Twitter für DAUs erklärt: HFLLC

Robert Basic

The Waving Cat: High-frequency, low-level communication

Im Business-Kontext könnte man das Tool auch als simples Networking Relationship Management Tool bezeichnen (ein weiteres Eurostück in die Bullshit Bingo Kasse:). Die meisten haben wenig Zeit und Bereitschaft, sich mit den Errungenschaften moderner Techniken zu beschäftigen. Es ist lediglich eine Frage der Commodity, sprich, wie bequem, schnell und einfach ist eigentlich eine Technik, mehrere Business-Kontakte zugleich über sein geschäftliches Tun up to date zu halten (ich denke, ich muss jetzt die zahlreichen, praktischen Beispiel nicht erklären, da ich von einem gewissen Intelligenzstand meiner Leser ausgehe. Nur ein Beispiel: „wieso haste mir das nicht gleich gesagt, dass Du neue Büroräumlichkeiten/SW/Steuerberater… suchst? Das hätte ich Dir sofort sagen können…“). E-Mail Verteiler sind dazu weniger geeignet, da ihnen der Gruppeneffekt abgeht (1 to many). Blogs kannste knicken, zu kompliziert zum Aufsetzen und zum Absperren unbefugter Zugriffe. Instant Messaging Systeme/IRCs nutzen nicht viele. Twitter kommt daher und ist mit das simpelste, einfachste und schnellste Tool genau für diese Zwecke in einer Art many to many Umgebung. Allerdings fehlt noch ein wichtiger Bestandteil, der aber mit Sicherheit kommen wird: abgeschottete Benutzergruppen.

Eine weitere Kiste ist die möglicherweise sinnvolle Nutzung im Intranet. Wenn Du ein Team leitest, insb. im Projektgeschäft, ist es nicht easy, sich auf dem Laufenden zu halten, wo wer gerade dran ist und wer gerade welchen Step vollendet hat. Meistens hockt man sich dann in regelmäßigen Abständen einzeln und als Team zusammen (wenn das lokal überhaupt geht, da oftmals die Teams heute mitunter auf mehreren Kontinenten verteilt arbeiten). Man informiert sich bei solchen Sitzungen untereinander, was für die Teamkoordination und insb. in Urlaubsfällen ungemein wichtig ist, aber eben zeitraubend. Hätte ich damals Twitter gehabt, weniger aufgebohrte Projekttools, die sagen wir mal ungerne genutzt werden, weil aufwändig, könnte ich mir gut vorstellen, das Problem besser in den Griff zu bekommen. Möglicherweise hätten wir dann auch Twitter-Messages mit Tags und Stati-Buttons (rot = sofort, gelb =später, grün=ok, abgelegt) aufgebohrt.

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btw, Oli hat sich auch einige Gedanken gemacht, wo er Usecases sieht, mehr in Richtung Do’s and Dont’s

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Robert Basic ist Namensgeber und Gründer von BASIC thinking und hat die Seite 2009 abgegeben. Von 2004 bis 2009 hat er über 12.000 Artikel hier veröffentlicht.