Blogger-Treffen: wie organisieren, wenn größer?

Robert Basic

mit der Frage befasst sich Stefan Waidele, seines Zeichens Hotelier und Gastronom (danke!! Ich dachte schon, keiner hilft mal mit).

sein Task:
# Teilnehmerzahl: 30 – 130
# Verpflegung: Lecker
# Getränke: Ausreichende Menge

ergänzend:
– keine Umsatzgarantien des Gastwirts wenn möglich (die nur mittels Sponsoring bzw Eintrittsgeldern im Voraus zu finanzieren sind)
– bestenfalls lose Anmeldungen

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mal schauen, was er ausbaldowert. Wenn sich weitere Profis fänden, wär das doch mal klasse. So kleine Meetings sind ja nicht das Orga-Problem, vielmehr die großen (Unsicherheit wächst, was Platzbedarf, Essensversorgung, Personalbedarf, Finanzen angeht)

Weitere Aspekte, die mir spontan aufgrund der Feedbacks einfallen (kamen noch Mails rein, die drum gebeten haben, obs noch Tipps gäbe):
– wenn Bilder, Videos, dann vorher untereinander abstimmen und klarmachen. Es reicht eine einfache Frage vor Ort: „darf ich..?“. Mit klarmachen meine ich auch, dass man den Gästen im Vorfeld mitteilt, ob die Bilder veröffentlicht werden oder nur intern zugänglich gemacht werden. Ebenso scheint es wichtig zu sein, wo die Bilder/Videos gepostet werden. Insbesondere Privatblogger, so mein Eindruck, haben Bauchschmerzen damit, wenn Bilder/Videos auf einem Businessblog embedded werden. Das sähe dann uU nach Vereinnahmung der Blogger aus (Reputations/Imagegewinn für den Businessblogger… ähnlich wie die typischen Referenzlisten der Business-Websites. Dort fragt man übrigens immer den Kunden, ob man ihn listen darf)

– Mischung aus Privat/Businessbloggern scheint ganz offensichtlich für Misstrauen und Irritationen zu sorgen. Zwar nicht bei allen, aber immerhin. So bescheuert es sich auch anhört, muss man den Teilnehmern klarmachen, dass es keinen Dress-Code gibt. Wenn einer eben von der Arbeit kommt, hat er uU Anzugsklamotten an. Oder Jeans. Oder Lumpen, what ever (ich weiß, ich halte meine Klappe, auch wenn ich das nie akzeptieren werde, dass Menschen danach begutachtet werden). Ebenso muss man Business-Leuten klarmachen, dass Privatleute uU das im Geschäftsverkehr automatische Zücken der Visitenkarte missverstehen könnten. Am besten gar keine Visitenkarten mitnehmen. Insbesondere Unternehmer, die es gewohnt sind, für Ihr Unternehmen zu leben und zu sterben, es ständig zu bewerben, dass das nicht immer gut ankommt:) Etwas mehr Fingerspitzengefühl bei der Begeisterung ums eigene Business.

– Regeln, die man schon Regeln nennt und insbesondere Regeln, die man in Stein meiselt, verderben jedwede Veranstaltung. Insofern sollte man die beiden o.g. Tipps mehr als Hinweis verstehen, der nicht wortwörtlich nachzuplappern ist. Da jedes Treffen eh etwas anders abläuft und auch zusammengesetzt ist. Vieles kann man bereits im Vorfeld via Blog abklären, so daß jeder für sich anhand der Nase und dem Vorgehen des Organistors entscheiden kann, ob er Bock hat oder nicht.

– sollten Sponsoren mit an Bord sein, steigt die Sensibilität insbesondere bei den Privatbloggern, die wenig Erfahrung bei diesem Game haben und darum fürchten, dass sie für kommerzielle Zwecke herhalten sollen. Hierbei braucht man imho auf dem Blog keine Grundsatzdiskussion anzufangen, ob Wirtschaft die Menschheit ins Verderben stürzt oder vorantreibt. Das bekommt man nicht in 1000 Jahren durch. Vielmehr kann man nur offen und transparent klarmachen, warum der Sponsor an Bord will und was er sich erhofft. Das bedingt auch, dass man auch Privatblogger maximal insoweit aufklären kann, um welche Art von Sponsoring es sich handelt (es gibt tatsächlich Sponsoringformen, die nicht ein bisschen ökomomisch getrieben sind, auch wenn das Misstrauen tiefgehend ist)

– gut wärs, wenn man es irgendwie (?) arrangieren kann, dass die Blogger sich bei Bedarf auch kennenlernen können. Je mehr Tische und Sitzplätze es gibt, umso geringer die Chance, mit mehr als nur zwei Bloggern zu schwätzen. Nach dem Futtern kann man gerne die Sitzgelegenheiten reduzieren:) Namensbapperl kommen sehr gut. Was die Kontaktquote durchaus erhöhen kann, wenn man einige Notebooks mit Netzverbindung aufstellt. So hat man wenigstens paar zentrale Anlaufstellen. Wozu? Ey, wenn man sich über Blogs, das Web und die Welt unterhält, kommt man unweigerlich dazu, ein Notebook benutzen zu wollen (wie war der Link, was sagt Google, wie sieht Dein Blog aus, wie hast Du das gelöst, haste das schon gesehen…).

jo, so far, morgen to be continued, wenn mir noch was unter dem Aspekt einfällt „so regellos wie nur möglich eine einfache Umgebung schaffen, damit die Leute im Großen und Ganzen ihren puren Fun haben“. Wär ja gelacht, wenn das so schwer sein soll.

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Robert Basic ist Namensgeber und Gründer von BASIC thinking und hat die Seite 2009 abgegeben. Von 2004 bis 2009 hat er über 12.000 Artikel hier veröffentlicht.