. Sollten Sie Produkte zu einem vorgegebenen Keyword anzeigen wollen, dann empfehlen sich hierfür unsere „Empfohlenen Produktlinks“.

Was den „Spaß am Erstellen der Links“ angeht, haben wir mit dem neuen User Interface der Self-Optimizing Links ein Maske geschaffen, mit der sehr einfach und intuitiv die Self-Optimizing Links erstellt werden können. In maximal fünf Minuten können Sie hier die Links anpassen und in Ihre Website per Copy & Paste einfügen und damit Geld verdienen – das macht meines Erachtens eine Menge Spaß.

Vergütung
– Mich würde interessieren, ob auch geplant ist, zukünftig reine Klicks ohne Kauf zu belohnen, hmm, vermutlich nicht aus Angst vor Klickbetrug.

Wir bieten derzeit bei Amazon.de eine Werbekostenerstattung für alle innerhalb einer Shopping Session verkauften Produkte von bis zu 10% an. Dabei werden auch Käufe vergütet, die im Rahmen von Marketplace bei Drittanbietern getätigt wurden (Marketplace = Drittanbieter – Privatpersonen und professionelle Händler verkaufen Produkte auf der Website von Amazon.de).

Produktangebot
– Wird Amazon die Produktpalette auch in Randbereichen ausbauen? Wenn ja, durch ein Händler-Konzept oder durch Eigenvertrieb? Sind schon Händler als Kooperationspartner vorgesehen?“

Amazon.de verfügt derzeit über Millionen von Produkten, die Amazon.de selbst als Händler anbietet, aber auch von Drittanbietern, die über die Plattform verkaufen. Der Bereich Plattformbusiness nimmt einen großen Stellenwert ein; so wurden 29% aller bei Amazon weltweit gekauften Produkte bei Drittanbietern gekauft (Q2 2006). Das Angebot von Drittanbietern ermöglicht Amazon kontinuierlich das Produktangebot zu erweitern. Die jüngste Produktlinie in Deutschland ist der Sport & Freizeit-Shop den wir im Juli 2006 gestartet haben.

Amazon.com/ Innovationen
– Warum dauert es immer so ewig lange, bis neue features von amazon.com auch auf amazon.de implementiert werden?

Das neue Feature Self-Optimizing Links startete zum Beispiel zuerst in Deutschland 😉

– Sind die Amazon-Autoren-Blogs (plogs wie es bei Amazon heißt) bei Amazon.com erfolgreich?
– Wie viele Autoren nutzen diese Mini-Blogs mittlerweile? Mit welchen Ergebnissen?
– Können Autoren bei Amazon.de auch bald bloggen?

Amazon.com Connect ist ein Feature, das bei Kunden in den USA sehr beliebt ist. Mit Connect können Autoren über die Website von Amazon.com direkt mit ihren Lesern kommunizieren und Messages wie zum Beispiel über ihre neuen Buchprojekte und Buchempfehlungen posten. Zum Start des Programms im Februar 2006 waren bereits über 1.000 Autoren registriert. Diese Feature gibt es derzeit nur bei Amazon.com.
Weitere Informationen zu Amzon.com Connect.

ach ja, eine wichtige Frage habe ich noch vergessen: Omakase
siehe:
http://ecommerce.typepad.com/…
http://www.askdavetaylor.com/what_is_the…

Wann wird dieses Programm in Deutschland verfügbar sein?

Derzeit bieten wir in Deutschland das neue Tool Self-Optimizing Links an. Über neue Tools und Services informieren wir unsere Partner, nachdem wir sie gelauncht haben oder wenn sie in Deutschland in der Beta-Phase sind.

Verkaufsrang
– Erklären Sie doch bitte mal, wie der Amazon-Verkaufsrang errechnet wird und wie häufig er aktualisiert wird
Die Amazon.de Hot 100-Charts, die Kunden auf der Seite finden, sind Verkaufscharts, die stündlich auf der Basis der Verkäufe der letzten 24 Stunden aktualisiert werden. Die Chartposition eines Titels ist immer in Relation der Verkäufe anderer Produkte innerhalb der Produktlinien (z.B. Verkaufsrang eines Computer- oder Videospieles in Relation zu allen Produkten im Games-Store bei Amazon.de).

