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Tagcloud: Leser mehr einbinden = Tag-Voting

hab doch vor einiger Zeit so eine Werbeseite mit einer Tagwolke verlinkt (kA mehr, die URL lautet). Hintergrund: ein Klick auf einen der Tags führt in ein Kontaktformular, um zu erläutern, was man an dem Thema wichtig findet, damit es auf einer Konferenz drankommt! Diesen Gedanken kann man nun fürs eigene Blog weiterspinnen.

Idee: Man bietet eine Tagcloud in der Sidebar an. Wie gehabt? Nicht ganz. Die Tags beinhalten zB die häufigsten 20 Tags, die man im Blog verwendet hat. Läst sich mit einem Plugin wie UTW ziemlich easy selektieren und darstellen. Jetzt aber bietet man dem Leser an, dass man auf ein Plus- bzw. ein Minuszeichen neben jedem Tag klickt. Nicht mehr und nicht weniger. Kein Kontaktformular. Was soll der Klick bewirken? Ein Klick auf das Pluszeichen bedeutet, dass man mehr zu diesem Thema schreiben soll, ein Klick auf das Minuszeichen wirkt natürlich umgekehrt. Die Auswertung kann man intern dem Blogautor anzeigen oder aber auch dem Leser. Das Zweitere würde ich aber nicht bevorzugen, da es den Leser imho zu sehr beeinflusst, was die anderen bereits angeklickt haben. Weiterhin speichert man ähnlich wie bei einem Voting die IP/Cookie pro Tag. Das man nach X Tagen wieder verfallen lässt. Das lässt sich auch beliebig erweitern: so könnte man nicht nur die häufigsten Tags anzeigen, man kann auch mittels einem kleinem Adminfrontend den Blogautor weitere Tags nach Belieben ergänzen lassen oder aber automatisch selektierte Tags ausblenden. Man sollte dabei die beliebtesten Tag-Plugins wie UTW, Jeromes Keywords und Simple Tagging berücksichtigen, indem man ein Zusatzplugin strickt, dass eines oder alle drei Hauptplugin-Tools um dieses Tag-Voting erweitert.

Sprich: man nutzt Tagging für eine Fokussierung der Themenwahl bzw. bindet den Leser viel stärker bei der Themenfindung mit ein.

Meinungen? Wenns interessiert, würde ich es programmieren lassen und als Test mal laufen lassen, ob es überhaupt angenommen wird.


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Über den Autor

Robert Basic

Robert Basic ist Namensgeber und Gründer von BASIC thinking und hat die Seite 2009 abgegeben. Von 2004 bis 2009 hat er über 12.000 Artikel hier veröffentlicht.

16 Kommentare

  • Finde die Idee super,
    koennte ich wirklich gut fuer die Themengestaltung unseres neuen Gruppenblogs gebrauchen (sind mehrere Studis in der „Redaktion“). Vielleicht waere auch ein link: „Bitte mehr davon“ am Ende jeden Artikels von nuetzen?
    Gruss, auch von meiner enlischen Tastatur,
    Dan

    PS: Mehr davon…

  • Die Idee an sich ist klasse, ist halt ein Pluspunkt für den Communitygedanken, allerdings lohnt sich das auch nur für Blogs mit einem großen Besucherstamm meiner Meinung nach.

    Ich arbeite gerade an einem Communityprojekt in Richtung Literatur Robert, dafür wäre es vielleicht ganz interessant. Wenn du Lust hast schreib mich einfach mal an vielleicht kann man da einen Langzeittest mit Auswertung fahren sobald das Projekt startet.

    Cheers.

  • das schoene an blogs ist die möglichkeit dinge mit anderen augen zu betrachten und dinge wahrzunehmen, die ich durch angepasste berichte nie bemerken wuerde.
    wuerde ich irgendwann nur noch blogs lesen, die auf mich zugeschnitten sind, wuerde sich doch meine sicht auf die welt wieder einschränken. dafuer hab ich ja dann google 😉

  • Die Idee finde ich auch super, würde das Plugin sicher auch ausprobieren. Aber ich habe genau wie Florian die Befürchtung, dass es nur wenige gibt, die das dann auch anklicken und die votes nicht mehr repräsentativ sind…

  • Die Idee finde ich gut. Allerdings müsste man das wohl per Javascript lösen. D.h. man klickt auf das „+“, dann wird sanft ein kleines Fenster eingeblendet wo das ganze nochmal kurz erklärt wird (z.B. „Bitte bestätige mit [OK] wenn Du von diesem Thema zukünftig mehr Beiträge wünschst“). Damit vermeidet man, dass Bots hier mitvoten oder dass Leser draufklicken und damit voten, ohne dass sie genau wissen was sie da tun 😉

  • Das wäre mit Sicherheit nur etwas für Blogs mit hohen (und damit meine ich wirklich hohen Besucherzahlen) gepaart mit einem Berufsblogger, der seinen Content an den Besuchern orientieren möchte…
    Für ein Otto-Normal-Weblog halte ich das aus Mangel an teilnehmern für sinnlos…

  • Bin mir irgendwie nicht sicher 🙂

    Den Einwand von Tommy Holiday, Blogger sollen das posten, was ihnen gefällt, finde ich eigentlich ganz gut. Ich für meinen Teil lese zumindest Deinen Blog gerade wegen der Themenvielfalt und häufig entdecke ich bei Dir Themen, die mich normalerweise gar nicht interessieren, dann jedoch trotzdem faszinieren.

    Ich find aber den Gedanken, die Leser mit einzubeziehen auch nicht schlecht. Wobei ich mir gerade wirklich nicht sicher bin, welches der beiden Argumente gewichtiger ist.

    Lieben Gruß,
    Philipp

  • Warum das ganze nicht einfacher machen: Einfach die Klicks auf das jeweilige Tag zählen. Denn wenn man als Leser da draufklickt, ist das bereits als Statement zu sehen, dass man sich für das Thema interessiert. Alles andere ist zudem nicht repräsentativ.

  • an sich finde ich die Idee gut. Weniger um herauszufinden, was die Leser neues wollen, sondern um zu sehen, welche Themen die Leser an das eigene Blog binden!

    Waere ein Versuch wert!

  • Ich finde es zwar wie insk interessant, mehr aber auch nicht. Sich als Blogger nach den Themenwünschen der Leser auszurichten ist sowieso ein zweischneidiges Schwert, ob das einen wirklich weiterbringt wäre eine eigene Diskussion wert.

    Und für die Übersicht, welche Themen die Leser interessieren, ist imho die Comment-Funktion ausreichend. Ich zumindest kommentiere nur Sachen, die mich auch ansprechen…

  • halte das auch für sinnlos…
    Tags stellen ja Schlagworte im Zusammenhang mit dem geschriebenen Text dar; wenn man als Blogger nun auf „Kundenwunsch“ mehr zum einen oder anderen Schlagwort postet, klingt das wie „Auftragsarbeit“.

    Als Leser ist es mir eigentlich Wurscht, wie ein Artikel getagged ist, wenn der Inhalt sinnvoll ist.

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