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Facebook: ungeliebtes Werbekind für Blindfische (Rant)

Valleywag berichtet von mächtig niedrigen Klickzahlen der Banner, die auf Facebook.com platziert sind.

Und wunderbar passend dazu die Denke der Old School Guys, die den Schuss immer noch nicht gehört haben: Jens Kunath, Gründer von OrangeMedia meint dazu:

Ich habe vor einigen Jahren den Vermarkter orangemedia.de gegründet. Aus dieser Zeit weiß ich noch zu genau, dass die Werbeindustrie Communities nicht belegen wollten. Weil die Klickraten schlecht sind und der Werbetreibende nicht weiß, auf welchem Content er wirbt. Damals ist es passiert, dass Markenartikler plötzlich Werbung auf Seiten hatten, wo betrunkene Jugendliche zu sehen waren, die sich übergeben hatten. Das will kein Markenartikler. Nun habe ich mich bei meinen ehemaligen Kollegen erkundigt, wie die Werbetreibenden heute dazu stehen. Es ist in der Tat ein Interesse da, auf Social Networks zu buchen. Aber wohl eher, weil es etwas Neues ist, weil es hipp ist. In überschaubarer Zeit werden die Agenturen und deren Kunden feststellen, dass die Klickraten auf Communities immer noch schlecht sind und sie den Content immer noch nicht beeinflussen können.

Hört endlich mit der Bullshit-Banner Werbung auf!!!!!!!!! Ich weiß, Ihr interessiert Euch nur für das Dumme Klickvieh da draußen, nicht für den Kunden als Person, und auch nicht dafür, wie man Werbung so gestalten kann, dass sie eben nicht so laut wie ne startende Boeing 747 dröhnt. Orangemedia ist genau dafür ein wunderbares Beispiel imho. Banner her, auf die Site klatschen, shitegal was, Hauptsache Masse und Reach… ineffizienter geht es nicht. Muss man auch nicht nachdenken, reines Durchreichen gell? Doch, doch, von den jetzigen und alten Zeiten könnt Ihr Euch langsam aber todsicher verabschieden. Wer von den mittlerweile netzgebildeten Lesern klickt noch auf die beknackten Klickbunti-Banner? Studenten (auf Facebook) sind doch bisserl mündiger geworden. Die Klickvieh-Generation stirbt aus. Und was macht Ihr dann? Weiter auf die Klickraten schielen? Geht mit der Zeit oder sterbt aus, mir völlig egal. Die Smarten und Kreativen werden überleben.

via Arno Klein

Meine Meinung? Facebook ist eine saugeile Plattform, nur braucht man nicht Perlen vor die Säue zu schmeißen. Wer vermarktet eigentlich Facebook? Sofort rausschmeißen und einen ganz großen Bogen um die Jenses dieser Welt machen!!! Und bevor die olle Frage kommt, was man denn nun vieeel besser machen könnte statt Klickbunti-Banner? Ist das mein Job? Das juckt mich mal wenig, wie das aussehen soll, Denken muss schon jeder für sich, gerade die ach so tollen Web-Marketiers.


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Über den Autor

Robert Basic

Robert Basic ist Namensgeber und Gründer von BASIC thinking und hat die Seite 2009 abgegeben. Von 2004 bis 2009 hat er über 12.000 Artikel hier veröffentlicht.

29 Kommentare

  • Was heisst hier nicht den Schuss gehoert zu haben? Betreiber machen schliesslich Webprojekte nicht zum Spass, sondern um Geld zu verdienen.

    Geiz ist Geil – Mentalität sollte sich so langsam vom Web verabschieden, das wird es nicht mehr geben.

    Weil alles umsonst haben wollen und keine Werbung akzeptieren, sowas wollen die Betreiber nicht.

    Nachtrag:
    Vor allem sollte nicht ein Blogger sowas „hirnloses“ schreiben, der rechts aussen 14 Werbelinks von irgendwelchen Firmen hat, die auch keine SAU im Blog interessieren..