Advantage
– Ist es bei Amazon.de vorgesehen, Autoren auch im Vertrieb anderer Produkte zu unterstützen – konkret: E-Books oder E-Seminare?

Mit dem Service „Search Inside“, bei dem Kunden in über 100.000 Büchern in der Volltextsuche suchen können, bieten wir zum Beispiel unseren Kunden Zugang zu Backkatalogtiteln. Durch Search Inside können Kunden mit einem Suchbegriff neben Büchern, die diesen Begriff im Titel haben, auch Bücher finden, die inhaltlich ein Thema behandeln. Der Service Advantage, den wir im März 2006 eingeführt haben, bietet Anbietern von Medienprodukten die Möglichkeit, alle ihre Bücher, CDs, Videos und DVDs mit einer Verfügbarkeit von 24 Stunden auf Amazon.de anzubieten. Das heißt, auch kleinere Verlage können ihre Produkte mit einer sehr hohen Verfügbarkeit anbieten – ein wesentlicher Faktor für den Verkauf der Produkte.

Weitere Informationen zu Search Inside
http://www.amazon.de/exec/obidos/tg/browse/-/15393351/ref=br_indx_1_17/
Weitere Informationen zu Advantage und www.amazon.de/advantage
http://www.amazon.de/exec/obidos/tg/browse/-/122838011/ref=br_indx_1_7/

Kundenrezensionen
– Ist Ihnen bekannt, dass zahlreiche Amazon-Rezensionen keine Statements von Lesern, sondern Auftragsarbeiten von Autoren oder Verlegern sind? Was tun Sie dagegen?
– Sollte es nicht eine Autoren- und Lesercommunity geben rund um Bücher?
Was MySpace für Musiker und Fans könnte doch Amazon für Autoren und Leser sein?

Mit den Amazon.de Kundenrezensionen bieten wir Kunden bereits seit Jahren ein Feature an, das unter das Schlagwort Web 2.0 fällt. Kunden können zu jedem Produkt, egal, ob Buch, CD oder Artikel aus dem neuen Sport & Freizeit-Shop ihre Meinung einstellen und anderen Kunden Empfehlungen abgeben. Kundenrezensionen sind ein Forum der freien Meinungsäußerung von Kunden. Unter www.amazon.de/toprezensenten kann man die User einsehen, die die meisten Rezensionen eingestellt haben und die von anderen Kunden am häufigsten als hilfreich bewertet wurden. Neben den Kundenrezensionen stellt Amazon.de natürlich auch Texte von Verlagen, Plattenfirmen und von freien Autoren ein, die aber im Auftrag von Amazon.de Produkte rezensieren.

Und toll wäre es, wenn Marcus Reischmann sich dem Leser intimer vorstellt als nur eine reine Funktionsbeschreibung mitzugeben 😉

Abseits von Alexa.com und Amazon.de interessieren mich privat alle Websites rund um die Themen Windsurfen, Wellenreiten und Moutainbiken. Insofern verbringe ich nicht nur sehr viel Zeit beim Surfen im Internet, sondern -wann immer möglich- auch am Gardasee oder beim Wellenreiten auf der Isar. Aber natürlich schaue ich auch regelmäßig beim Basic Thinking-Blog vorbei 😉

Weitere Interviews:
Exciting Commerce und E-Commerce Blog


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Über den Autor

Robert Basic

Robert Basic ist Namensgeber und Gründer von BASIC thinking und hat die Seite 2009 abgegeben. Von 2004 bis 2009 hat er über 12.000 Artikel hier veröffentlicht.

8 Kommentare

  • hmmm.. seid Ihr jetzt besser informiert? Ich persönlich muss sagen, dass ich in der Tat etwas besser im Bilde bin, aber so richtig hammermäßig hat mich das jetzt nicht überzeugt, unbedingt auf das Amazon-Partnerprogramm zu wechseln, da mir einfach kernige Vergleiche zur Konkurrenz fehlen bzw. praktische Beispiele von Webseiten nicht genannt wurden, wie die zB mit AdSense und mit Amazons Programm fahren. Ok, klar, man scheut Konkurrenzvergleiche, aber das wäre für mich ein maßgebliches Argument.

