Sonstiges

erst Bloggen lassen, dann durch die Presse jagen?

Jens Kunath testet die Theorie nach der Praxis, sehr schön:

Ich habe einigen mir bekannten Blogs gerade eine Pressemeldung zu meinem neuen Beteiligungsunternehmen PaulsMama.de gesandt. Diese darf aber 16.00 Uhr veröffentlicht werden. Die Presse erhält die Meldung erst morgen um 10.00 Uhr. Ich in auf die Ergebnisse sehr gespannt und werde hier im Blog davon berichten.

Und auf PaulsMama werden 1.000 Euronen geboten für nen passenden Domainnamen (natürlich per Mail wegen den Domaingrabschern)

via off the record

na ja, sagen wirs mal so: da man vom Social Network für Mamis nüscht sehen kann, wäre es null bloggenswert. Doch es sind 1000 leicht verdiente Euronen drin und er macht das Experiment zur PR selbst. Insofern wird man da nicht viel draus ableiten können, jedoch ist das schon mal ein Anfang.

Mal andersherum gefragt: würde es prinzipiell schaden, wenn man Pressemeldungen (aber bitte nicht die ollen PR-Blabla Meldungen wie gewohnt) 24h vorher via Blog zu verteilen versucht und die Presse erst danach informiert? Dran denken; wir reden nicht von einem 08/15 Konzern, sondern einem „web 2.0“-Startup, das durch seine User getragen wird.


Vernetze dich mit uns!

Like uns auf Facebook oder folge uns bei Twitter


Über den Autor

Robert Basic

Robert Basic ist Namensgeber und Gründer von BASIC thinking und hat die Seite 2009 abgegeben. Von 2004 bis 2009 hat er über 12.000 Artikel hier veröffentlicht.

26 Kommentare

  • Interessantes Experiment… könnte durch den „boah, ich weiß das noch vor der Presse“-Effekt auch funktionieren.

    Nur nach welchem System hat er die Blogs wohl kontaktiert? Blindlings anschreiben könnte die Blogger ziemlich anstressen….

  • In der Faltin-Villa (www-faltin-villa.de) sitzt ein Start-Up mit einem sehr ähnlichen Konzept: http://www.bondea.de. Leider für uns Männer im Zutritt beschränkt, bietet es Frauen einen Ort, an dem sie völlig ungestört von uns (Männern) sich austauschen können.

  • Interessante Idee! Nur überlege ich gerade, wie sich so etwas in die Praxis umsetzen lässt?

    Das blinde Anmailen von Bloggern kann es nicht wirklich sein. Ich könnte mir vorstellen, dass viele Blogger irgend wann genervt sind, wenn ihnen jeden Tag 30 Meldungen weiterer Web 2.0 Startups in die Mailbox flattern.

    Globale PR Portale wie openpr.de eignen sich IMHO auch nur eingeschränkt, da das Rauschen dort zu gross ist.

    Vielleicht eine eigene Plattform für Web 2.0 PR schaffen, auf der Startups ihre Meldungen interessierten Bloggern zugängig machen und diese dann die Meldungen für ihre Bereiche abonnieren können? Wobei ich mir vorstellen kann, dass der PR Spam schnell überhand nehmen wird, d.h. für Firmen müsste der Service kostenpflichtig sein, für Blogger nicht. Ich habe aber auch hier Zweifel, dass dies klappen wird.

    Also Robert, Butter bei die Fische, wie stellst du dir solch ein System in der Praxis vor? 🙂

    Disclaimer: nein, ich will so eine Idee nicht umsetzen, bin bereits ausgelastet.

  • fami.ly – social family 2.0…

    Ein neues Familiennetzwerk soll entstehen, so 2.0-mäßig und so. Und weil jedes Kind einen Namen braucht lobt Sven Kunath 1000 Euro aus, für den schönsten Namen. Mein Vorschlag: fami.ly – muss nur noch jemand einen Beamten des lybischen NIC ans……

  • Erst ruft Jens Kunath, gegen den wegen seiner letzten Geschäftsmodelle laut Stern (Websites mit Geld-weg-Garantie?) wegen Betruges ermittelt wurde, in seinem Blog Gründer dazu auf, im interessante Konzepte für soziale Netzwerke im Bereich Familie zu senden und dann macht er mit seiner Frau, die natürlich ganz alleine die Idee hatte, selbst ein solches Netzwerk in dem er als Investor auftritt auf. Für mich wirkt das wenig seriös und riecht doch sehr stark nach Ideenklau. Schade für alle Gründer mit eigenen Ideen, dass sich die Nachricht von der Namenssuche so unkritisch in der Bloggosphäre verbreitet hat.

