Firmen-Blogs: Hilfe, offene Kommentarfunktion II.

Robert Basic

in dem vorigen Beitrag bin ich auf die Frage eingegangen, ob man denn überhaupt eine offene Kommentarfunktion in einem Firmen-Blog haben sollte. Einfache, simple Antwort war „ja, logisch“. Schulterzuck.

Na ja, so ganz einfach ist das doch nicht. Ich sprach von dem Ladenbesitzer, der sich eigentlich keinen Kopp drum macht, ob Kunden reinkommen könnten, die mit ihm dann sprechen. Im Gegenteil, er will das ja, deswegen macht er seinen Laden doch auf.

Was ich dabei unterschlagen habe: der Unterschied zu einem RL-Laden ist, dass Du mit einem VL-Laden (=offene Kommentarfunktion) einen kleinen, feinen Zusatz hast. Vor Deinem Ladengeschäft hängen rieisige Lautsprecher dran, die jedes Kundengespräch im 5000-Einwohner Kaff übertragen. Das kann dann recht peinlich werden, wenn Du einen Kunden hast, dem Du verschwiegen hattest, dass Festnetzgespräche „nur“ 65 Cent kosten, Du aber nur auf die ach so günstigen Mobilfunk-zu-Mobilfunk Kosten eingegangen bist. Der Kunde beschimpt Dich richtig lautstark, was dass denn solle, diese Augenwischerei. Er würde Dich im Bekanntenkreis nicht mehr empfehlen. Du bist das Letzte! Und das bekommt im Gegensatz zu einem RL-Laden das ganze Kaff mit. Tja, oweiah, Pech:) So Lautsprecher sind nicht was Feines uU.

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Also doch lieber keine offene Kommentarfunktion? Damit nicht jeder Hintz und Kuntz Deine Sünden mitbekommt? Sehen wirs doch mal katholisch: Beichten befreit:) Du hast nun im Gegensatz zu einem RL-Laden und einem Kunden, der überall im Dorf herumläuft, wie doof Du bist, die einmalige Chance via Lautsprecher zu zeigen, dass Du gelernt hast, Dich zu verbessern. Alle können in den folgenden Kundengesprächen mitbekommen, dass Du in Zukunft auch auf die Festnetzkosten hinweist.

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Robert Basic ist Namensgeber und Gründer von BASIC thinking und hat die Seite 2009 abgegeben. Von 2004 bis 2009 hat er über 12.000 Artikel hier veröffentlicht.