Blogs: Mittel gegen Kommentararmut?

Robert Basic

Don bringt mich mit seinem Blogbeitrag drauf, endlich kurz die simple Idee zu beschreiben, was man tun kann, wenn das eigene Blog kaum kommentiert wird.

Ihr kennt doch alle, wie ein Forum aussieht? In der Regel gibts Themenkategorien und die Postings werden meistens so sortiert, dass der jüngst kommentierte Thread oben erscheint. Ein lange bewährtes Mittel, die Kommunikation reibungslos sicherzustellen. Die User sehen immer, wo was los ist und können sich damit viel einfacher dazugesellen. Denn, man geht normalerweise lieber dahin, wo man andere antrifft. Und man verliert seine Topics nicht mehr so schnell aus dem Blick (meistens zusammen mit der visuellen read/unread Markierung).

Was, wenn man nun ein zentrales Forum mit den einzelnen Blogbeiträgen speist? Aus verschiedenen Blogs. Inkl. Themenkategorisierung, damit nicht in einem Subforum 1000 Postings landen. Sobald man auf einem Blog kommentiert, rutscht der spiegelbildliche Beitrag im Zentralforum nach oben und die Anzeige der Anzahl Kommentare wird zu diesem Beitrag hochgesetzt. Ein Klick auf den Beitrag im Forum führt dann aufs Blog, nicht in eine Einzelbeitrags-Forenansicht! Fertig.

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Technisch lösbar imho. Man hat sozusagen eine zentrale Anlaufstelle, Kommentare anzuheizen, wenn man es schon schwer hat, interessante Blogpostings zu finden, da die meisten User eh ca. 20 Blogs im Feedreader haben und selten auf andere Blogs gehen. Und gerade Kommentare sind das Salz in der Suppe.

Ausnehmen müsste man zB die Blogs, die eh schon gut kommentiert werden, sonst benachteiligt man zu sehr die anderen Blogs (typische Gravtiationseffekte). Also Kommentarmonster wie Spreeblick, Blogbar, Lawblog, Shopblogger etc

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Robert Basic ist Namensgeber und Gründer von BASIC thinking und hat die Seite 2009 abgegeben. Von 2004 bis 2009 hat er über 12.000 Artikel hier veröffentlicht.