  • interessante Verbindung, die Du zwangsweise daraus ableitest: ich dachte in der Tat, dass man das Thema bzgl. alles kostenlos schon längst durchdiskutiert hat im Netz. Natürlich muss es nicht so sein. Natürlich muss es aber ebensowenig nur das werbefinanzierte Modell für Startups sein (gaaanz schön wackelig…). Natürlich darf es auch Werbung sein. Davon war aber nicht die Rede, dass es eben keine Werbung geben darf auf Facebook.. die Rede war von klickbasierender Messung.. mehr fällt Marketiers eh nicht ein… Dummheit

    Und bevor Du Dich über meine Textlinks auslässt, lerne laut zu denken und leise zu sprechen. Übersetzt: lerne Texte richtig zu lesen, statt über Dein Gedankenschema zu blubbern

  • Das Problem, was ich z.B. bei den web 2.0 projekten beobachte ist halt, dass die halt am Anfang keine Werbung reingeben, aber wenn eine gewisse Masse an Usern da ist, dann schon..

    Entweder spielt man von Anfang mit dem Gedanken, Werbung zu machen oder man laesst es einfach.

    Oder man sucht sich neue Werbemoeglichkeiten und finanziert sich dadurch.

    Fast alle schielen eh nur auf den schnellen Verkauf des Portals..

  • full ack, das ist eine immense Schwäche, weil es meistens eh nicht klappt mit dem schnellen Exit! Dann steht man auf einmal blöd da und fragt sich, wie man Kohle einsacken will. Mich wundert extremst, dass irgendwie keiner von Lars Hinrichs lernen wollte. Oder den Datingpülattformen. Als wären nicht genug Beispiel da, wie man einen vernüfntigen Mix aus Werbung und Premium herstellen kann

    (btw, schade, dass Du den Rant-Pfad verlassen hast, hat mich auf ne nette Diskussion eingestellt;))

  • Sag das nicht mir, ich weiss es eh 🙂

    Ich rege mich ja nicht ueber deine Textlinks auf, sondern eher, dass Du meinst, alle Werbebannervermarkter und Firmen, die Banner einbinden, quasi zu verurteilen. So pauschal gesehen kann ich das nicht ab, sorry.

  • weil sie sterben werden, wenn sie ihren bequemen Hintern aus dem Pupssessel nicht hochkriegen. Deswegen ist ja Facebook so ein tolles Beispiel. Keiner fragt, warum die Banner so schlecht performen, sondern meistens fokussiert man sich auf Facebook. Die sind aber nicht der Patient. Das fällt mir extremst auf.

  • Naja, Werbung fuer Studenten zu machen oder zu focusieren ist wirklich schwer. Da musst Du schon Dinge des alltäglichen Gebrauchs anbieten als Banner oder so. Mehr lokal gesehen.. Facebook speichert doch auch die ZIP und so..

    das wäre doch ein Markt, ein lokaler Werbemarkt. Aber nicht so allgemein gehalten.. Kein Wunder, dass dann die Klickrate so schlecht ist.

    Vom Lars moechte in der Form kaum einer lernen, weil das ungerecht ist, wie das mit dem Premium teilweise laeuft im OpenBC/Xing.

    Wenn man das ordentlich nutzen will (ist fast genauso wie bei Flirtplattformen), muss man blechen. Vor allem die Frauen nicht. Wo ist da die Gleichberechtigung? 🙂

  • Robert, ich persönlich bin das, was Du unter einem notorischen Werbephobiker verstehst. Jens Kunath muss man trotzdem beipflichten:

    A. Der Werbetreibende entscheidet über Form und Aufmachung seiner Werbemittel
    B. Der Werbetreibende – bzw. seine Agentur – entscheidet WO geworben wird
    C. Innerhalb eines „unkontrollierbaren“ oder sogar geschäftsschädigenden Umfeldes (Gewaltandrohung, Pöbelei, etc.) zu werben, wolltst Du als Verantwortlicher auch nicht
    D. Der Werbetreibende gibt Geld aus und will dafür Wahrnehmung – er will nichts anderes als eine Gegenleistung für sein Budget und das ist legitim
    D.1. Es gibt Nutzer, die fühlen sich durch JEGLICHE Art von Werbeeinblendung belästigt, diesen steht jederzeit frei, eine werbefreie Webpräsenz zu besuchen
    D.2. Deine Aussage „man hätte die Werbebanner satt“ gilt vielleicht für Dich, mich und andere Nerds und Geeks, die sich darüber aufregen. Klickraten von 5 % bei Layern sprechen in der Realität eine deutlich andere Sprache, zudem es heutzutage kaum noch völlig werbefreien Präsenzen gibt
    D.3. Als seriöses Unternehmen, das auf einigermaßen stabile Werbeeinnahmen baut, um Redakteure, Techniker, etc. zu bezahlen, kann man auf Textanzeigen à la AdSense pfeifen, denn es besteht ein großer Unterschied zw. AdSense-Almosen und 20 EUR/TKP-Werbemitteln.
    E. Orangemedia, Valueclick, etc. sind lediglich Webevermarkter – die endgültige Entscheidung über Punkt A treffen Werbetreibender und -agentur.
    F. Für eine große Reichweite, braucht man nicht unbedingt Social Network Seiten, da gibt es genügend andere

