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Google AdSense fliegt raus: Die nerven gewaltig

lese gerade auf Gigold.de und Internet Marketing News von einer neuen Richtlinie bei Google AdSense:

Um Verwirrung bei den Nutzern zu vermeiden, dürfen Google-Anzeigen oder -Suchfelder nicht auf Websites mit anderen Anzeigen oder Services veröffentlicht werden, die dasselbe Layout und dieselben Farben wie Google-Anzeigen oder -Suchfelder verwenden. Auf Ihrer Website dürfen Sie zwar eigene Anzeigen verkaufen, müssen jedoch dabei sicherstellen, dass diese Anzeigen keinesfalls wie Imitationen von Google-Anzeigen aussehen.

Internet Marketing News:

Warum macht Google diese Änderungen? Ich sehe da eigentlich nur einen Grund. Google nutzt seine Marktführerschaft aus um der Konkurrenz das Leben schwer zu machen. Insbesondere dem Yahoo Publisher Network und einem möglichem zukünftigem MSN ContentAds. Für viele Publisher ist AdSense eine sehr wichtige Einnahmequelle und man verzichtet lieber auf andere Einnahmequellen als das man Gefahr läuft Probleme mit AdSense zu bekommen. Das macht es den Konkurrenten vor allem schwieriger in den Markt erst einmal hereinzukommen. Leider macht Google mit dieser Änderung auch den Webseitenbetreibern das Leben deutlich schwieriger …

Jensense:

In a nutshell, this change means that if you have any non-Google ads on your site that resemble AdSense – even if they are not contextually targeted ads – they will now put you in violation of the AdSense policies. If they look like your Google ads, even if they say „Ads by Jenstar“ or whatever, you cannot use them on the same *site* as AdSense ads, even if they never appear on the same page. This would also include A/B testing where you rotate ads for testing purposes.

Dieses Gehabe von Google nervt mich persönlich tierisch ab. Solange Regeln partnerschaftlich aufgestellt sind, ohne mir zu weit ins Handwerk zu pfuschen, habe ich kein Problem damit. Wenn Google meint, dass diese Allerweltsanzeigen vom Layout her – Farbe und Text – gleich hoheitlich geschützt werden muss, weil so großartig unique, drehen die mir zu weit am Rad. Wie wärs, dass man gleich Links verbietet, die farblich abgesetzt sind?

Sobald ich eine Alternative gefunden habe, die 200-300 USD an monatlichen AdSense Einnahmen adäquat zu ersetzen, fliegt mir diese Scheiß-Firma (kack Support, Gulag Skandal, monopolartiges Verhalten, Datensammelwut, Maulkorb bei AdSense Einnahmedaten etcpp) aus meiner Webseite raus. So toll Google auch sein mag, ihnen gehört nicht die Web-welt und schon gar nicht meine Webseite.


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Über den Autor

Robert Basic

Robert Basic ist Namensgeber und Gründer von BASIC thinking und hat die Seite 2009 abgegeben. Von 2004 bis 2009 hat er über 12.000 Artikel hier veröffentlicht.

38 Kommentare

  • Jensense dazu „This is by and far the most significant change, and the one that will affect a lot of publishers, myself included.“ ich verlass mich soweit auf seine Aussage. und wenn es eine Satzumstellung sein sollte, so what, es läuft aufs Gleiche hinaus: gut zu wissen.

  • Was nützen eigentlich die ewig gleichen und langweiligen Google Ads – da habe ich noch nie drauf geklickt. Und ich habe meine Schwierigkeiten zu glauben, dass dies 200-300 USD pro Monat bringen soll. Ich war Google gegenüber schon immer eher skeptisch – die Datensammelwut (wozu eigentlich?), die sich ja längst über Seiten-Links ausgedehnt hat, könnte sich irgend einmal problematisch auswirken…

  • Bei mir habe ich AdSense nach drei Wochen wieder rausgeworfen, weil ich, ohne Witz, über den gesamten Zeitraum nur gemeinnützige Anzeigen drin hatte.
    Auf Anfrage von Google habe ich denen den Grund erklärt. Antwort:
    „Für satirische und politische Themen gibt es nicht genug Werbekunden“.

