Web-Kontinentaldrift III.

Robert Basic

kommen wir zu negativem Aspekten, die eine innovationstechnisch gesehene Dominanz des asiatischen Marktes erheblich erschweren dürften (Exportsicht):

– die Sprache! Wir können heute oW neue Tools aus den Vereinigten Staaten mitnutzen aber auch auf unsere nationale Märkte umgehend adaptieren (sagen wir ruhig copy cats). Die englische Sprache als Franca Lingua bietet den USA einen eindeutigen Wettbewerbsvorsprung. Kein Wunder, warum so dramatisch schnell neue Innovationen wie Friendster, Flickr, YouTube etcpp global die Runde machen.

– die Kultur! viele haben dank Oli/Webworkblogger Social Networks aus dem asiatischen Raum kennenlernen können (Barcamps. Webmontage). Und ich persönlich habe daraus gelernt, dass insb. „Social Irgendwas“-Innvovationen höchst kulturell abhängig sind, wenn es um die konkrete Ausgestaltung geht, in der das Erfolgsgeheimnis zahlreicher SN-Anbieter verborgen liegt. Nennen wir es Zeitgeist. Die Tools aus den USA entsprechen unserer Kultur in hohem Maße. Doch die Social Networks aus Japan und China aber auch Südkorea sind um 180 Grad irgendwie völlig anders. Es würde wohl in D keinen Sinn machen, zB das immens erfolgreiche Mixi (aus Japan) hierzulande zu kopieren, siehe Video:

Link: sevenload.com
Natürlich gibt es Tools, die eine Art von globaler Universalformel enthalten, so dass man sie oW kopieren könnte, unabhängig der Kutlur. Das wären zB Suchmaschinen an erster Stelle.

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Heißt: nicht nur der Export einer neuen Innovation wird erschwert. Umgekehrt muss an erheblich mehr Denkleistung als Copy Cat aufbringen, um die Innovation tatsächlich einordnen und verstehen zu können. Bevor man einfach so draufloskopiert. Das bedeutet wiederum, dass sich möglicherweise die asiatischen Anbieter in Ruhe auf dem Binnenmarkt ausbreiten können, um dann andere Märkte zu erobern. Denn natürlich traue ich es dem originären Anbieter eher zu, seine eigenen Erfolgselemente zu verstehen, diese mit anderen Kulturkreisen abzugleichen und dann ggbfl. adaptiert zu exportieren.

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Robert Basic ist Namensgeber und Gründer von BASIC thinking und hat die Seite 2009 abgegeben. Von 2004 bis 2009 hat er über 12.000 Artikel hier veröffentlicht.