Sonstiges

das protestantische Zentralproblem der deutschen Corporate Blogosphäre

jetzt haben wir die Erklärung, warum die Firmen-Blog-Landschaft in D die aus China & USA bis dato nicht überholt hat:
Tatsächlich hat sich die Blogosphere auch hierzulande ausdifferenziert, von Business- und Marketing-Weblogs über Watch-Blogs bis zu reinen Link-Sammlungen. Ironischerweise scheinen jedoch Weblogs als firmeninternes Kommunikationsmittel wieder mehr den Typus Online-Tagebuch zu fördern. Dabei geht es jedoch nicht darum, dass sich eine protestantisch geprägte Innerlichkeit nach außen stülpt und ihre Befindlichkeit detailliert preisgibt.
by Wolfgang Sommergut, der eigentlich mehr auf einen sehr interessante Aspekt eingeht (Mischung aus Blogs + Wikis + Social Networking im Intranet = gläserne Mitarbeiter)


Vernetze dich mit uns!

Like uns auf Facebook oder folge uns bei Twitter


Über den Autor

Robert Basic

Robert Basic ist Namensgeber und Gründer von BASIC thinking und hat die Seite 2009 abgegeben. Von 2004 bis 2009 hat er über 12.000 Artikel hier veröffentlicht.

6 Kommentare

  • Was soll sich bei „euch“ Deutschen nicht nach außen stülpen?? Solche Formulierungen find‘ ich immer sehr amüsant, weil sie nämlich ohne weitere Befragung des Autors wenig bis keinen Sinn machen .. oh mein Gott, wie oft hab ich derartige Äußerungen schon gelesen 😉

  • […]dass sich eine protestantisch geprägte Innerlichkeit nach außen stülpt und ihre Befindlichkeit detailliert preisgibt.

    Made my day.

  • Die Formulierung war natürlich als kleiner Seitenhieb auf eine Sorte von Weblogs gemünzt, die ich nicht mag – wo zumeist Banales aus der privaten Sphäre in aller Ernsthaftigkeit öffentlich ausgebreitet wird. Es scheint mir keine riskante These zu sein, im Protestantismus einen guten Nährboden für solche Formen der Selbsterforschung zu sehen. Welche Auswirkungen die Reformation auf den Humor hatte, will ich erst gar nicht herausfinden 😉

Kommentieren