Blogs: Fremd- vs Eigenvermarktung

Robert Basic

wie bereits damals bei der Untersuchung der Blog-Einnahmen gesehen, gibt es große Unterschiede zwischen Blogs. Manche haben trptz Traffic/Bekanntheit geringe Einnahmen, während andere mit weniger „Mitteln“ viel mehr erreichen. Das hängt unmittelbar mit der Erfahrung des „Bloggers“ zusammen, der je nach Know How und Connects natürlich mehr Einnahmen aus dem Blog herausholen kann (Affiliate-Mittel und Direktwerbung/Sponsoring vaD).

Da wir aber in D bis dato keinen erfahrenen Blog-Vermarkter haben (nur Adical, aber die sind erst geschlüpft), sind all diejenigen Blogger auf sich alleine gestellt, die aufgrund Unerfahrenheit in die Röhre schauen (inkl. meiner einer).

Ausweg? Use the power, Luke!
Hatte doch vor einiger Zeit erzählt, dass ich mich aus verschiedenen Gründen von Google-AdSense verabschieden möchte. Statt aber nun irgendeinen Affiliate-Ersatz zu finden, läuft die Kiste anders. Das Blog wird sich selbst vermarkten. Weil ich aber kein Vermarkter bin, der tagtäglich nix anderes tut, als Kontakte zu knüpfen und Webseiten professionell zu vermarkten, überlasse ich das … Euch:)

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Im Zuge des Redesigns des Blogs wird eine dritte Spalte (Sidebar) hinzukommen. Dort werden 3 Bannerpositionen zur Verfügung stehen. Größe irgendwas um 160/180 (Höhe) zu 100/140 (Breite). Die man auf Monatsbasis als Minimum-Zeitraum buchen kann. Keine Flashanimationen, no Animated Gifs, just statischer Text, Text/Grafik oder nur Grafik. Hinzukommt eine Bannerposition (Größe irgendwas ums klassische 468×60) oberhalb des ersten Artikels auf der Startseite wie auch oberhalb eines Artikels in der Einzelartikelansicht. Ebenfalls kein animated bullshit.

Ich kanns nicht alleine vermarkten, also seid Ihr jetzt dran: Wer mir einen Werbenden vermittelt, erhält exakt 33.33% der Einnahmen. Bucht also jemand für 12 Monate das Banner im Top-Bereich und man einigt sich auf zB 12.000 Euro (zu billig? logisch..), erhält der Vermittelnde 1/3 davon ausgezahlt. Das wären dann nach Adam Riese exakt 4.000 Euro.

Auf was ich mich nicht einlasse?
Wenn mir eine Firma kommt, die ich nicht ab kann, dann kann sie mir auch 100.000 Euro bieten, darauf habe ich schlichtweg keinen Bock. Das sind idR irgendwelche Finanzvermittler-Firmen, Adress-Sammler (meist Gewinnspiel-Schrott) oder Adultfirmen. Hängt halt von der Firma ab, was die da konkret anbieten. Wenn Sony kommt und unbedingt für nen TV (passt zwar nicht) Werbung machen will, so what, go for it, hab kein Problem mit Sony. Ebensowenig lasse ich mich auf Traffic-Diskussionen ein (TKP Verhandlungen). Ich bin nicht RTL oder T-Online, die massiv Page Impressions durch eine eklige Seitennavigation erkünsteln. Ich gehöre zu den best verlinkten Blogs im deutschsprachigen Raum und das ist was, weniger der Traffic, das ist old media Schwachsinn. Und auf No-Comments Deals lasse ich mich auch nicht ein. Wenn zB Nintendo hier werben würde und die einen ekligen Blog hinstellen (ach..), hindert mich das Null, darüber herzuziehen. Das sage ich dann aber auch vorher, damit keine Misverständnisse auftreten. Wenn die werbende Firma aufgrund des näheren Kontakts unbedingt einen redaktionellen Beitrag (weil sie halt was Cooles anzubieten meinen) abliefern möchte, schaue ich mir das an, ob das irgendeinen Leser interessieren könnte. Wenn ja, kommts drauf und wird auch als fette Werbung deklariert, wenn mich der Artikel nicht juckt, no chance. Aber: man kann in 99% der Fälle davon ausgehen, dass mich das wenig interessieren dürfte. Es sei denn, ich darf die Firma besuchen und mich dort über das unterhalten, was mich interessiert (was macht Ihr in „Web2“, Virtual-Space, gegen Global Warming etcpp).

Fragen?
Was ist, wenn dieses „Open Source“-Vertriebskonzept nicht funktioniert hinsichtlich Eigenvermarktung? Das weiß ich dann, wenn es soweit ist.

Was ist, wenn die Vermittler dadurch erfahren, was ich verdiene? Ja, was soll sein? Wo ist das Problem?

Was ist, wenn adical viel besser läuft? Dann freuen sich Adical und die fremdvermarkteten Blogs. Ich bin kein Freund davon, sich anderen Netzwerken anzuschließen, ist mehr ein Bauchgefühl.

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Robert Basic ist Namensgeber und Gründer von BASIC thinking und hat die Seite 2009 abgegeben. Von 2004 bis 2009 hat er über 12.000 Artikel hier veröffentlicht.