Werbeeinnahmen aus Blogs: direkte und indirekte Einnahmen (7)

Robert Basic

bis dato war immer nur die Sprache aus direkten Werbeeinnahmen, die Blogs via Adsense, Amazon etcpp generieren. Oftmals versucht man dann automatich den ROI abzuleiten. Indem man den Arbeitsaufwand in Stunden miteinbezieht. Warum? Um herauszufinden, wie hoch der effektive Stundensatz im Vergleich zu realen Arbeitsalternativen sei (ok, das ist nicht gerade das, was man unter ROI versteht, aber subsummieren wir den Begriff darunter, wenn man ROI sagt, aber was anderes meint eigentlich). Kann man machen, wird aber insbesondere bei den sog. „Business-Blogs“ schwierig, da diese durchaus nicht nur von Werbeeinnahmen profitieren im erwerbswirtschaftlichen Sinne. Ein weitaus größerer Posten kann nicht nur, sondern ist idR der Posten „indirekte Einnahmen“. Dazu das best practice business Blog:

Bei dieser Umfrage wurden natürlich nicht die indirekten Einnahmen aus einem Blog berücksichtigt. So hat z.B. die Saftkelterei Walther erstmals in ihrer Geschichte mit dem Webshop höhere Umsätze erzielt als mit dem stationären Verkauf. Einen großen Anteil an den Umsatzsteigerungen hat das Saftblog der Kelterei. Es gibt aber auch zahlreiche andere Beispiele. So erhalten zahlreiche Blogger Aufträge für Ihr Kerngeschäft, weil Kunden durch den Blog auf sie aufmerksam geworden sind. Zudem empfehlen sich Blogger auch überdurchschnittlich häufig untereinander weiter. Somit können sich Blogs auch dann lohnen, wenn die Werbeeinnahmen gering oder gar nicht vorhanden sind.

Ob das im o.g. Beispiel nur wegen dem Blog ist, weiß ich nicht. Genauergesagt weiß ich nicht, welchen Anteil das Blog selbst bei diesem Umsatzswitch hat. Anyway, es gibt ja nicht nur das Saftblog, sondern auch andere Business-Blogs, die von ähnlichen Effekten sprechen. Es dürfte wohl auch kein Geheimnis sein, dass der Haus- und Hofanwalt der deutschen Blogosphere keine direkten Werbeeinnahmen vebucht, dafür aber mit Sicherheit über indirekte Einnahmeeffekte durch das Blog nicht traurig sein dürfte. Diese Effekte dürften imho in der Regel weitaus höher sein, als die direken Einnahmen. Dazu wird man aber verständlicherweise keine konkreten Angaben bekommen. Und speziell bei diesen Blogs, den Business-Blogs, kann man es vergessen, rein anhand der Anzahl Blogpostings, Alter des Blogs, Page Impressions und direkten Werbeeinnahmen auf den ROI zu schließen.

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Robert Basic ist Namensgeber und Gründer von BASIC thinking und hat die Seite 2009 abgegeben. Von 2004 bis 2009 hat er über 12.000 Artikel hier veröffentlicht.