SMO, Traffic und das Problem der Werbeindustrie

Robert Basic

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Bertram befasst sich auf Digitaler Film mit den Problemen der Videoblogger wie Zec und Rocketboom, den Videoplattformen wie YouTube, aber auch bekannten Anbietern wie Digg.com: Traffic, Videohoster-Gaming und Bewertungen.

Alle haben eine sehr gewichtige Schwachstelle gemeinsam: Unsicherheit. Unsicherheit für den Werbepartner, der gerne Werbung platzieren möchte, Unsicherheit für den Investor, der nicht weiß, wieviel das Unternehmen wirklich wert ist, Unsicherheit für den User, der nicht weiß, ob er wieder einmal einem Fake aufgesessen ist.

Warum? Bei Videohostern ist einerseits die Messung des Traffics ungemein schwer, da man heutzutage Videos über verschiedenste Quellen verteilen und betrachten kann. Und, man weiß nicht, wie lange ein User ein Video betrachtet. Das zweite Problem ist noch viel schlimmer fast: Wenn auf der YouTube-Startseite eine Werbung 175.000 USD kostet, pro Tag, was wird der gewiefte SMO-Fuzzi tun (wie Ihr merkt, ich gewöhne Euch langsam an den SMO-Begriff, SEO war gestern, SMO ist morgen)? Logo, er wird sein eigenes Video hochladen und solange mit ganz simplen Tricks in die Toplisten pushen, dass er sein Video kostenlos auf der Startseite bewirbt, statt dafür einen Haufen Dollars auszugeben. Genau das passiert auch bei Digg.com, die zu einer sehr starken Traffic-Verteilungsmaschinerie geworden sind. Also, ein ganz hervorragender Artikel bei Bertram, bitte lesen. Egal wie Eure Plattform heißt, seine Aussage unterstreiche ich voll und ganz:

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Neben den besseren Rankings müssen klare Definitionen für Spam gefunden werden. Es muss den Werbetreiben klar gemacht werden, dass ihre Werbung nur dann unbezahlt zu sehen ist, wenn die User sie freiwillig hochladen und nicht, wenn eine Agentur die Werbung geschickt lanciert.

Momentan werden die deutschen Videohoster von diesen Entwicklungen noch weitestgehend verschont. Aber man muss sich nur YouTube, Digg und MySpace ansehen um zu ahnen wohin die Entwicklung gehen wird. Deshalb sollten schnellst möglich gangbare Wege gefunden werden um diese Betrügerein erst gar nicht aufkommen zu lassen.

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Robert Basic ist Namensgeber und Gründer von BASIC thinking und hat die Seite 2009 abgegeben. Von 2004 bis 2009 hat er über 12.000 Artikel hier veröffentlicht.