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fantasielose Digg-Klone: Deals.com

hier sieht man zB mal, wie es aussieht, wenn man bloß das Digg.com-Konzept kopiert, aber sonst kein großartiges Gehirnschmalz investiert: Deals.com. Ein wunderbarer Vergleich zu Dealjäger.de, die ebenfalls Digg mit Shopping verbinden wollten, aber ein sehr eigenständige Lösung gefunden haben.

Heißt? Nicht immer werden Konzepte aus den USA kopiert, es soll tatsächlich auch kreative Menschen außerhalb dem Land des Geldes geben. Natürlich ist es nicht einfach, etwas Schlüssiges hinzustellen, das einen eigenständigen Charakter bekommt, obwohl die Vorlage eine bekannte Site ist. Unspun von Amazon versucht es auch ansatzweise, ist aber ebenso wie Deals ein fantasieloser Klon imho. Ich wundere mich eh darüber, da Amazon bereits mit 43Things eine sehr ähnliche Anwendung am Laufen hat, die aber nicht Digg like ist.

via Mashable


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Über den Autor

Robert Basic

Robert Basic ist Namensgeber und Gründer von BASIC thinking und hat die Seite 2009 abgegeben. Von 2004 bis 2009 hat er über 12.000 Artikel hier veröffentlicht.

3 Kommentare

  • So fantasielos scheinen ja nicht so sein, denn die Topblogger schreiben darüber und verlinken die Seite.
    Das ist das einzige Ziel der Seite, sonst Nichts. Die Digg-Features sind nur eine Tarnung.

    Hintergrund. Hinter deals.com steht demand media.
    Sie haben mickrige 100 Mio Dollar dafür bekommen, um generische Domainnamen zu kaufen und damit zu spammen.
    http://venturebeat.com/2006/09/29/demand-medias-raises-100m-for-web-site-land-grab/
    Deals.com ist einer von den Seiten.
    Wie man sieht haben sie damit Erfolg.

  • Allgemeine Gedanken zu diesen Deal-Sites:

    Bei diesen ganzen Sites spielt ja der Preis eine (die) Rolle, d.h. es soll der günstigste Deal gesucht werden.

    Was ist aber mit der Verfügbarkeit? Werden nicht bald die ersten Onlinehändler günstige Lockangebote fahren – und diese auf eine Dealseite bringen (lassen) – wo dann nur das Produkt zehnmal vorhanden ist – solange der Vorrat reicht -, die Dealsucher aber weiter in ihrem Shop aufschlagen? Wird dann gelöscht?

    Wohlgemerkt, es geht nicht um die zeitliche Verfügbarkeit (Bei deals.com gibt es einen Menüpunkt „expiring“, zu Dealjäger kommt man gerade nicht durch), sondern um die quantitative.

    Vielleicht hat ja jemand mehr Ahnung, ob das irgendwie eine Rolle spielt, bin mit dieser Art von Sites noch nicht so bewandert und die Frage kam mir gerade in den Sinn. Auch Offline gibt es ja ähnliche Locktricks (mittlerweile in Deutschland verboten???).

    Ach ja, Unspun kann man wohl als Deutscher nicht ernst nehmen: http://unspun.amazon.com/list/show/420?referrer=popular
    😉