    Ich kann die Wut mancher Nutzer zwar verstehen, aber das Thema (wirksame) Werbung ist viel zu komplex, um mit zwei-drei flotten Sprüchen abgehandelt zu werden.

    PS: Du überschätzt bei weitem die Bedeutung der Social Networks als Werbepartner in Deutschland und verkennst gleichzeitig die Hintergrundmechanismen der Online-Werbebranche.
    Ich kenne Jens Kunath nicht persönlich, aber wenn ER die Realität verkennen würde, wäre er als Werbevermarkter Pleite. Das was er sagt, ist Programm, ob es mir und Dir passt oder nicht.
    Zumindest bis jetzt – was morgen sein wird, weiss keiner!

  • Dumme Frage Robert, aber übertreibst Du es heute ned ein wenig?

    Erst bettelst du darum, dass sich jemand anderes darum kümmert, das Werbebanner bei dir geschalten werden (33% Provision sind imho kein fairer Deal sondern schon fast ein Hilferuf. Provisionen über 5% finde ich persönlich immer äußerst fragwürdig), dann postest du deine Zugriffszahlen (wo sind die Feedreader zahlen dazu?) und schließlich beschimpfst du die Web-Marketiers.
    Tun wir mal so, als hätte ich auf deinen Aufruf sofort reagiert und einen Interessenten bei der Hand. Der guckt aufs Blog und sieht sich erstmal beschimpft. Großes Kino.

    Man muss zwar nicht unbedingt immer gleich die Schere im Kopf auspacken, aber auch ein Rant braucht keine Sätze mit 10 Ausrufezeichen.

  • Yehuda, würde Deine Welt zusammenbrechen, wenn die Studenten ganz und gar nicht Werbung verabscheuen? Sie verabscheuen zB erpresserische Layer: „Klickraten von 5 % bei Layern sprechen in der Realität eine deutlich andere Sprache, zudem es heutzutage kaum noch völlig werbefreien Präsenzen gibt“

    je schneller die eigentlichen Werbetreibenden (und nicht die Werbeagenturen) erkennen, was Social Networks sind, desto besser für alle. Bezüge zu Tchibo.de und GMX.de erübrigen sich von selbst, da muss man nicht hinschielen, da andere Welt.

    @Marnem: np, ob das einer toll findet oder nicht, thats me und ich lebe nicht für Werber bzw. deren Wohlbefinden.

  • @Robert

    >Sie verabscheuen zB erpresserische Layer

    A. Irgendwelche signifikanten Belege für diese Aussage?
    B. Ein Blick auf die Entwicklung der Zugriffszahlen bei IVW verschafft der hitzigen Debatte eine ernüchternde Abkühlung: Die Top-Präsenzen setzen allesamt „erpresserische“ Werbeformen ein (PopUnder, Layer) und erfreuen sich dennoch wachsender Beliebheit.

    >je schneller die eigentlichen Werbetreibenden (und nicht die Werbeagenturen) erkennen, was Social Networks sind

    Sie haben es erkannt, vermutlich. Aus diesem Grund sind sie ja vorsichtig mit der Belegung 🙂

    PS: Googles Erfolg mit AdSense beruht nicht unbedingt nur auf die Tatsache, dass ihre Annoncen die User kaum stören. Es beruht auch darauf, dass es viele Menschen gibt, die diese „geniale Werbeform“ gar nicht von den eigentlichen Inhalten UNTERSCHEIDEN KÖNNEN. Es gibt viele User, die da drauf klicken, weil sie diese für Seiteninhalte halten.
    Es gab mal eine interessante Diskussion bei Slashdot, wo einer plausibel behauptet hat, „Zweideutigkeit“ wäre Googles Ursprungsabsicht gewesen…

    PS 2: Die ganze Diskussion um Werbung ist müßig. Was zählt, sind die Inhalte; ein geübter User filter quasi automatisch die Werbung aus – wenn er es denn will.

