Sonstiges

Loremo: Warum so deppert?

Loremo ist eine blutjunge, deutsche Autofirma, die ein ziemlich interessantes Produkt auf die Beine stellt: ein Auto, das 2009 lieferbar sein soll. Ja jaa… aber mit einem angeblichen Verbrauch von 1.5L/100KM, 2 Zylinder Diesel, 160 KMH, 20 PS, Reichweite 1.300 KM, Gewicht 450 Kg, 2+2 Sitzer, On-Board PC, Navi, MP3 Player (trotz PC?), Preis: Unter 11.000 Euro!!! Gibts auch als 50 PS Variante, macht dann 220 KMH

Loremo
Loremo
Loremo

Time.com: „Our goal is to begin mass production of the first 10,000 cars in 2009, and until then we don’t see any competition. None of the big manufacturers has plans for this segment,“ boasts Gerhard Heilmaier, Loremo ceo.

BR Online: Auf dem Autosalon in Genf war der Loremo ein Hingucker. Fachleute und Medienvertreter überschütteten das kleine Auto mit Lob und Bewunderung. Den sensationell niedrigen Verbrauch von 1,5 Litern auf 100 Kilometer schafft der Loremo nach Firmenangaben durch seine sehr windschnittige und gleichzeitig leichte Karosserie.

via best practice, der einen umfangreichen Sechsteiler zu Loremo zusammengestellt hat (Dein Blog-Label ist immer noch beknackt, Burkhard, nenn Dich einfach nur best practice, fertig;)

Halten wir also fest:
Ungemein Preiswert
niedrigstmöglicher Verbrauch
superleicht
modern
schnuckelig

Kofferraum? Wenn einigermaßen größer als beim Porsche, dürfte die Kiste sehr interessant werden. Mir persönlich fällt sofort das Fehlen einer Kombi-Konzeptstudie auf. Gerade junge Familien habens nicht so mit der Kohle, da käm so ein Modell gerade richtig.

Warum ist Loremo aber deppert? Sorry, bitte nicht lachen, aber statt möglicherweise viel Geld für teures PR/Marketing auszugeben, würde ich die Webseite entsprechend so anpassen, dass sie modern daherkommt und nicht dieses statische 08/15 (was zum schnellen Informieren ok ist). Wozu ist das Web erwachsen geworden? Damit junge Firmen wie Loremo weiter schlafen? Gib den Usern bisserl was zum Spielen, Mitpsielen gar (die Möglichkeiten sind unendlich bei so einem tollen Thema/Produkt) und wenn mans richtig macht, wird man sich vor Vorbestellungen bis 2009 nicht retten können. Und gibt mal Bilder dazu, statt nen bescheuerten Closed Door Bereich für Presseleute, die braucht Ihr doch gar nicht, Mensch!!!!! Gas geben!! Redet mit uns. Es ist noch ein verdammt weiter Weg bis zur Serienreife, da kann viel passieren, was nicht gehen mag bzw. will. Lacht nicht, nutzt die Cleverness der User, von denen da draußen einige dabei sind, die Euch das Wasser reichen können, bevor ihr verdurstet. Klopft mal bitte jemand in München bei denen an, um die wachzuküssen? Ein Schlämmer-Blog oder das iPhone werden dagegen ein lauer Furz sein, wenn ihr es einigermaßen richtig macht, Kunden im Vorfeld zu involvieren.

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Über den Autor

Robert Basic

Robert Basic ist Namensgeber und Gründer von BASIC thinking und hat die Seite 2009 abgegeben. Von 2004 bis 2009 hat er über 12.000 Artikel hier veröffentlicht.

44 Kommentare

  • traurig. Nachdem die Website so aussieht ist anzunehmen, dass sie das Instrument Web gar nicht nutzen (wollen? können?) und NICHT anhand der Referer feststellen, dass über sie geredet wird.

    Schade eigentlich.

  • Also ich finde die Seite optisch recht hübsch. Ließe sich aber sicher noch mehr rausholen, das stimmt schon.

    An welche Verbesserungen hättest Du gedacht? Vielleicht können wir 08/15-Denker auch noch was dabei lernen ;-)))

  • Och, die fuer mich wichtigste Information habe ich gefunden: Es wird ihn auch mit Rechtssteuerung geben.

