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DB Research: Medienwirtschaft im Umbruch

interessante Studie des Deutschen Bank Research, die mE ziemlich treffend die momentanen Trends in der Medienlandschaft beschreibt, vaD den sich zu stellende Herausforderungen seitens der Entwicklungen im Web und i.a.S. seitens der Kommunikationstechnologien:

Medienwirtschaft vor größtem Umbruch seit Gutenberg, Der Medienkonsument auf dem Weg zum Medienmacher (.pdf)

Zweck der Studie:

Seit der Erfindung der Druckerpresse hat sich die Medienwirtschaft im Grundsatz kaum verändert. Bis heute prägen wenige professionelle Medienhäuser und viele passive Konsumenten die gesellschaftlich wichtige Branche. Der Siegeszug der innovativen Informations- und Kommunikationstechnologien (IuK-Technologien) sorgt nun für einen fundamentalen Umbruch der Medienwirtschaft. Die Veränderungen zeigen sich bei den klassischen (Massen-)Medien selbst, noch deutlicher aber bei den neuen Angeboten im Internet. Diese Studie klärt den Einfluss der Digitalisierung auf die Medienwirtschaft. Dazu starten wir beim ökonomischen Umfeld der Medien, um anschließend die Veränderungen der klassischen Medien und die Entwicklungen im Internet zu analysieren.

so heißt es dort u.a. zu den spektakulären Käufen von Webangeboten wie MySpace:

Medien-Tycoone machen mit milliardenschweren Zukäufen von Social Networking-Plattformen und Suchmaschinen im Web 2.0 Furore. Wegen strategischer Überlegungen erzielen die Web 2.0-Projekte so hohe Kaufpreise. Die aktuellen Erträge, die bei zurückhaltender Zahlungsbereitschaft der Rezipienten für Inhalte des „Citizen Journalism“ noch heute überwiegend auf kontextsensitive Werbung zurückgehen, können diese Preise kaum erklären. Mit diesen Zukäufen wollen die klassischen Medienhäuser neue Kundengruppen erschließen und ihren Häusern einen Platz in dem schnell wachsenden Web-Segment sichern.

Werbeblogger Patrick weist auf die Diskussion über die Studie im OpenBC Forum hin. Achtung: Du musst OpenBC Mitglied sein und dem Forum explizit beitreten!

via Werbeblogger

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Über den Autor

Robert Basic

Robert Basic ist Namensgeber und Gründer von BASIC thinking und hat die Seite 2009 abgegeben. Von 2004 bis 2009 hat er über 12.000 Artikel hier veröffentlicht.

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