Massebloggen oder Qualitätsbloggen

Robert Basic

Marcus vom Nanopub fragt sich zu meinem Blog, wie es sein kann, dass:

Neben seiner Selbständigkeit im IT-Bereich scheint Bloggen seine Leidenschaft zu sein. Seine Leidenschaft geht jedoch so weit, dass ich seinen Feed aus meinem Reader geschmissen hatte, einfach weil mir seine Leidenschaft zu „€œmassiv“€? war. Seither verfolge ich sein Weblog eher sporadisch. Dieser Schritt fiel zeitlich zusammen mit einer Umfrage von Darren Rowse, in der die Mehrheit der Kommentierenden angab, ein Feed-Abonnement u.a. dann zu kündigen, wenn der Blogger zu viel blogge. Bei Basic Thinking scheint der Trend genau anders herum zu laufen. Je mehr Robert bloggt, desto höhere Besucherzahlen und Feedabonnenten kann er verbuchen. Warum ist das so?…

Trotz der hohen Blogfrequenz bringt Robert für mich interessante News teilweise erst mit ein paar Tagen Verspätung. Auch kommt es mir manchmal so vor, dass manche News des Bloggens Willen einfach erst mal so „€œhingeschmissen“€? werden und die Kommentarschreiber müssen die oberflächlichen Angaben oft korrigieren. Robert hält sich oft mit einer eigenen Meinung zurück, dabei würde man sich manchmal gerade von ihm, dem erfahrenen Internetzler, eine subjektive Meinung wünschen. Seine Artikel sind gespickt mit Tippfehlern und Wortverdrehern. Von irrelevanten Inhalten wie seinen Night Videos möchte ich erst gar nicht anfangen

Marcus, Du stellst die falsche Frage:) Richtig müsste es so lauten: wieviel mehr Besucher kann ein Blog haben, wenn es auf Grammatik, Tiefe, Qualität, ausgewogene Subjektivität, Schreibstil, Themenwahl, Fokus und Zeitbudget seiner User achtet? Nur mal so als Tipp, bevor die Gedanken um Mehrtraffic in die falsche Richtung laufen. Du kannst nicht mein Blog als Beispiel für trafficstarke Blog nehmen, wenn es um den Traffic geht. Unter Gesichtspunkten der Effizienz gehört das Blog mit Sicherheit in die Regionalliga (Traffic/Postingfrequenz). Insofern kann ich nur betonen: wissen, was er mit seinem Blog macht, wofür es dient und wozu es gut ist, ist dabei entscheidend. Jeder ist da etwas anders.

ach ja, Kommentarfunktion bewusst abgeklemmt, dribbe da diskutieren bei Bedarf, ist sein Thread nicht meiner;)

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Robert Basic ist Namensgeber und Gründer von BASIC thinking und hat die Seite 2009 abgegeben. Von 2004 bis 2009 hat er über 12.000 Artikel hier veröffentlicht.