AWACS vs MCCIL

Robert Basic

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Awacs steht für = Airborne Warning and Control System
mit Hilfe dieses in einem Flugzeug untergebrachten Systems überwacht das Militär die Aktivitäten der eigenen und gegnerischen Truppengattungen. Hierzu werden eigene Sensoren genutzt wie auch die sensorischen Daten der mit AWACS verbundenen Einheiten vor Ort. Das geht soweit, dass sogar ein AWACS-Offizier bei Bedarf die Kontrolle über einen befreundeten Kampfjet übernehmen kann. Dadurch erhält man einen recht guten Überblick zur aktuellen Situation. Das Ziel ist klar: Durch eine bessere Informationslage in die Lage versetzt zu werden, weniger falsche (Fog of War) und dafür mehr richtige Entscheidungen zu treffen, um den Gegner zu kontrollieren und zu besiegen letztendlich.

Nein, keine Bange, das hier ist kein militärisch gesponsorter Beitrag der amerikanischen Streitkräfte:) Mir fiel das nur irgendwie ein, als ich den Beitrag vom Matthias Postel auf dem Fischmarkt-Blog gelesen hatte:

… Was wäre, wenn man jede – wirklich jede – Aktion bzw. Mausbewegung im Browser jedes einzelnen Benutzers in Echtzeit messen könnte? Was wäre, wenn man diese daraus resultierenden Erkenntnisse mit Erkenntnissen anderer Kundenkontaktpunkte (z.B. Callcenter oder stationärer Handel) kombinieren würde, um ein ganzheitliches und präzises Bild der Kunden zu bekommen?… sie erfordert eine Multi Channel Customer Intelligence Lösung!

Wie man sieht, rüstet nicht nur das Militär auf, sondern auch der E-Commerce Handel:) Eines Tages wird man also in Abhängigkeit der IP-Location des Kunden, gekoppelt mit den Geodaten, Haushaltseinkommen des Straßenzuges, neuen Designerkenntnissen und Techniken jedem Kunden in realtime eine Website so umformen, dass der Kunde angepasst zu seinem Bildungs-, Einkommens- und Erfahrungsniveau ein individuelles Einkaufserlebnis verpasst bekommt. Dat wär doch mal ein Thema für Jochen Krisch. Nicht Social Commerce, nicht Crowdsourcing. Future Commerce… währenddessen sollte ich mich also damit beschäftigen, wie man Systeme erstellt, die den Kunden so in einen Stealthmodus versetzen, dass er nicht erkannt und getrackt werden kann. Zusätzlich werden die Stealthsysteme durch Einsatz von Täuschungstechniken veredelt, um das MCCIL zu verwirren, bestenfalls zu überlasten, sobald die Verarbeitungsgrenzen der Sensorik überschritten werden („hey, Karl, wieso hatten wir heute 12.000.000 Besucher um 12:00 Uhr bei der Bosch Espresso-Maschine X70?“) ok, ich gebs zu, ich hatte früher zu viel Harpoon gespielt:)

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Robert Basic ist Namensgeber und Gründer von BASIC thinking und hat die Seite 2009 abgegeben. Von 2004 bis 2009 hat er über 12.000 Artikel hier veröffentlicht.