    Fragt sich nur ob meine alte Karre durchhaelt bis der Wagen auf den Markt kommt und was dann die Wartelisten sind…

  • also mal im ernst… ich würde mir den auf jeden fall live anschauen, wenn es so weit ist. und wenn ich sehe das der qualitativ gut ist, würde glaub ich nichts im wege stehen den zu kaufen.

    sieht net schlecht aus, hat gute verbrauchswerte. auch an geschwindigkeit fehlt es nich groß!

    respekt an die macher.

    es fehlt zwar an luxus. aber wer wenig geld ausgeben will darf nich so hohe ansprüche haben 🙂

  • Ja, Robbie es ist noch ein weiter Weg, um selbst junge Unternehmen zu PR 2.0 zu bewegen. Die Konkurrenz könnte ja die zarte Pflanze im Entstehen zertreten.

    Aber grundsätzlich haben wir ja mit Teslar Motors ein gutes Best-Practice-Beispiel. Ein Erfolgsrezept besteht z.B. darin, berühmte Unternehmer als Investoren bzw. erste Interessenten zu gewinnen. Wie wäre es mit den Samwer Brüdern, Dieter Bohlen & Co.?

  • Geldmangel? Soweit ich das bei anderen VErsuchen mitbekommen habe, ist das alles schweineteuer, alleine schon die Zulassungstests sind immens.

    Genau deswegen plädiere ich ja auch für eine andersartige Kampagne, die uU sogar Finanzmittel reinbrint, nicht nur das Wissen von smarten Köpfen anzieht

  • Nein, schlimmere Webdesignpages.

    Ich finde halt nur, dass eine so junge Automarke mit (sicherlich) nicht genug Geld für einen Webdesigner (kann ich nur vermuten) etwas besseres zu tun hat als eine Webpage zu erstellen. Ich denke mal das Design des Autos dürfte ihnen ein wenig wichtiger sein ;-).

  • Hi Robert!

    Ich halte das für einen PR-Gag analog der Transmeta-Propaganda vor ein paar Jahren im CPU-Bereich.

    Motoren sind sauteuer, auch die Klimaanlage im übrigen, Wartung, Werkstatt-Service – das kostet alles.

    Schlußendlich denke ich auch kaum, daß es jemand nach solch einem Auto gelüstet. Für 11.000 Ocken bekommt man einen Fiat Uno/Punto usf.

    Ein Joke also, und nicht mal ein guter, aus meiner Sicht.

    Grüße,

    René Kriest

  • Finde auch, dass Du etwas überzogen reagierst. So schlecht ist das Design der Webpage nun auch nicht, außerdem fände ich es etwas dubios, wenn Jahre vor dem eigentlichen Produkt-Launch schon eine perfekte Kampagne zu sehen wäre. Lass die Kirche im Dorf.

  • wie man hört und liest sind die Probleme zweigeteilt: das Große mit dem Terminplan und das zweite mit der netten Webpage (wuhaaaa…), die aber nix reißt, außer halt ne Webpage zu sein. Ich finde, dass zwei Jahre nix sind in dieser Branche.

  • Ich weiß nicht, wo dein Problem ist. Die Firma scheint nicht unbedingt so ein großes PR-Budget zu haben wie du annimmst, den kaum einer kennt Loremo (bis jetzt). Ich finde sie sollten besser ihre Resourcen auf ihre Kernkompetenz (die Entwicklung eines umweltfreundlichen Fahrzeugs) konzentrieren und den Proof-of-Concept realisieren, als ihr Geld in kinky-fancy Webauftritte zu stecken. Und da dort bestimmt hauptsächlich Ingenieure arbeiten und keine PR-Leute, müssten sie für sauteures Geld sog. PR-Consultants engagieren (die einen Mist wie Schlämmerblog verzapfen), neben den Kosten für Realisierung und Pflege der Website.
    Und wie gehen sie dann mit den Kundenfeedbacks um? Wie bedient man Interessenten? Jemand muß das steuern und Feedback/CRM sicherstellen. Das kostet auch Ressourcen. Loremo ist nun mal (noch) eine kleine Igenieursklitsche und keine Marketingagentur. Stell dir vor, was passiert, wenn das Konzept nicht aufgeht, dafür aber eine riesen Marketingblase aufgemacht wurde. Nicht nur die Firma nimmt schaden damit, sondern das gesamte Thema umweltfreundliche Antriebskonzepte. Wenn in Deutschland endlich eine Firma solch innovative Fahrzeuge zur Serienreife bringen kann, wie die Japaner, dann kommt das Interesse von allein bzw. werden vermutlich die großen Automobilhersteller in der einen oder anderen Art dort Technologie einkaufen. Das CO2-Damokles-Schwert schwebt über der deutschen Automobilindustrie und wird Milliarden verschlingen, das ist sicher.