    Der Link zum entsprechenden Beitrag im Stern
    http://www.stern.de/computer-technik/internet/?id=527771

  • thx for the Info. Frage: sehe, dass du nun diesen Kommentar auf verschiedenen Blogs entsprechend herumkopierst. In welchem Verhältnis stehst Du persönlich oder geschäftlich oder auch rechtlich zu Jens Kunath? Wäre nett, wenn Du bei solchen Dingen Deine Interessen darstellst. Die Frage muss erlaubt sein, da Du nur mit Vornamen ohne Angabe einer URL unterwegs bist

  • Nun, ich hatte gestern auch den Blog von Jens Kunath gelsen und war kurz erstaunt, da er am 5 März das Social Network „Family“ beschreibt und auch Investments anbietet, vier Tage später Paulsmama.de startet…
    Aber das ist nicht mein cup of tea.

    btw: Die idee zu einem Family SN wurde auf Deinem Blog vor 2-3 Monaten auch schon mal ins Gesrpäch gebracht, weis sleider nicht mehr von wem 😉

  • Ich bin normalerweise nur aufmerksame Leserin von blogs (aber auch erste seit 3 Wochen) und interessiere mich als Mutter auch für seriöse Familiennetze. Ich bin deswegen auf paulsmama gestoßen und auf das Blog von Jens Kunath, er hat ja ein schöne Auflistung von sozialen Netzwerken in seinem Blog, da hab ich dann auch gelesen, dass er sich als Investor mit ein paar Gründern z.B.
    http://www.jenskunath.eu/2007/03/19/meine-investitionsstrategie/
    aus dem Bereich trifft.

    Ich hab dann einfach mal weiter gelesen und irgendwann meinte ich dann, das ist aber ganz schön gemein und habe dann auch meine ersten Einträge geschrieben. (Vielleicht hab ich mich da etwas zuviel aufgeregt aber 9 jährige in die Schufa eintragen zu wollen regt wohl jede Mutter auf) Ich wusste nicht, dass man solche Sachen nur einmal schreiben darf, ich hoffe ich krieg jetzt keinen Ärger. Sorry

  • danke für die Infos. Wegen dem Kopieren: du kannst so oft machen wie Du willst, das ist Dein Ding alleine, nur kann es eben auch so interpretiert werden, dass jemand gesteigertes Interesse an einer AntiPR hat

  • @Ursula: Ich finde Ihre Verschwörungstheorie schon sehr interessant. Zu Ihrer Information: Ich habe mit keinem Gründer gesprochen, der mir ein solches Konzept vorgestellt hat und ich habe auch keinen Businessplan im Bereich Familien erhalten. Der Vorwurf des Ideenklaus ist damit haltlos. Im übrigen habe ich nicht das Problem, dass ich Ideen klauen müsste. Ich habe im Moment mehr eigene Businesspläne in der Schublade, als ich dafür geeignete Gründer finden kann.

    Es wäre hilfreich, wenn Sie mir mitteilen würden, welches Problem Sie mit mir haben. Und das bevor Sie anonym alle Blogs vollschreiben. Völlig veraltete Artikel hervorzukramen um damit meine Reputation zu beschädigen lässt darauf schließen, dass Sie mir schaden möchten.

  • Jens, Du musst zugeben, dass nicht die Vorwürfe ob dem vermeintlichen Ideenklau tragend sind, sondern eher die doch sehr unschöne Geschichte im Stern. Keinen Ton dazu? ich werde auf jeden Fal darauf hinweisen. Das ist nicht als Drohung zu verstehen, sondern wenn Blogger jemanden unterstützen, ist es gut, sich klarzumachen, wer einem als Person (und natürlich auch als Geschäftsmann) da gegenübersteht.

  • […] Jens Kunath hat ein Blog. Sein Blog. Gestern hat er die Idee aufgegriffen, zuerst Blogger über das Vorhaben seiner Frau (Social Network mit dem Projektnamen PaulsMama.de) zu informieren, bevor man den klassischen Weg via Presse sucht. Siehe vorläufiges Ergebnis. Und im Zuge dessen kamen erste kritische Stimmen zu seiner “Vergangenheit” auf. Auch hier auf dem Blog. Das ist seine Antwort: Klarstellung zu meiner Vergangenheit. […]

  • Jeder, der ab und zu amerikanische Blogs liest, könnte auf die Idee kommen eine SN für Familien aufzubauen.
    Warum sucht man denn überhaupt einen Namen?
    Paulsmama passt doch sehr gut zum Vorbild (und Ideengeber?!) http://www.mayasmom.com

Kommentieren