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Text Link Ads (4)

und weiter geht es mit dem Report zum TLA-Experiment: von den vier Slots sind drei mittlerweile verscherbelt. Die „Winner“ seht ihr rechts in der Sidebar unterhalb des Server-Sponsorbanners.

Damit steigt die via TLA vermittelte Einnahme auf 75 x 3 x 60% = 135 USD/Monat. Solange diese Textlinks laufen. 75, 60%? Ja, das ist der von TLA festgesetzte Wert. Für mein Blog. 75 kostet ein Link pro Monat. Link wohin? Zur Seite des Werbenden. Und die 60%? Das zahlt mir TLA aus, 40% gehen als Vermittlerprovision in die TLA-Kassen. Hinzukommen wird noch ein weiterer, direkter Textlink-Kunde. Dem ich wohl 60 USD anbieten werde. Keine Ahnung, ob das jetzt ein gerechter Preis im Sinne eines Links vom Basicthinking Blog ist, ist ja nicht so, dass ich der Superexperte für Textlinkhandel bin. Ausgehend aber vom TLA-Preis spart der Werbekunde 15 (wow…) und ich gewinne 15. Denn von TLA vermittelten Werbekunden zahlen zwar 75, doch davon gehen „nur“ 45 an mich. 35 gehen in den TLA-Tresor.

Noch ist der vierte Slot frei, damit käme ich dann auf 180 USD Monat aus Textlinkeinnahmen. Zusätzlich generiert das Blog ca. 200 (+/-) an AdSense. Macht dann 380. Und der Serversponsor Lootix.de trägt die Serverkosten iHv 109 Euro/Monat. Also ca. 520 USD an Advertising-Einnahmen insgesamt.

TLA als Ergänzung oder Alternative zu AdSense?
Kann man jetzt generell feststellen, dass sich mit TLA die Einnahmen recht gut diversifizieren lassen, wenn man bisher nur mit AdSense als ein weiteres, unaufdringliches Werbeformat auf dem Blog eingebunden hatte? Ausgehend von meinem Blog ja, aber da ich noch nicht beurteilen kann, wie zäh sich TLA-Links im Durchschnitt verkaufen lassen, jein. Bei AdSense binde ich das Google-Banner ein und schon habe ich meine „Werbekunden“ aufgrund der schieren Masse an Keyword-Buchungen. Leere Banner werden nur selten eingeblendet.

Bei TLA habe ich festgelegt, dass ich nicht mehr als 4 Textlink-Slots zur Verfügung stelle. Wenn ich mich recht entsinne, konnte man auch bis zu 10 Textlinks verscherbeln lassen (lässt sich im Menue irgendwo einstellen). Würde bei mir bei einer Vollauslastung 75 x 10 x 60% = 450 USD Monatseinnahme bedeuten. Im Verglich zu AdSense? Dazu müsste sich der Traffic als primärer Einnahmefaktor verdoppeln/verdreifachen, um auf ähnliche AdSense-Einnahmen zu kommen, wenn die Klickrate und Klickpreise gleichbleiben würden (Faktoren 2 und 3). Also? TLA ist durchaus eine sogar sehr gute Ergänzung/Alternative zu AdSense!

Bedenkt man noch, dass Google (angeblich!!!) Bloglinks überdurchschnittlich bewertet (keine Nennung der Quelle jetzt), so dürfte sich möglicherweise bei Verbreitung dieses Gerüchts der Werbewert eines Textlinks im Blog locker verdoppeln lassen.

Ach ja, noch eine wichtige Sache: Ich würde mE die 10 Linkslots nicht anbieten, da ein gekaufter Textlink nicht gerade das ist, was Google toll findet. Die Textlinks dienen mE nur zu einem kleiner Teil für Traffic, der wesentliche Teil ist der Google-Juice, der es so wertvoll macht. Mit 4 Slots denke ich, es nicht zu übertreiben. Wissen tue ich es nicht, ab wann Google böse wird.


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Über den Autor

Robert Basic

Robert Basic ist Namensgeber und Gründer von BASIC thinking und hat die Seite 2009 abgegeben. Von 2004 bis 2009 hat er über 12.000 Artikel hier veröffentlicht.

18 Kommentare

  • Ist ja doch relativ rentabel diese Textlinkads. Ich dachte immer man darf sowas nicht gleichzeitig mit Adsense laufen lassen ? Aber da habe ich mich wohl geirrt, naja scheint jedenfalls eine profitable Sache zu sein, Glückwunsch. Nett auch das Du mal „die Hosen runterlässt“ 😉

    Ich kenne mich mit Adsense & Co nicht so gut aus, aber nach meiner Auffassung ist Textlinks mindestens gleichwertig zu betrachten und einige lästige Nachteile fallen weg: Verdacht auf Clickfraud wird es nicht mehr geben, weil es ja nicht nach Klicks sondern nach Zeit geht und somit kann auch nicht auf einmal das Konto gesperrt werden 🙂

  • Danke für den Link 😉 Wenn du die Links selbst auch unter 100 Euro anbietest, meine Mail hast du ja 🙂

    @Marc
    Nein, gibt keine Probleme mit AdSense. TLA ist ja keine Kontextsensitive Werbeform. Textlinks sind immer eine nette Einnahmequelle nebenbei.

