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Medienkonvergenz oder wenn Blogs erwachsen werden

dann sieht das bei diesen Top-Blogs so aus (Boing Boing, Techcrunch und Engadget):
Boing Boing

Techcrunch

Engadget

Und so sieht ein bereits konvertiertes Blog aus D aus, Spon:
Spon

was die roten und grünen Rahmen sollen? Rot = Werbung, Grün= Inhalt. Wieso habe ich den Eindruck, dass Spon hinsichtlich der Werbeanteile besser iSv geringer abschneidet als die ach so erwachsenen Top-„Blogs“ in den USA? Nun kann man sich fragen, ob das der Wunschtraum der probloggenden Anwärter ist? Ist Werbung per se schlecht? Nö. Ist klassische Werbung vereinbar mit Blogs? Nö. Was dann?

Über den Autor

Robert Basic

Robert Basic ist Namensgeber und Gründer von BASIC thinking und hat die Seite 2009 abgegeben. Von 2004 bis 2009 hat er über 12.000 Artikel hier veröffentlicht.

25 Kommentare

  • Wenn ich die Werbung der US-Websites ansehe, wird mir übel! Es ist schon erstaunlich, dass da noch Besucher hingehen. Schade muss alles zu 100% monetarisiert werden.

  • @stefan:
    In dem Moment wo sich jemand entscheidet nur noch für das bloggen zu leben gibt es 2 Möglichkeiten.
    Entweder er ist Multimillionär oder er verdient mit seinem Blog das Geld. da die wenigsten Multimillionäre sind, bleibt oftmals nur letzteres.
    Ich blogge noch nicht solange und deshalb sehe ich dafür momentan keine andere Lösung (Oder gibt es schon eine??) als Werbung auf seinem Blog zu platzieren.

  • Naja, wozug gitb es Adblock+. Mir ist das eigentlich egal, wenn ich keine Werbung sehe, anderer seits ist das schon ein wenig traurig

  • Neulich habe ich bei BoingBoing fuer The Sun (britisches Gegenstueck zur Bild, vielleicht noch ein bisschen schlimmer, falls jemand die nicht kennt) gesehen.

    Da habe ich mich dann doch schon gefragt was das soll. Das ist als ob beim Spreeblick Werbung fuer die Bild erscheint.

  • @ livelb:
    Ich habe absolut nichts gegen Werbung! Im Gegenteil: Ich kann Blog-Betreiber nicht verstehen, welche KEINE Werbung einblenden. Ein, zwei Adsense-Blöcke und vielleicht noch einen Banner hat noch niemand gross gestört. Aber störend finde ich es, wenn der Anteil an Content vielleich noch knapp 50% ausmacht.

    Alternative Werbemöglichkeiten wie z.B. Trigami kann ich nur empfehlen, da lässt sich mit relativ wenig Aufwand einiges verdient werden! Bei Trigami war ich einer der ersten, noch in der Beta-Phase, der einen „gesponserten“ Beitrag geschrieben habe.

  • @#11 und das von einem der als persönliche Homepage die URL zu nem Amazon-Shop hinterlässt.

    Mancher Leuts Einstellung zu Werbung ist irgendwie schon lustig.

  • Ich „befürchte“, es ist noch ein längerer Weg, bis ein deutsches Blog wirklich soviel Traffic generiert, dass es auch richtig Umsatz mit Bannerbergen machen kann. Sehe ich das richtig, dass das bildblog derzeit das einzige erfolgreiche Blog ist, mit dem ein bisschen mehr Geld durch Werbung verdient wird? Wobei, Robert, da war doch in deiner Blogeinnahmen-Umfrage noch so’n Schmuddelding, das ganz gut verdiente, oder?

  • Was ist so schlimm an Werbung so lange Sie relevant ist?

    Die deutschen Blogs sind schon auf dem richtigen Weg. Die deutsche Blogvermarktungsindustrie ist ja erst in den Kinderschuhen.

  • @jovelstefan … mit Schmuddelblogs kann man, soweit ich gehört habe, wirklich richtig kohle machen. Hab neulich irgendwo von ’nem US-ErosBlogger gehört, der $3000 / Monat einfährt.

  • Naja, wer die Werbung ned mag soll sie ignorieren.
    Bei vielen Blogs ist es nunmal so, dass der Anteil an GoogleSE Visstorn größer als 50%, bei manchen größer als 3/4 sind. Da ist es imho egal.
    Wer die Wrbung ned mag – Adblock oder *ignore*

  • Na ja ich bezweifle, das die Klickrate gut ist bei den vielen Bannern. Man sollte doch lieber darauf achten das es sich nicht so vom Inhalt abhebt und immer da einbaut wo Navigations- Elemente sind, dann kann man schon eine gute Klickraten von 0,90 % bis 1,50 % erreichen.

  • Wenn man in Blogs erfolgreich werben will, muss man den Bloggern und Lesern aus meiner Sicht etwas anbieten, das ungewöhnlich ist, interessant, unterhaltsam, intelligent, spaßig. Wenn den Werbetreibenden etwas in der Art einfällt, könnten sie auch das eine oder andere Bloggerherz erobern. Mit Bannerreklame wird man wohl nicht weit kommen.

    Andererseits hoffe ich persönlich sehr, dass sich in den nächsten Monaten und Jahren einige (weitere) Einkommensmöglichkeiten für Blogger ergeben. Denn das ist eine wichtige Voraussetzung dafür, dass Blogger noch mehr Zeit in ihre Seite investieren können.

    Eine Chance sehe ich auch bei den Bloggern selbst: Sich einen festen Leserkreis und ein gutes Image aufzubauen, ist etwas wert. „lifehacker“ hat ein Buch veröffentlicht, andere „Fachblogger“ könnten sowas auch – und noch viel mehr.

    Blogs, die nur der Werbung wegen gestartet werden, können mir natürlich auch gestohlen bleiben…

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