  • Amazon: Interview mit Marcus Reischmann zum Partnerprogramm…

    Robert Basic hat ein Angebot zum Interview mit Markus Reischmann aufgegriffen und stellt die gesammelten Fragen nebst Antworten in einem Beitrag seinen Lesern vor….

  • Leider wurde nicht auf alle Fragen eingegangen.
    Mir geht es ansonsten wie Dir: nun ein bisschen besser informiert, aber mich hat das Interview noch nicht wirklich motiviert, zu Amazon zu wechseln. Ich werde daher abwarten, bis es die ersten Erfahrungsberichte von Bloggern/Webmaster gibt, die so einen Wechsel vollzogen haben.

  • Ah- jetzt weiss ich immerhin wer der Vorgesetzte ist, den ich nicht erreiche;)

    Ich hatte mit dem Partnerprogramm „Advantage“ so meinen Ärger.
    Der Support ist ziemlich dürftig (obwohl die E-Mails innerhalb von 1 Tag beantwortet werden) konnte ich das Hauptproblem nicht lösen (der Status bei Amazon zeigt 4-6 Wochen an, obwohl ich die Bücher sofort abschicke, sobald sie bestellt werden.
    Blöderweise bestellt Amazon nur Montags- was nicht in den AGB steht.
    Meine Bitte, dass ich deswegen angerufen wurde hat man einfach ignoriert und ich wurde mit dem Argument vertröstet, dass das Bestellsystem automatisch ablaufe.

    Welche Programme nutzt Ihr um Bücher zu verkaufen?

    Grüße aus Düsseldorf

  • Ein Amazon aStore für Siedeln.de…

    Amazon gehört zu den Pionieren im Affiliate-Marketing. Das Partnerprogramm ist nach eigenen Angaben “eines der größten und erfolgreichsten Affiliate Programme, mit mehr als 900.000 Teilnehmern weltweit”.
    Zum Anlegen der Part…

  • Das Advantage-Programm ist nicht mehr als ein schlechter Scherz. Versprochen wird dem Anbieter eine Verfügbarkeit von 24 Stunden (immerhin lässt sich Amazon diesen „Service“ mit 50% des Verkaufspreis nebst weiterer Nebengeräusche fürstlich bezahlen) und die Tatsache, dass von jedem gemeldeten Artikel 1 Exemplar im Lager geführt wird. Soweit – so gut. In der Praxis sieht das dann so aus: man meldet seine Artikel an, kurz darauf wird tatsächlich von Amazon.de bestellt – aber leider nicht ein Exemplar pro Artikel – wie von Amazon.de angekündigt. Beim Versuch, eine Klärung zu diesem Sachverhalt herbeizuführen, braucht man starke Nerven und viiiieeellll Zeit: Der Support ist noch schlechter als man sich vorstellen kann – die komplette Kommunikation läuft per E-Mail und es dauert MINDESTENS 24 Stunden, bis von Amazon jemand auf die Anfragen reagiert. Die E-Mails werden mit irgendwelchen Textbausteinen beantwortet, fallbezogene, konkrete Antworten auf meine Fragen habe ich bisher nicht erhalten. Dann habe ich versucht, meine Fragen telefonisch zu klären. Meine verzweifelten Versuche, endlich Antworten auf meine Fragen zu erhalten, endeten in der Amazon.de Telefonzentrale mit dem Hinweis: Es gibt keinen telefonischen Support für das Advantage-Programm, jegliche Anfragen bitte nur per E-Mail.
    Mein Fazit: Amazon hat bei der Namensgebung des Advantage-Programms sicher nicht die Vorteile der Anbieter im Sinn gehabt. Ich habe den Eindruck, dass Amazon.de sich die Listung und theoretische Verfügbarkeit innerhalb von 24 Stunden fürstlich bezahlen lassen will – ohne ernsthaftes Interesse daran, seinen Teil der Dienstleistung zu erfüllen. Für AMAZON ist das Programm wahrlich ein ADVANTAGE (=Gewinn, Nutzen, Vorteile) – leider ÜBERHAUPT nicht für uns (die Anbieter).
    Ich für meinen Teil trete dort wieder aus – Geld zum Fenster herauswerfen und mich ärgern kann ich so gerade eben noch ohne Amazon.

