Der Erfolg von MySpace: Nur ein Fake?

Robert Basic

Trent Lapinksi meint, dass die Hintergründe des angeblichen MySpace-Erfolgs auf Spam beruht… (via Buzzingo, siehe auch Digg, die darauf verweisen, dass News Corp – die Murdoch-Fa. – hinter MySpace – eine Veröffentlichung verhindern möchte). Startup Review geht das etwas ruhiger und analytischer an, warum MySpace so abgehoben ist.

Würde so eine Analyse gerne mal für OpenBC, besser noch für StudiVZ sehen. OpenBC wuchs mE recht organisch. War ein sehr spannender Weg 2004/2005. Dahingegen behauptet das junge, frische, unerfahrene StudiVZ – eine Art Facebook Klon -, ein super rasantes, intergalaktisches Wachstum hinzulegen. Weit mehr als 10% der deutschen Hochschulabsolventen hätten sich bereits dort registriert. Nach wie vor bin ich äusserst skeptisch, was wirklich dran ist. Um nicht eher zu sagen misstrauisch. ein Social Network in deutschen Landen, das rasant wächst? Ein Oxymoron! Aber, hey, Rob, nur weil es bisher niemanden gelungen ist, in D ein C2C-Social Network zu etablieren, muss es dann gleich heissen, dass es nicht geht? Mitnichten. Nix ist unmöglich, sagen uns die Japaner. Dennoch, ich habe Bauchgrummeln, was wirklich dahintersteckt.

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Machen wir uns nix vor: Angesichts der Unsummen, die für erfolgreiche Plattformen wie Facebook und MySpace geboten werden, fällt es sicherlich prinzipiell jedem Social Networking Unternehmer schwer, seinen Laden nicht mit Dopingmitteln aufzupumpen. Das ist kein klarer Vorwurf gegen StudiVZ, auch wenn ich ahne, dass bald die ersten Böser-Bube Kommentare einschweben werden deswegen. Es ist mehr der Fakt, auf den ich hinausmöchte, dass Millionen von Dollarscheinchen Menschen gerne schwach machen. Alleine schon die Art und Weise, wie sich die drei Konkurrenten (StudiVZ, Unister, Studylounge) im Netz via Kommentaren angiften, spricht Bände.

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Robert Basic ist Namensgeber und Gründer von BASIC thinking und hat die Seite 2009 abgegeben. Von 2004 bis 2009 hat er über 12.000 Artikel hier veröffentlicht.