    Seitdem blogge ich werbefrei.

  • kennst Du den Witz mit den 18 cm? So ähnlich darfst Du die Bedeutung der Zahlen hinsichtlich Imponiergehabe verstehen. Das hat mit imponieren weniger zu tun als mit Transparenz und Nachvollziehbarkeit für Dritte, die wissen möchten, obs was bringt oder nicht. Aber ich verstehe das Problem kulturell Deinerseits, da man dummerweise über Geld nicht redet hier. Mich juckt das nun mal gar nüscht und ich bin so frei.

  • Ach so – 18cm hat was „so ähnlich“ mit „Transparenz und Nachvollziebarkeit für Dritte“ was zu tun. Ja nun – meine Pupertät liegt schon ein paar Jährchen zurück…

  • Bei mir sind es in bald einem Jahr oder ist es schon über ein Jahr insgesamt knapp über 25 Dollar. Dies könnte ich also ohne weiteres auch wieder einstampfen. Wobei es mir widerstrebt Google 25 Dollar zu schenken. Ich sollte die 100 Dollar abwarten und dann die Pforten schließen.

  • Google verschärft Adsense-AGB enorm…

    "Google Adsense fliegt raus" schreibt Robert Basic anlässlich der neuen Adsense-Regeln. Ganz so extrem wird es nicht jeder angehen, wenn man aber nicht von Googles Geld abhängig ist sollte man über diesen Schritt nachdenken.Worum geht es? …

  • >> Sobald ich eine Alternative gefunden habe, die 200-300 USD an monatlichen AdSense Einnahmen adäquat zu ersetzen, fliegt mir diese Scheiß-Firma

    Mit den Links, die du in deiner Sidebar vermietest, hast du schon über 300 Euro monatlich verdient 😉

  • […] habe doch gestern über diese Veröffentlichung von Google AdSense abgeldert. Und bin jetzt nochmals über deren Blogartikel wegen einem Besucher-Referrer gestolpert. In der Tat, unterhalb des Artikels befindet sich ein Bereich “Links zu diesem Post”. Nur, komischerweise wird nur mein Artikel angezeigt, obwohl doch x Blogs darüber berichtet hatten. […]

  • Wenn Du tatsächlich so eine Wut auf Google hast Robert, dann nimm die Werbung doch einfach sofort und ersatzlos raus. Dann hast Du Ruhe und keinen Ärger. Und da Du dann unabhängig bist kannst Du die Google-Besucher konsequent auch gleich wieder zurück zu Google schicken.

    Gewiss mag manches nerven, aber wer die Musik bezahlt bestimmt, was gespielt wird. :))

  • Wer Marktführer ist, kann sich so einiges erlauben, fragt sich wie lange? Andere Beispiele gibt es genügend, jedem von uns fällt mind. eins ein 😉
    Soweit ich das gelesen habe, gilt noch eine weitere Regel. Eine 50/50 Verteilung auf einer Werberseite, darf es laut der neuen Regeln auch nicht geben. Wer also seine Werbeplätze 50/50 zwischen Google Adsense und Yahoo PN verteilen will, verstößt damit ebenfalls gegen die Statuten.

    Vielleicht überlegt sich das Google noch mal?

  • Änderungen an den AdSense-Nutzungsbedingungen…

    Am gestrigen Donnerstag wurden die AdSense Nutzungsbedingungen ein wenig umgeschrieben. Es gab kaum Änderungen, lediglich die Formulierung wurde in vielen Punkten geändert. Und obwohl nicht viel neues dazu kam gibt es einige Ärger um die “neu…

  • Mit dem Wörtchen „Sobald“ hast Du Deinen Hals ja auch ein Hintertürchen offengelassen. Ich finde es ein wenig inkonsequent so eine Beitrag zu schreiben und dann nicht zu handeln.

    Letzendlich regiert hier im Blog doch das Dollarzeichen im Auge und wir werden die GoogleAds hier noch lange sehen.