  • alte Ingenieursdenke… unterhalt Dich doch mal bittschön mit den anderen Miniautobauern, wie „leicht“ die es hatten, ihr Auto an den Mann zu bringen,… ohne Ende für Entwicklung aber keinen Cent mehr für Marketing.. und sich dann wundern, warum nix geht…. oder warum macht OLPC für sich so ne Werbung im Netz? Weil das von alleine geht, nur weil das Produkt supa ist? Nochmals: wozu leben wir heute und nicht 1999, sprich, wozu ist Marketing via Web mittlerweile so günstig geworden? PR Consultants, Berater.. nee… komm.. wenn Du also ganz viel Pech hast, übernehmen die User das Marketing und die PR:)

  • Das erste was mir durch den Kopf ging als ich den Loremo sah war die Frage, ob man für so ein leichtes Töffi vielleicht die alte Fahrradkette wieder aus dem Keller holen muss, damit er über Nacht nicht samt Bordcomputer weggetragen wird. Ansonsten aber nicht schlecht. 😉

  • Wenn ich sowas sehe, dann habe ich doch noch Hoffnung, daß es sowas wie Innovation in D gibt. Und ich hoffe weiter, daß diese kleine Schmiede nicht aufgekauft wird, um das Konzept in einer sicheren Schublade verschwinden zu lassen.

  • OLPC, du meinst „One laptop per child“? Das ist allerdings ein gemeinnütziges Projekt finanziert aus Spenden-Geldern, um armen und unterprivilegierten Kindern Wege zur Bildung zu öffnen. Hier aber geht es um Automobile und eine Firma, die nicht gemeinnützig ist, sondern mit einem innovativen Produkt Profit generieren will, was nichts anrüchiges ist. Ehrlich gesagt kenne ich keine „Miniautobauer“, die ein tragfähiges Konzept zur Serienreife entwickeln konnten, trotz aller technischen Bemühungen. Nicht weil sie einen schlechten Webauftritt hatten, sondern weil sie technologisch keinen Durchbruch erreichten. Die einzigen „Miniautobauer“, die im Geschäft sind, bauen Edel-Sportwagen (z.B. der Apollo von Gumpert). Aber die bedienen auch eine etwas andere Klientel, die Insider sind und kein Marketinggedöhns braucht.

    Ausserdem ist der Markt für solche Fahrzeuge wie Loremo sehr übersichtlich. Klar, jeder freut sich, wenn der Nachbar sich ein solches umweltfreundliches Auto kauft und was für die Umwelt tut, aber selbst möchte man ja nicht auf seinen 3.0 l 6-Zylinder mit allem Komfort (sprich Gewicht) verzichten. Erst erzwungene politische Maßnahmen würden das „regulieren“ (das ist aber ein anderes Thema).

    Im Fall Loremo würde ich sogar sagen, daß du ganz viel Glück hast, wenn die User (so wie es in dieser Diskussion hier geschieht)das Marketing und die PR übernehmen. Von den Fachzeitschriften ganz zu Schweigen. Die kostet keinen Cent und eine Firma, die ein umweltfreundliches Produkt herstellt, muß sich heute keine Sorgen um ihr Image machen.
    Zunächst sollte man ein solides, aussichtsreiches Produkt haben und dann entsprechend die Werbetrommel rühren, sonst ist man schnell in guter Gesellschaft von CargoLifter und Konsorten und das Vertrauen potentieller Kunden los. Besonders bei einem Thema, daß sehr sensibel ist und in D am Anfang steht. Und finanzkräftige Investoren, gewinnt man nicht, weil sie sich von einem schicken Webauftritt blenden lassen. Da zählen ganz andere Kriterien.

