Geruchsstoffe für Steigerung der Werbeeffizienz nutzen

Robert Basic

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Ausgangslage: die Promoterin im Kaufhaus besprüht sich mich „Kopulinen“

Der gleiche Kunde begibt sich in ein Kaufhaus und sieht die Promoterin. Diese signalisiert aber durch den Einsatz von Kopulinen nun zusätzlich, dass sie paarungsbereit ist. Diese olfaktorische Information gelangt nun über die Nase in den Olfaktorischen Cortex, das Riechhirn. Von hier aus gelangt der Impuls nun auf direktem Weg in die Amygdala, dem Mandelkern. Die Amygdala sendet die Information sofort an die Hypophyse welche alsgleich beginnt, Sexualhormone auszuschütten. Es findet bei diesem Vorgang also keine Filterung der Information statt.

Was zur Hölle sind Kopuline? Wikipedia dazu:

Kopuline oder auch Copuline ist die Bezeichnung für eine Reihe von Fettsäuren, die im Sekret der Vagina der Frau vorkommen und angeblich als menschliches Pheromon wirken. In Abhängigkeit vom Menstruationszyklus verändert sich dabei der Geruch der Frau bzw. des Sekrets. Bei sehr hohen Kopuline-Konzentrationen, wie sie vor allem an den empfängnisbereiten Tagen der Frau auftreten, führt die Aufnahme des Geruches zu einer erhöhten Bildung des männlichen Sexualhormons Testosteron und damit zu einer erhöhten Paarungswilligkeit. Die Existenz der Kopuline bestätigt vor allem die Rolle der nonverbalen Kommunikation bei der Partnerwahl über den Geruchsinn, die vor allem für den Menschen regelmäßig verneint wird.

und nu? Das o.g. Zitat entstammt der Feder eines St. Gallener Studenten. Die Arbeit heißt:
Camouflage Concept – Der ungefilterte Kaufentscheid
Nutzung subversiver, olfaktorischer Reize im Marketing mit Fokus auf POS

Autor: Tim Heckhausen

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Er definiert die Problemzone der Marketiers wie folgt:

Aufgrund eines extrem hohen Sättigungsgrades ist das Marktpotenzial vieler Märkte weitgehend ausgeschöpft, alleine im Jahr 2003 wurden 62.041 Marken beim Patentamt angemeldet. [3] Zu dieser nationalen Flut an Produkten sieht sich der Markt ebenfalls den Produkten gegenüber, die aufgrund der zunehmenden Internationalisierung auf den einheimischen Markt drängen und ebenfalls um die Gunst der Verbraucher buhlen. Mehr Marken und Produkte heißt aber auch mehr Werbung und Information. Und eben diese Informationslawine bewirkt eine Positionierungsenge in der Psyche der Verbraucher. Diese macht es Industrie und Handel fast unmöglich, eine eigene Markenidentität aufzubauen. [4] Mehr Produkte heißt aber gleichzeitig kleinere Preise. Dadurch schrumpfen die Lebenszyklen der Produkte mehr als dramatisch. Um diesem negativen Trend zu begegnen setzen viele Unternehmen auf Produktinnovation oder eine überproportionale Steigerung der Kommunikationsaufwendungen.

Folge:

Der begrenzten Informationsaufnahmekapazität des Konsumenten steht eine ständig wachsende Kommunikationsflut und Markenvielfalt gegenüber. Kein Wunder also, dass der Konsument verunsichert durch den Markendschungel irrt und sich so der Botschaft der Werbung verschließt. Diese Flut der Werbebotschaften ist auch der Grund dafür, dass die Gruppe der Werbeüberdrüssigen beständig weiterwächst. So wechseln 71% aller Fernsehzuschauer den Kanal, wenn Werbung läuft. [8] Und selbst 50% der Werbeproduzenten zappt bei den Werbeblöcken lieber weg, als sich die Spots anzuschauen. [9] Sogar das Medium Fernsehen als solches hat schon Schaden genommen. Rund 40% aller Akademiker schalten das Gerät nach Feierabend nicht mehr ein

Er untersucht daraufhin die Möglichkeiten von Camouflage-Marketing. Das geht in die Richtung „Großhirn/Kleinhirn verstehen“ und „die richtige Biochemie-Rezeptur finden“, um den notwendigen Flash beim Konsumenten zu erzeugen.

Um in seinem Beispiel zu bleiben (Achtung, 18+ Speak!!!): „Hallo, liebe Promoterin: verzeihen sie, darf ich ihnen sagen, dass ihre Muschi lecker riecht? Aber sie wollten mir sicherlich was anderes zeigen?“ und der Mann mit Reptiliengehirn -typisch männlicher Konsument entscheidet nur nach dicke Eier-Gefühl- kauft daraufhin 10 Liter vom teuersten, stinkenden Parfum … richtig interpretiert? Mann, bin ich ein schlauer Bauerntrampel. Wieso kann ich bloß nix ernst nehmen?

via Bernd Röthlingshöfer

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Robert Basic ist Namensgeber und Gründer von BASIC thinking und hat die Seite 2009 abgegeben. Von 2004 bis 2009 hat er über 12.000 Artikel hier veröffentlicht.