  • Meinem Vorredner kann ich nur zustimmen. Unabhängig jedoch vom Support sei gesagt, dass die 50% überhaupt nicht tragbar sind (und es kommen ja weitere Kosten wie Versand etc. hinzu). Die Spanne, die nötig wäre, Amazon auszufüttern, genügt nicht im geringsten und nicht nur käme es zu keinem Gewinn, sondern man müsste (in diesem Fall Abteilung Buch) stattlich drauflegen. Es käme sogar billiger, die Produkte gleich zu verschenken, als sie bei Amazon anzubieten.

  • Interessant dass ich nicht der einzige bin der mit dem Advantage Programm unzufrieden ist- ich werde mich dort auch wieder abmelden.

    Es macht einfach keinen Sinn als Selbstverlag mit so einem Giganten direkt zusammenzuarbeiten.
    Schade eigentlich, weil mit guter Organisation und Wille seitens Amazon wäre es sicher möglich gewesen.
    Zum Support muß ich sagen, dass die Mitarbeiter schon recht bemüht waren und immer innerhalb von 1 Tag geantwortet haben (wenn allerdings mit Textbausteinen und manchmal am Thema vorbei bzw nur 1 Frage beantwortet obwohl 2 in der Mail waren etc.).
    Dass es keine telefonische Kontaktmöglichkeit gab (auch nicht als ich 3 mal gebeten hatte dass man mich zurückruft) machte die Problembehebung nicht leichter.
    Ich hatte aber den Eindruck, dass nicht die Servicemitarbeiter an dem Dilemma schuld waren sondern die ganze Organisation die dahinter steckt…(Bestellungen 1 mal in der Woche sind einfach unmöglich- zumal die Einlagerung dann nochmal 5 Arbeitstage dauert…in der Zwischenzeit ist der Lieferstatus „in 4-6 Wochen“ obwohl ich die Bücher sofort verschicke).
    Leben wir im Jahr 2007 oder was?
    Achja noch ein Tipp: Bücher immer so verschicken, dass ihr einen Abliefernachweis habt…wenn die Ware nämlich nach 90 Tagen immer noch nicht bei Amazon eingetroffen ist kann man nochmal nach dem Status fragen und wenn dann noch immer nichts da ist, dann bekommt man das Geld erstattet – aber nur wenn man einen Nachweis hat…

    „Wenn der von Ihnen gewählte Transportdienst die Auslieferung Ihrer
    Anforderung bestätigt, aber die Ware innerhalb von 90 Kalendertagen
    nicht aufgefunden worden ist, haben Sie einen Anspruch auf
    Schadensersatz.

    Bitte gehen Sie nach Ablauf der 90 Tage nach Auslieferungsdatum auf
    Ihr Advantage-Konto. Überprüfen Sie unter „Anforderungen“, ob Ihre
    Ware mittlerweile von uns eingebucht worden ist.

    Wenn die Ware immer noch aussteht, schreiben Sie bitte noch einmal uns.

    Wir benötigen die folgenden Informationen:

    * Packetverfolgungsnummer
    * Datum und Uhrzeit der Auslieferung
    * Ort der Auslieferung
    * Gewicht der Ware bei Versand
    * Name des Amazon.de-Mitarbeiters, der die Ware in Empfang genommen
    hat

    Mit Hilfe dieser Angaben können wir die Auslieferung nachverfolgen.
    Anschließend werden wir eine Gutschrift veranlassen. Die Höhe der
    Gutschrift ist der Betrag, den Sie erhalten hätten, wenn die Ware
    ganz normal über Ihr Advantage-Konto verkauft worden wäre.“