Sonstiges

9/11 Amateur-Video

ein Video von einem Ehepaar, das unweit des World Trade Centers aus deren Hochhauswohnung das Schreckensszenario festgehalten hat. Und nach fünf Jahren zur Verfügung stellt. Der audio-visuelle Eindruck ist ziemlich beklemmend (mag auch an der guten Auflösung liegen), ganz anders als die üblichen TV getunten Videos mit Profikommentatoren. Ist in kürzester Zeit bei Digg zu einem heiss diskutierten Posting geworden.

Jobs in der IT-Branche


Über den Autor

Robert Basic

Robert Basic ist Namensgeber und Gründer von BASIC thinking und hat die Seite 2009 abgegeben. Von 2004 bis 2009 hat er über 12.000 Artikel hier veröffentlicht.

19 Kommentare

  • jo, die Seite dürfte stark herumgereicht werden, so dass Revver wohl in die Knie geht (Down for Maintainance :)… so makaber es sich auch anhört: sehr coole Werbung für Revver, da die Begründung des Pärches war, Revver sei Common Creative Licence freundlicher als YouTube, darum habe man das Video dort hochgeladen 😉

  • 9/11: Neues Video…

    Hier hat sich jemand noch entschlossen, nach fünf Jahren ihr Video vom Terrorangriff der Öffentlichkeit zugänglich zu machen. Sehr beklemmend und nix für schwache Nerven. [basic thinking]……

  • Am Ende ist „Werbung“ für das rote Kreuz.

    Krasses Video, sehr beklemmend. Auch irgendwie absurd: als das zweite Gebäude einstürzt, glaubt die Familie erst so richtig dran, als im Hintergrund der TV(?)-Moderator ebendieses sagt.

    Medienrealität…

  • Och, zum Kommentieren muss man hier rechnen? 6+9 … hm was kommt denn da raus? *gg

    Beieidruckend und fanszinierend zugleich. 🙁

  • […] (via) Dieser Eintrag wurde verbrochen am Tuesday, September 12th, 2006 at 22:35 und ist abgelegt unter Verschwoerung, Netzwelt, by Myself, huerbinen, Videos, Bloggerhausen. Du kannst den Antworten zum Eintrag durch den RSS 2.0 feed folgen. Du kannst einen Kommentar hinterlassen, oder einen trackback von Deiner Seite senden. « What/where the Hell is Wandersleben? […]

  • Sowas vermießt einen den Tag. Unglaublich, was sich da abgespielt hat. Dieses Video zeigts krasser denn je. Ich wünschte das wäre nie passiert.

  • Robert, für die „coole Werbung“ bekommst Du eine goldene Zitrone von mir – ein absolut unnötiger Kommentar. 🙁
    Dieses Video ist aktuell das einzige Zeugnis, das die Katastrophe in ihrem ganzen Ausmaß begreiflich macht.
    Bisher waren anläßlich des fünften Jahrestages von 9/11 nur Videos mit viel Pathos und geschmackloser Musikuntermalung zu finden, die vor allem den Crash der zweiten Maschine zeigten und das Ereignis durch schnelle Bildabfolge und Schnitte wie im Musikfernsehen relativierten und auf Distanz hielten.
    Das Revver-Video baut keine Distanz zum Ereignis auf. Es ist beklemmend nah. Man weiß, was passieren wird und doch tritt es so schnell nicht ein. Die Großaufnahmen des riesigen Lochs, das die erste Maschine in den Tower gerissen hat, machen die Dimensionen des Einschlags erst faßbar. Die Feuersbrunst darin ist erstmals als Inferno zu erkennen.
    Der Moment, als der zweite Tower kollabiert und atomisiert zu Boden stürzt; als die Aschewolken durch die Straßen wallen und wie Finger bedrohlich nach der Kamera greifen. Als nichts mehr da ist außer eine dicke Ascheschicht, die Menschen, parkende Autos und Straßen bedeckt. Das ist das Furchtbarste, was ich je im Zusammenhang mit 9/11 gesehen habe…

  • Du musst hierbei scharf trennen: Das Video als solches, die Qualität, der ungeschönte Eindruck weitab vom TV-Tuning. Und die Wirkung für Revver, das bei Weitem nicht so bekannt ist wie YouTube. Diese Werbewirkung entsteht fast ganz unabhängig davon, warum das Ehepaar diese Plattform ausgewählt hatte. Warum Du das eine mit dem anderen in negative Verbindung setzt, ist mir unklar. Hätte ich nun einen separaten Eintrag dazu erstellen sollen? Ich halte nichts von geheuchelter Pietät oder dergleich, um wirklich betroffen zu sein und dennoch zugleich andere Dinge des Lebens/Wirtschaftslebens weiterhin betrachten zu können.

  • Du kannst nicht den Gegenstand von der Betrachtung des Gegenstandes trennen, die Betrachtung selbst ist schließlich Teil des Gegenstandes.
    Anders gesagt: Klar kannst Du das Kind beim Namen nennen, natürlich handelt es sich um Werbung für Revver. Aber sie ist nicht „cool“.
    Und: Die Pietät muss ja nicht geheuchelt sein…

  • doch, sonst hätte Revver niemals das Video hosten dürfen und weitergedacht, dürfte Revver die Tore schließen, wenn sie deswegen wirklich bekannt werden. Wenn Dich lediglich die Bedeutung des Wortes „cool“ stört, ersetze das Wort gedanklich durch eines, das die Werbewirkung treffender beschreibt: effizient, viral, nützlich, geschickt, … was auch immer Du denkst, das besser passt eben.

  • Warum sollte Revver dicht machen können? Das Video kommt ja nicht von ihnen und ist per se nicht pietätlos.
    Das wäre gerade so, als ob Breisgaumilch dicht machen müsste, weil ein gewisser Dr. Frank Huber im Zusammenhang mit der Firma mehr als negativ auffällt…

  • das das hängt vom Verständnis ab, worauf Du hinaus möchtest, was mir nicht 100% klar ist/war.

    Ist es nur das unpasende Wort oder die Tatsache, dass man mit sowas überhaupt Werbung machen darf, soll?

  • Das unpassende Wort ist es – die Werbung nehme ich hin, sie geht bei der Wucht des Ereignisses zumindest im ersten Eindruck sowieso unter. Hätte das Paar seine Gründe für die Nutzung von Revver am Ende des Videos bekannt gegeben, wäre die Werbung sicherlich effektiver – aber eben auch dem Verdacht der Pietätlosigkeit ausgesetzt.
    Nein, das „cool“ stört mich wirklich, vielleicht bin ich ein Korinthenkacker, aber es stört mich. Ein Adjektiv ist doch eigentlich gar nicht notwendig, oder? Warum kann es nicht einfach „nur“ Werbung sein?