Sonstiges

Web 1.0 Moneymakers

während moderne Web 2.0 Jungspuntunternehmen wie StudiVZ den Heiligen Geldgrahl suchen, beschäftigen sich good old Web 1.0 Portale mit dem Zählen der Geldscheine. Nein, halt, so einfach ist das dann doch nicht:

Expedia machte 2006 1.72 Milliarden Euro Umsatz bei einem Gewinn von 188 Mio Euro. Und es ist kein Ende der Fahnenstange in Sicht, da immer mehr Buchung online erfolgen, wie damals zu frühen Webzeiten eben prophezeit wurde, dass Reisebüros den langsamen und langen Tod sterben werden bzw. die Tourismusindustrie vor einem vertrieblichen Umbruch steht.
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Andere Web 1.0 Oldies wie MyHammer brauchen da noch einen ziemlichen Anschub, um überhaupt auf nennenswerte Zahlen zu kommen. So meint die FTD, dass man bei MyHammer bei 150.000 Kunden gerade mal die 1 Mio Umsatzgrenze gepackt hätte. Das ist brutal schlecht imho und verdeutlicht, dass nicht alle Konzepte mit hohen Kundenzahlen einen guten CashFlow generieren. Statt olle Auktionen zu verscherbeln würde ich lieber einen Online Baumarkt integrieren und voranbetreiben, der sich gewaschen hätte. Aber, ich bin ja auch nicht Murdoch und schon gar nicht MyHammer:)
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Über den Autor

Robert Basic

Robert Basic ist Namensgeber und Gründer von BASIC thinking und hat die Seite 2009 abgegeben. Von 2004 bis 2009 hat er über 12.000 Artikel hier veröffentlicht.

7 Kommentare

  • Robert, du hast jeden Tag Ideen für mindestens 8 Webunternehmen oder Vorhaben. Thomas Alva Edison hat mal gesagt: „Genie ist ein Prozent Inspiration und neunundneunzig Prozent Transpiration.“ – Ich würde von jedem, der eine deiner Ideen verwirklicht demnach 1% Beteiligung kassieren. Nach knapp zwei Wochen hättest du 100%. Oder so ähnlich … Das ist Mathe.

  • oder andersherum: kleinvieh macht auch Mist:)

    Na ja, ich würde – wenn ich denn einem Thomas Edison begegnen würde – alles Geld der Welt in den Rachen schmeißen:) das Dumme: Ein Edison wird nun einmal in einem Jahrhundert geboren, sein Genie ist unerreicht. Ach ja, das Invest hätte sich dicke gelohnt

  • Das Problem von myhammer ist nicht der fehlende Online-Baumarkt. Um gute Preise in so einem Shop anbieten zu können (und darum geht es) muß die Einkaufsmacht stimmen. Die hat Myhammer nicht. Baumarktriesen wie Obi, Praktiker oder hagebau machen Milliardenumsätze. Dagegen ist myhammer Peanuts.

    Das Konzept vom Myhammer ist zu ziemlich das einfältigste, das ich mir vorstellen kann. Im Ergebnis läuft es nur darauf hinaus, den Preis bis knapp unter die Schmerzgrenze zu drücken.

    Fazit: Für solide Handwerksunternehmen uninteressant.

    Das Myhammer-Geschäftsmodell ist trotz Fernsehwerbung letztlich nur eine Resterampe für den Dienstleistungsbereich oder für Montagetrupps aus Nachbarstaaten.

    Ein nachhaltiges Dienstleistungsportal muesste dem Unternehmer mehr Gelegenheit geben, seine Qualität herauszustreichen. Myhammer liegt da komplett daneben. Als Qualitätsanbieter würde ich mich dort nie anbieten.

  • Ideen haben ist nicht das Problem, davon gibt es genug und jeden Tag neue. Ideen umsetzen und durchsetzen, das ist das Problem.

  • Das Gegenteil von Edison war ja Nikola Tesla, der hatte ja seine Ideale und Ideen aber kein Händchen für das Thema Geld! Dennoch muss man ja anmerken das Tesla auch ein verdammt großes Genie gewesen ist.

  • Bei my-hammer werden ja „richtige“ Baumaßnahmen versteigert und nicht so ein Blumenbeetumrandungskram. Deshalb ist Obi da ein ziemlich schlechtes Beispiel für Einkaufsmacht, die sind
    1. ein Franchiseunternehmen mit sehr selbstbewussten Franchisenehmern (oft Baustoffhändler)
    2. profilieren die sich ja eher mit einem „Ich mach es mir hübsch“-Sortiment, während alles was zum richtigen Bauen gehört (Mauersteine, Estrich etc.) nicht sonderlich attraktiv angeboten wird.

    Richtige Baustoffe gibt es zum besten Preis nicht im Baumarkt, sondern beim guten, alten Baustoffhändler – und natürlich auch bei uns.

    Frank

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