  • Handelt es sich bei den Angaben nicht um Dollar anstelle von Euros?

    $75 Dollar pro Textlink ist aber ein ganz schöner Betrag, Gratulation, da kann ich mit meinen $25 nur neidisch rübergucken 😉

  • Hallo, wie kann ich denn einen Textlinkad auf Deiner Seite schalten? Hätte echtes Interesse (bin auch keine Versicherung oder ähnliches… 😉 )

  • Na also eine Suche nach „Basic Thinking“ führt auch zu Deinem Listing, während „basicthinking“ kein Resultat erzielt. Kommt wohl davon, dass Du als Titel „Basic Thinking Blog“ gewählt hast, denn in meinem Fall funktioniert eine Suche nach „bloggingtom“ einwandfrei…

  • Die Zahlen klingen ja ganz gut, aber garantieren kann dir keiner , dass du pro Monat immer (!) 4 genutzte Textlinks hast. Somit kann die monatliche Einnahmequelle ein bisschen variieren. Aber ich denke dass dein Blog so gut besucht ist, dass du von einem „prall“ gefüllten Konto ausgehen kannst ;-).

  • […] Wenn Herr Basic das kann, dann kann ich das schon lange … und so habe ich jetzt rechts auch einen Block für Text Link Ads mit 4 Werbeplätzen. Sollte ich alle gebucht bekommen bekomme ich zwischen 40 und 100 Dollar dafür – so verspricht es wenigstens der Anbieter. Ich bin gespannt … die Werbeeinnahmen mal einfach so zu verdoppeln hätte schon was […]

  • Hmm … wieso zahlt dier TLA eigentlich 60% aus? auf der Webseite werben sie mit 50% Auszahlung. Komisch ist das 🙂

  • autsch: We feature a 50/50 split from the final sale price of any ads sold. We handle serving, scheduling, billing, customer service, and sales.

    Na, das ist mir zu hoch… damit fliegt TLA doppelt aus dem Programm Ende Oktober. Die sind ja nicht ganz sauber…

  • Einfach nur mal ein „Danke“ für die ganze Serie! Beschäftige mich gerade mit dem Thema „Text-Links“ und da hat das Praxisbsp. wirklich sehr weitergeholfen.

    Gruß

    Matze.

  • 50% ist schon unverschämt, aber das was übrig bleibt ist ja trotzdem ein netter Verdienst, wenn einem der Aufwand zu hoch ist selbst für „Bezahler“ zu sorgen.

    Ich teste das jetzt mal, ob es auch auf einem kleinen Blog wie dem meinen (danke für den Blog-Tipp im RSS *g*) möglich ist auf diese Art Anzeigen zu schalten. Vor einiger Zeit hat mich schon mal jemand kontaktiert, der Unsummen für Textlinks geboten hat, aber es waren alles Links auf Spamseiten. Ich hoffe das funktioniert mit TLA besser.

  • […] Wie schon im vorigen Artikel geschrieben, bewerte ich TLA als ein positives Experiment. Jedoch muss man einige Dinge natürlich einschränken, bevor man eine generelle Aussagen treffen kann: – ich habe einige Artikel über das TKA-Experiment geschrieben. Das führt natürlich zu einem direkten Werbeeffekt bei einigen Lesern, die selbst nach Werbemöglichkeiten suchen oder aber Bekannte kennen, die das tun. Bei anderen Blogs kann es durchaus sein, dass man viel länger braucht, um seine x Linkslots vollzukriegen – mir schmeckt es nicht, dass TLA 50% der Einnahmen behält. Das halte ich für unfair. Meine gefühlte Schmerzgrenze sind ca. 40% – man sollte sich bewusst sein, dass man Google leicht auf den Arm nimmt, da man Google vorgaukelt, Seiten zu empfehlen. Insofern habe ich für mich persönlich darauf geachtet, dass ich einerseits nichts gegen die bewerbende Seite habe und andererseits da auch etwas Vernünftiges geboten wird. Hä? Ja, man kann bei TLA das System so einstellen, dass man den Linkantrag selber abnicken muss. So hat man es selbst in der Hand, wie gewissenlos man vorgehen möchte, um sich seine Taschen zu füllen und zugleich Google bewusst zu manipulieren […]