Sonstiges

neue Welt

ich bin kein Leser von Welt.de, kann also nicht mal sagen, was neu ist, wär mir also nicht aufgefallen, wenn ich draufgegangen wäre. Mehr zum neuen Online-Auftritt direkt bei Welt.de und ne Kurzbeschreibung bei Blogrolle.

Wichtig erscheint mir eigentlich nur das hier:

„Online first“ lautet unser Motto. Die Redaktion glaubt an die Zukunft des Internets. Jeder Artikel erscheint online, sobald er fertig geschrieben ist. Dutzende von Beiträgen pro Tag werden exklusiv für Online produziert. Als Online-Leser bekommen Sie das gesamte Angebot kostenlos auf den Schirm. Auch das Archiv ist und bleibt kostenlos – eine ausgezeichnete Recherchemöglichkeit, deren Qualität bei vielen Anwendungsfällen die Ergebnisse von Suchmaschinen schlägt.

Soweit ich das am Rande mitbekommen habe, diskutieren sich die Redaktionen weltweit den Wolf, ob man mit dem Konzept Online First nicht zu stark Leser im Print verliert. Oder ob man dem Trend, dass Werbebudget im Onlinebereich stark anziehen, nicht verstärkt folgen soll. Daher erscheint mir die o.g. Änderung der Welt markant.


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Über den Autor

Robert Basic

Robert Basic ist Namensgeber und Gründer von BASIC thinking und hat die Seite 2009 abgegeben. Von 2004 bis 2009 hat er über 12.000 Artikel hier veröffentlicht.

5 Kommentare

  • Hmm ich glaube der Inhaber der NY Times hat neulich mal auf die Frage ob die Zeitung in 10 Jahren noch gedruckt wird oder nur noch online erscheint gesagt, dass ihm das egal sei. (Ausm Kopf – mag im detail etwas anders gelautet haben).

    Ich bin nicht sicher ob es in Deutschland Verleger gibt, die da ähnlich offen an das Thema ran gehen.

    Ansonsten gehts mir mit der „neuen Welt“ wie Dir und ich bin auch etwas erstaunt, dass halb Deutschland (respektive deutsche Blogs) darüber berichten als hätte die Welt das Rad neu erfunden. Offenbar gibt’s grad nix wichtigeres 😉

  • DIE WELT ist nicht die Welt. Wich will damit sagen, dass der Verlag nicht nur einmal etwas lauter darüber nachgedacht hat, das an LeseRschwäche leidende Blatt einzustellen. Zumindest bedeutet der Hinweis, zukünfig online den Vorzug zu geben, für die verbliebene Print-Redaktion nichts gutes. Für allgemeine Tageszeitungen mit Deutschland-Anspruch, aber ohne regionale Wurzeln wird der Markt seit Jahren immer enger. Ausweg online? Ich weiss es nicht …

  • Die Welt spricht es vermutlich nur lauter aus als alle Anderen.
    Auffällig ist zudem, dass sich langsam alle Seiten von FAZ, Zeit, Spiegel, FTD bis Die Welt immer deutlicher ähneln. Sowohl in der Anmutung, Werbeeinblendung als auch in der Strukturierung der Inhalte.
    Vielleicht liegt es auch daran, dass alle das gleiche CMS verwenden.

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