  • Das Auto in der abgebildeten Konfiguration ohne Klimaanlage zu fahren ist im Sommer Selbstmord. Glasdach ist zwar nett, aber es ist erstmal schwer und heizt das Auto, zumal es keine Fenster zum runterkurbeln gibt. Aber erstmal sieht es beim Prototypen nett aus, und später kann man es sich sparen.
    Zum OSCar: Wenn nicht einmal klar ist, in welcher Form das Fahrzeug gebaut werden soll (jeder für sich, Kleinserie, Großserie oder Bausatz), dann kann man zwar diskutieren, aber für Teile und Baugruppen keine belastbare Lösung finden.

  • […] Ich liebe Trabants, ich fuhr früher selber einen. Oft wurde der Trabi belächelt, aber es ist ein gutes Auto. Manche Firmen bauen inzwischen, meiner Meinung nach, solch ein Auto sogar nach, nur mit neuen Design (siehe hier). Aber das Spiegel Online den Trabant als “Witz auf Rädern” bezeichnet, siehe hier, kann ich nicht tolerieren. Frechheit, ne ehrlich, als ehemaliger Trabantfahrer fühle ich mich jetzt persönlich beleidigt. Privat, Gesehen, Trabant   […]

  • […] Nachdem andere Hersteller ihre 3 Liter Modelle eingestellt haben, liefert Auto Pege die Gründe für das Erfolgskonzpt:  Die Loremo AG hat das Gewicht des Autos auf ein Minimum reduziert. Die einfachchste Erklärung für das geniale Fahrzeug hat Burkard Schneider: “Gewicht und Luftwiderstand sind entscheidend für den Treibstoffverbrauch von Fahrzeugen. Reduziert man sie, verringert man den Verbrauch. Und je mehr man reduziert, desto effizienter fährt man. Leichtigkeit, statt Masse.” Und Robert Basic fasst zusammen: Das Auto ist ungemein preiswert, superleicht, modern, schnuckelig, mit dem niedrigstmöglicher Verbrauch. Und innovativ, Robert!!! Trotzdem findet Robert Basic die Loremo AG deppert. Er schreibt: ”Statt möglicherweise viel Geld für teures PR/Marketing auszugeben, würde ich die Webseite entsprechend so anpassen, dass sie modern daherkommt und nicht dieses statische 08/15 (was zum schnellen Informieren ok ist). Wozu ist das Web erwachsen geworden? Damit junge Firmen wie Loremo weiter schlafen?… ” Jawoll!! Und geschlafen hat auch Deutschlands High-Tech Hauptstadt München. Die Loremo AG wird Bayern verlassen und demnächst nach Dorsten umziehen und “zeigt Bayern die lange Nase.” (schrieb die Süddeutsche). Die Ruhrgebietsstadt Dorsten zählt zu den strukturschwachen Gebieten in NRW und hier werden Unternehmen von der EU mit Fördergeldern unterstützt. Das NRW Wirtschaftsminsterium will für den Auto Pionier Loremo 2,3 Millionen locker machen. […]

  • Der Markt für den Loremo muss doch gigantisch sein. Ich würde ihn zwar nicht für die Familie kaufen, aber als Zweitwagen ist er ideal. Zum Einkaufen, oder für die langen Strecken zur Arbeit reicht der kleine Wagen immer aus. Ich hoffe nur, dass die Firma nicht mit dem Konzept von der großen Konkurrenz platt gemacht wird

  • Jajaa

    die ganz schlauen Möchtegernexperten ham sich wieder mal hier versammelt.

    Leute – euer altkluges Gewäsch is so furchtbar.

  • Bin bereits als potenzieller Käufer bei Loremo registriert. Muss mir den Wagen dennoch erst mal in Natura anschauen – wenn er denn kommt. Skeptisch macht mich die Kante, über die man einsteigen muss. Nehme ab und zu Seniorinnen im Rock mit. Glaub die würden sich bedanken.