  • das ist auch der grund, warum Google explizit das Blending empfiehlt, machen wir uns nix vor. Wegen den Layern: würde mal gerne eine Untersuchung sehen, wieviel Prozent den falschen Klick aus Versehen setzen, damit das Layerbanner geschlossen wird (zumal aber häufig dabei nach Einblendungen gezahlt wird, was aber nicht die Untersuchung abschwächen würde, betrachte man zusäzlich die Effizienz dieser Werbeform).

  • Robert, es geht hier nicht um den „Klick“, es geht darum, dass die steigenden Userzahlen auf Präsenzen, die „erpresserische“ Werbemittel einsetzen, eine andere Sprache sprechen. Offenbar finden dort die Nutzer das was sie suchen, trotz aggressiver oder „nicht mehr zeitgemäßer“ Werbung…

  • Es ist den alten „Marketingexperten“ nicht auszutreiben. Alle wollen bestehende Mediastrukturen auf das Internet und dort auf den Bereich der Communities hin anwenden. Und die große Zählerei beginnt. Und: upps! die Zahlen sind ja zu niedrig. Und schon beginnen die Rechenexperten Fallbeispiele zu entwickeln, die den Zahlen irgendeine Relevanz verleihen sollen. Ich kann für den Videobereich sagen, daß dort das gleiche Spiel läuft. Alle fragen sich schon, soll der Werbetrailer am Anfang in der Mitte oder am Ende laufen? Wieviel Abrufe brauche ich, um für die Industrie interessant zu sein? Klick, klick, klick. Ich muß mich wiederholen: Es möge sich bitte d e r Mensch melden, der dies attraktiv, zukunftsweisend und hilfreich findet! Es sind auch andere Ansätze möglich. Gute Kommunikationsstrukturen aufbauen, eigene Maßstäbe setzen, Bedürfnisse erkennen, eigenes Angebot überprüfen. Produkte die Unsinn sind und viel Vernebelung brauchen sollten einfach eingestampft werden – Firma dichtmachen. Dinge tuen, die Menschen interessieren. Und der Mensch kann denken, fühlen und handeln. Er ist kein Idiot.

  • Meine Einschätzung: Push muss immer aggressiver werden, damit es funktioniert (Layer, etc.). Und dass das übliche Banner-Schalten bei mittlerweile recht werberesisstenten Studenten nicht mehr so gut funktioniert, ist m.E. keine Überraschung.
    Es gibt tolle Pull-Methoden, die sich durchsetzen könnten. Allerdings fehlen hier noch die Formate, die die großen Werbetreibenden bereitstellen müssten. Und, das ganze Pull-Marketing ist natürlich viel aufwändiger…dass es wirkungsvoller sein dürfte, ist wohl unumstritten…
    Also, mein Fazit: die SN-Plattformen haben den riesen Vorteil, dass sie für Pull-Methoden prädestiniert sind. In einiger Zeit werden sie den auch nutzen können.

  • Der Punkt ist der, dass Jens Kunath aus einer jahrelangen Erfahrung spricht. Er kennt also alle drei Seiten: Nutzer, Publisher und Werbetreibende und hat sicherlich einige Millionen an Werbegelder bewegt – eine Tatsache, die kaum ein Diskutant hier von sich behaupten kann. Er hat so zu sagen, das Paradies gesehen, das hier von der Kanzel heruntergepredigt wird. Nur sieht das Paradies tatsächlich anders aus, als in der Phantasie des Predigers. Der Kutscher philosophiert halt anders über die Peitsche, als das Pferd…

  • Virale Kampagnen sind gaaanz groß im Kommen.

    Wenn die Enttarner solcher viralen Kampagnen ihr alljährliches rotes Kreuz im Kalender machen, welches den Abgang markiert den sie dabei bekommen haben und der sie kurzfristig aus dem 24/7-Trott des an der eigenen Nudel rumspielens heraus geholt hat, dann klicken die Leute wie bescheuert auf die Seiten.

    Horst Schlämmer wäre heute noch ein Nobody hätten sich nicht so viele darüber aufgeregt.
    StudiVZ würden nur ein paar n0tgeile Studenten kennen, hätte es nicht den einen oder anderen „Skandal“ gegeben.

