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Zwergenaufstand deutscher Web-Startups?

die auch noch gegen die übermächtig erscheinende Konkurrenz aus dem Westen anstinken? Damit beschäftigt sich die FTD in einem etwas längeren Artikel. Musste sogar zweimal hinschauen, als ich zu Beginn und zum Schluß etwas über JoinR gelesen habe:))

Der Siegeszug der deutschen Startups

via Arno Klein


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Über den Autor

Robert Basic

Robert Basic ist Namensgeber und Gründer von BASIC thinking und hat die Seite 2009 abgegeben. Von 2004 bis 2009 hat er über 12.000 Artikel hier veröffentlicht.

15 Kommentare

  • Wow, nicht schlecht, wenn die FTD schon über joiNR schreibt. Ich frage mich nur, ob die von selber darauf gekommen sind, oder ob da etwas „Vitamin B“ mit im Spiel war 😉

    Glückwunsch!

  • Hallo,
    ich kann den ganzen Aufstand um diese Unternehmen nicht verstehen. Zum einen bieten sie nichts Neues und Innovatives, sondern kopieren nur die amerikanischen Vorbilder, zum anderen werfen sie wie im Artikel beschrieben keinen Umsatz ab.

    Viele Grüße,
    Hendrik

  • Also, falls es auf uns bezogen ist:

    Das wir keinen Umsatz abwerfen, okay… Stehen wir nicht wirklich alleine mit im Raum 🙂

    Und das wir kopiert haben? Naja, ein Social Network bleibt ein Social Network. Nur weil wir die „Profile“ frei gestaltbar machen, würde ich nicht unbedingt sagen, wir wären eine Kopie.

    Viele Grüße,
    Philipp

  • Na wenn die ehrwürdige Presse bei Robert liest, dann kann es ja nicht mehr lange dauern bis Dirk von Blogscout auch endlich seine verdienten Millionen auf dem Konto hat 😉

  • Ich will die Lampe deutscher Startups ja nicht unter den Stuhl stellen, doch so ein BS habe ich in der FTD ja schon lange nicht mehr gelesen.

    Erfolgreiche (!) deutsche Startups sind in 99% der Faelle Klone und wenn ein Myspace ernsthaft D aufmachen wuerde, dann waere schnell Schicht im Schacht. Bisher fehlt es noch an geeignetem Personal im News Corp. London office. Das kann sich jedoch schnell aendern. Ein Dinosaurier dreht sich eben nicht so schnell.

  • @webanalyticsbook

    Du hast sicherlich recht dass die deutschen erfolgreichen StartUps bisher 99% Klone waren/sind, aber ich denke Peter Schüpbach hat das ganu gut auf den Punkt gebracht:

    […]Der Beitrag zeigt auch richtig auf, dass die lokalen Gegebenheiten gerade auch bei Web 2.0 Projekten berücksichtigt werden müssen. Ich bin sogar der Meinung, dass Community Projekte zwingend lokalen Gegebenheiten angepasst werden müssen. Ist eigentlich logisch, denn eine Community muss sich wohl fühlen. Erst dann wird auch das virale Wachstum starten.[…]

    Der amerikanische Markt bietet den Deutschen eine enorme Spielwiese und das liegt nicht zuletzt daran, dass der deutsche Internetuser einfach nicht sehr experimentier freudig ist.
    In meiner Ansicht liegt das ganze nicht an den Gründern, dem Mangel an Ideen oder gar an den deutschen StartUps, sondern ganz einfach an der Mentalität der Enduser.
    Ein Übertragen in Form einer 1:1 Kopie wäre dennoch in Deutschland niemals erfolgreich, weil wir eben etwas anders sind als die Amerikaner (zum Glück!).
    Aus einem Modell schließlich einen deutschen Erfolg zu machen ist immer noch eine sehr große Leistung in meinen Augen – wir sind einfach „kompliziert“ 😉
    Dennoch gibt es einige gute deutsche Ideen mit viel Potential die aber sehr wenig Aufmerksamkeit bekommen (z.B. http://www.zweitgeist.com – eine wirklich gute Idee mit sehr viel Potential!), vielleicht genau deshalb weil Sie keine amerikanischen Vorbilder haben oder weil man sich schon so sehr darauf fixiert hat, sich in den USA nach Neuerungen umzusehen. So sehr man den Spruch im Bezug auf die Klones hassen mag, aber „der Erfolg gibt Ihnen Recht“ und man darf auch ein bisschen glücklich sein, denn so kommen nur die wirklich schönen Sachen zu uns 😉

    LG
    Stefan

  • Wie bei Web1.0. Wie viel Prozent der Web Entrepeneure machen denn diese Raketenbuden auf, von denen vielleicht in 2 Jahren viele dann wieder auf BooCompany beerdigt werden?
    Bilden die irgendwie die Welt ab, in der sich heute viele Programmierer, Administratoren, Projektmanager, Sales-Leute bewegen.
    Ein klares nein.
    Für mich viel wichtiger ist, dass es schon eine Menge Unternehmen gibt, die zwar nicht die superheftig-Gewinne einfahren aber trotzdem nachhaltig an der Verbesserung ihrer Produktivität und der Arbeitsbedingungen der Mitarbeiter arbeiten.
    Und dass man mit Leuten aus einem fernen Land, die Aufträge vom gleichen Auftraggeber haben, sehr konstruktiv und ehrlich zusammenarbeiten kann. Und dass es auch bei Problemen lösungsorientiert bleibt und nicht zu miesen politischen Tricks gegriffen wird (was in meinem Kontext in den letzten 5 Tagen von beiden Seiten möglich gewesen wäre).
    Hab den Eindruck, dass heute für Kunden und Angestellte vieles humaner, vorhersehbarer, weniger zufallsorientiert, ehrlicher und sowieso professioneller abläuft als vor 7 Jahren. Nicht unbedingt im Bonker.

  • Zumindest Sevenload und JoinR und viele andere deutschen Nachbauten sind technisch oft augefeilter als ihre amerikanischen Vorbilder.

    Ich glaube fest daran, dass die in einigen Fällen die Netzwerkeeffekte vieler Dienste überschätzt werden, da viele User Doppelexistenzen in den Networks führen. Also bestehen durchaus Chancen, aufzuholen…

    Neben die Imitation muß in jedem Fall die Innovation treten, um dauerhaft im Wettbewerb zu bestehen. Ich hoffe nicht, dass die neuen Gründer nur darauf hoffen, später von ihren amerikanischen Vorbildern übernommen zu werden…

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