    Außerdem frag ich mich, was passiert, wenn ich in mein Auto einsteigen will und es schüttet wir aus Kannen. Ist dann nicht im Nu der komplette Innenraum geflutet, wenn ich die Frontklappe auf mache?

  • Ich finde das Auto auf jeden Fall so interessant, dass ich die weitere Entwicklung mit Interesse verfolgen werde. Die Website ist in meinen Augen vollkommen in Ordnung und passt zum Konzeptpunkt simple.

  • Also Leute !
    Optisch sieht das Ding nicht schlecht aus. Wie ein kleiner Sportwagen. Hat durch die kleine Größe was vom idellen Feeling des gescheiterten Smart-Sportwagens.
    Ich hab das Ding schon in natura gesehen, obwohls noch nicht fährt. Somit ist also Verbrauch und Geschwindigkeit eine theoretische Angelegenheit und vom Mithalten im heutigen Verkehr bei 2o PS will ich gar nicht sprechen. Denke die schußsichere Panzeplatte links auf der Fahrerseite dürfte das Gewicht ziemlich in die Höhe treiben. Trotzdem, ich hatte mal 16 PS in meinem 2CV und diese zeit gilt bei mir als „mein Top“.
    Nun mal zur Augenscheinnahme und Wertung. Reinsitzen durften wir nicht, wohl aber Einstieg und Sitzposition begutachten, wobei besser von einer Liegeposition gesprochen werden sollte. Das Ding ist echt flach. Junge Leute kommen da rein, aber bei Älteren denke ich wird dies der Stein des Anstoßes werden. Fremde müssen da zuerst sogar eine Schulung machen wie mann oder frau einsteigt. Naja sagens wir so: Ist gewöhnungsbedürftig.
    Hinten gehts leichter, weil keine Lenksäule dem Einstieg entgegen steht. Sind aber nur Notsitze oder für noch nicht ausgewachsene. Andererseits bietet bei einer nur 2er-Nutzung dieser Raum doch Platz für ein erhebliches Transportvolumen jenseits des Porschesgefühl.
    Was mir als Endfünfziger und Familienvater sofort auffällt ist die Nichtfamilientauglichkeit. Stellt Euch vor, Ihr hättet nur einen Smart als eigen. Für einen jungen Hormonling ohne Verpflichtungen jedoch eine preiswerte Alternative, auch der optischen Art, wenn die Vorhersagen stimmen.
    Steht man allerdings als Familie vor dem Ding, bruchts nur Minuten bis man sich frägt: Als Zweitwagen oder was soll ich damit! Es fehlt wirklich ein Zweitkonzept einer einsteigfreundlichen Familiennutzungskutsche, auch wenn’s 1 Liter mehr ausmacht. Aber, es ist eben nicht das Konzept. Dies wird einem schnell klar.
    Ein Renault-4-Konzept und Loremo ist konträr wie ein Sommer zum Winterurlaub. Somit bleibt dieses Ding eine Nische. Der Smart mehr für den Stadtbereich und der Loremo für die kilometerfressende Langfahrt.

  • Also…
    Um auf das Nischenprodukt und dessen Präsenz auf der eigenen Homepage zu kommen. Momentan ist der Loremo noch ein Nischenprodukt. Aber wenn eine junge Firma an die Entwicklung eines Fahrzeugkonzepts geht, dann is es sicher nicht von Anfang an möglich zwei Karosserievarianten auf die Beine zu stellen. Bei Smart hats ja auch gedauert bis der Viertürer kam. Aber egal wie das Auto nun wirklich umgesetzt wird. Das Wichtigste was ich mir wünschen würde wäre etwas mehr Transparenz der Website. Mehr Informationen ganz einfach. Wie ist der entwicklungsstand, welchen Fortschrit hat neben der Karosserie das Motorenkonzept und einfach Grundlegende Sachen die einen auf dem Laufenden halten. Oder einfach ein paar Fotos mehr die einem zeigen das es auch vorran geht. Ich hab ein bischen das Gefühl das bei denen alles etwas stehen geblieben ist. Das wäre ja vielleicht damit zu erklären, dass die Konstruktion komplett steht und nur noch investoren für den Bau gesucht werden.