    Leute, startet mehr virale Kampagnen. Die Dons dieser Welt machen für euch ganz umsonst und völlig gratis Werbung. Und vor allem, sie erzeugen Traffic&Klicks wie ihr sie mit 1.000 Bannern&Pressekonferenzen niemals erreichen würdet.
    Sex sells. Scandals makes traffic.

    Ach ja: SKANDAL! Robert Basic macht selber Klickibunti Werbung und regt sich über andere auf! Skandal!

  • Social Networks vs. Marketeers?…

    Robert Basic schreibt heute einen ziemlich lauten und pauschalurteilfällenden Post über die veraltete Denke der Web Marketeers.
    Kleiner Auszug:
    Hört endlich mit der Bullshit-Banner Werbung auf!!!!!!!!! Ich weiß, Ihr interessiert Euch nur für das D…

  • >>Sie verabscheuen zB erpresserische Layer

    >A. Irgendwelche signifikanten Belege für diese Aussage?

    @yehuda: stelle dir mal vor du nutzt ein social network, und zwar nicht nur einmal die woche, sondern du klickst ca. 20 mal am tag rein, rufst ca. 20 mal deine privaten nachrichten auf, schreibst ca. 20 kommentare zu bildern usw (diese zahlen kann man auch gerne noch nach oben hin korrigieren). wenn du dann jedes mal einen layer eingeblendet bekommst, der zappelt und dich lautstark anbrüllt … dann bist du nach spätestens 5 minuten so genervt, dass du dich zuerst beschwerst und dann die plattform solange meidest, bis der layer nicht mehr geschaltet ist. alternative antwort der community: adblock installieren.
    der aufschrei und das gepoltere in einer community ist immens bei layern. da wird nicht nur in foren und sonstigen kommentarfunktionen gemeckert, die betreiber erhalten unzählige beschwerdemails.
    soweit meine erfahrung, weitere belege kann ich leider nicht bieten.

    sehe es im prinzip ähnlich wie robert, ein sn bietet andere mechanismen um subtiler zu werben. das ist sicherlich nicht einfach und erfordert eine gewisse kenntniss, wie ein sn funktioniert und wie die user ticken (generell sind sn-user sehr werbe-empfindlich).

    allerdings muss man auch nicht mit einem posting so pauschal auf den tisch poltern und alle werber für dumm erklären. damit macht man es sich auch zu einfach.

  • Wie man Werbung auf solchen Plattformen vielleicht etwas intelligenter einbinden kann, zeigt eine Fallstudie von Dogster (präsentiert bei der FOWA06 in San Francisco sowie neulich bei Community Next). Es ging dort wohl um die Bewerbung des Films „Lady and the Tramp“ aus dem Hause Disney.

    Exakte Links habe ich gerade nicht zur Hand, aber hier gibt es einen Einstieg.

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    und der Werbetreibende nicht weiß, auf welchem Content er wirbt.
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    Genau dies aendert sich in den naechsten Monaten/Jahren. Angepasster Content/Werbung wird in Zukunft ordentlich Einnahmen bringen, speziell wenn Paula Schmidt in Ihrem Profil die Vorlieben von Fidel Diddel angibt und dann in den Cafepress…aehm Spreadshirtladen persoenlich mit Discount eingeladen wird.

    Einfach abwarten!

  • […] Aus meiner Erfahrung als Gründer und fünfjähriger Betreiber von free-sms.de kann ich sagen, dasss viele wirklich gute Kampagnen an der Faulheit einiger Mediaplaner scheitern, die sich zu wenig Gedanken über die Platzierung einer Kampagne machen. Ein Beispiel aus der jüngsten openPeople Vergangenheit ist die im Februar gelaufene Kampagne eines großen Fastfood-Herstellers, dessen Mediaagentur das Budget an einen großen Netzwerk-Vermarkter weitergegeben hat und der wiederum auf “seine Websites” verplanen sollte. Dieser Vermarkter hat die Platzierung auf mehreren Werbeflächen bei openPeople angefragt, wobei ausschließlich “Reichweite zum low-budget Preis” im Fokus standen. Es Stand aus Sicht des Vermarkters überhaupt nicht zur Debatte, dass die Kampagne besser an die Zielgruppe des Kunden angepasst hätte werden können… […]

  • Es ist ja schon reichlich über den Artikel von Robert diskutiert worden. Eine Richtigstellung und Zusammenfassung meiner Sichtweise findet ihr auf meinem Blog.

    Viele Grüße Jens Kunath

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