  • Naja es gibt ja noch Miva hab ich selbst noch nie getestet. Aber es könnte eine Alternative sein. Das Problem ist doch eher alle meckern und keiner wechselt zu einen anderen Anbieter. Somit wird google auch die stärkste Macht bleiben. Aber wenn immer mehr wechseln gibt aus auch bei anderen Anbietern immer mehr Werbekunden. 🙂 Also traut euch

  • Aber warum wechselt denn niemand? Die Antwort ist doch ganz einfach: Weil Google die besten Auszahlungen hat. Mir ist es daher komplett unverständlich warum die Publisher so gegeißelt werden, Google könnte einfach abwarten und zusehen wie alternative Anbieter kurz angetestet und dann wieder fallen gelassen werden.

  • Interessant ist auch folgender Passus:

    „€œSites displaying Google ads may not include: Deceptive or manipulative content or construction to improve your site“€™s search engine ranking, e.g., your site“€™s PageRank“€?

    SEO verboten? Oh.

  • […] Schön die Überschrift von heute: “Die 20 wichtigsten Begriffe für Blogger“. Da gehört ja eigentlich noch “AdSense” dazu – jedenfalls wenn man Basic Thinking heute liest. Aber noch ist des Bloggers liebstes Werbemittel nicht im Lexikon. Und warum? Es steht auf meiner Liste die ich zu erklären habe – aber ich habe bisher gepennt. Nun ja, dann wisst ihr jetzt, warum ich noch ein B- und kein A-Blogger bin. […]

  • Ich glaube nicht, dass 200-300 USD so einfach mit alternativen Werbemöglichleiten zu ersetzen sind. Und falls doch, wären es gemeinsam mit Google Adsense schließlich 400-600 USD an Einnahmen pro Monat.

    Wobei ich mich auch nicht mit diesem Google-Gehabe anfreunden kann.

  • Einfach bisschen selbst auf die eigenen Anzeigen klicken und schwuppdiwupp bist Du angeblich das Problem los… oder Deine Leser klicken jetzt mal bißchen überdurchschnittlich oft drauf, das könnte evtl. auch schon reichen… 😉

  • Würdest Du für 300 US Dollar im Monat den Bannerplatz vermieten wo Du jetzt überall Google Adsense stehen hast?… Ich würde es mir für ein Jahr überlegen. Es wäre für ein Softwaretool / service was unmittelbar mit Plogs zu tun hat (WordPress PlugIn).

    E-Mail hast Du ja.

    Michael

  • Was ist ein Plog?

    wegen der Bannerbuchung: nettes Angebot, danke. Bin zZt am basteln eines eigenen Tools, mehr dazu später;) Naa, kein 08/15 Bannertool. Bisserl anders.

  • Auch ich habe negative Erfahrungen leider
    machen müssen.
    Wenn der Begriff Partnerschaft bei Google
    so verstanden wird, dass man keine Rechte sondern nur Pflichten hat, und nicht einmal
    mehr über seine eigene Domane bzw. Seiten
    entscheiden kann, und ohne Ankündigungen
    die Konten gelöscht werden um keine Zahlungen
    vornehmen zu müssen, dass sind dann keine Partner. Alle geschädigten Webmaster sollten
    Rechtsmittel einlegen und eine Sammelklage
    anstrengen, und in Amerika klagen.

  • na ja, zu dem Thema rausfliegen aus Google AdSense: meine persönlichen Erfahrungen mit diesen Kandidaten sind die, dass Google nicht Unrecht hatte, in über 9/10 Fällen.

  • Warum Google YouTube gekauft hat…

    Mit Youtube haben wir die Möglichkeit erworben, Werbung in fast allen Videos zu schalten, die es im Internet gibt. Das ist der wahre Grund, warum wir dieses Geschäft abgeschlossen haben
    Marissa Mayer, Produktchefin bei Google im Gespräch mit der FAZ…

  • Aber das Problem liegt doch auch bei der Konkurrenz. Yahoo kündigt ständig an seine Anzeigen auch kleineren Websites anzubieten (YPN), bis heute warte ich darauf. So bald es auch einen Kampf um Reichweite gibt wird es auch zu einer Verbesserung des Services für (kleine) Portale und Websites geben. Hoffe ich zumindest 😉

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