    Wie auch immer. Das Konzept is sehr interessant und ich denk ich werd mein altes Auto noch bis 2009 Fahren müssen. Denn vorher, wies scheint, wird es nicht viel neues zu hören geben.

  • Naja Leute,

    dann möchte ich meinen Besuch bei den Loremo-Leuten noch ergänzen.

    Ich bekam die Information mit auf den Weg, daß es dieses Frühjahr soetwas wie einen Tag der offenen Tür geben soll. Ankündigung dazu auf der Webseite! ( Man suche und finde nicht ;-(
    Zum anderen wurde gesagt, daß auf der IAA das Auto erstmals fahrend vorgestellt werden soll.

    Da ich das Fahrzeug auch schon ein paar Jahre „verfolge“ muß ich mich im wesentlichen dem Gefühl von Feet anschließen, daß da heißt: Es tut sich eigentlich nicht mehr. Man hat hat seit langen das Gefühl des Stillstandes. Es wird kein Fortgang sichtbarm, weder auf der Website, noch in der Presse.

    Ich für mich neige immer mehr dazu dies als eine Totgeburt zu betrachten.

    Sorry ;-(
    Rolf Kuntz

  • Ich fände es sehr schade, wenn die Produktion des Loremo LS/GT nicht zustande käme. Es scheint wirklich fast so, dass in diesem Land wirklich innovative Projekte annähernd totgeschwiegen werden. Und gerade habe ich noch gelesen, dass dem Bundesland Bayern 2,3 Millionen Euro Fördermittel als zu viel erschienen. Wenn ich daran denke, welche Projekte mitunter als förderungswürdig eingestuft werden und beim Loremo dann der Geldhahn dichtgemacht wird, könnte mir gleich wieder der Hut hochgehen.
    Zum Thema Nutzen: Klar, der Loremo wird Familien mit Kindern eher weniger ansprechen. Aber das tun smart, Seicento, Cuore und wie sie alle heissen ebenso wenig. Ich persönlich würde den Loremo als „Reiseauto für Singles und kinderlose Paare“ klassifizieren: Man kommt konkurrenzlos billig von A nach B. Und die Steuern für einen 2- oder 3-Zylinder sollten auch nicht exorbitant hoch sein 😉 .

  • Die Informationen die man braucht werden in jedem Browser angezeigt, so what? Nicht immer ist ein Klicki-Bunti-Konzept notwendig. Loremo ist noch nicht etabliert, wird aber in der Fachwelt und von genügend potenziellen Kunden wahrgenommen. Man sollte seine Energien auf das Nötige konzentrieren, das Internet ist zwar wichtig, aber besser die Energie in ein Produkt gesteckt, dass den Kunden zu 100% befriedigt, als in eine Homepage, an der einige FenceSitter(tm) was zu nörgeln haben.
    Besonders nett ist das Ablehnungsschreiben des bayrischen Wirts.Min., da steht sinngemäß so was wie „Entwicklung von spritsparenden Fahrzeugen ist kein Zukunftsmarkt“, da haben sie recht, dass dies in Bayern jetzt nicht mehr so ist 😉 Ich wünsche der Firma alles gute, warte auf das Serienmodell, wenn es sich gut verkauft kann man auch etwas an der HP machen.

  • trotz einiger skeptiker, der preis ist auf alle fälle zu halten, guckt euch die rohstoffpreise an, metalle (alu, stahl)aller art gehen hoch wie doll, kunststoff als leichte alternative: 1.niedriger preis, 2.leicht dh: nur kleiner motor nötig was wiederum niedige rohstoffkosten und auch geringe motorkosten bedeutet…der knackpunkt liegt also im gewicht, wie hätte ein trabant 601 sonst mit nur 26ps glatte 100km/h schaffen können.

    coolcoolcool

  • Schade, so schade. Ein schöner Wagen, geringer Verbrauch, günstiger Preis. Aber wie die Vergangenheit gezeigt hat, wird auch diese schnucke Idee wahrscheinlich nicht über eine überteuerte Kleinserie hinausgehen. Ich drücke den Leromo-Leuten trotzdem die Daumen!

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